Nachdenken, Umdenken, selbst denken

Es fühlt sich ein bisschen wie ein Befreiungsschlag an, was namhafte Schauspieler gerade als Botschaft unter dem Hashtag #allesdichtmachen via YouTube https://youtu.be/0WHnxeS3Fi0 in die Welt entlassen.
Ich finde diese Kampagne sehr gelungen.
Unverständlich erscheint mir, dass diese von einigen Ärzten, Pflegern … und sonstigen Zeitgenossen bewusst missverstanden und fehlinterpretiert werden.
Keiner der teilnehmenden Schauspieler kritisiert deren Arbeit und Einsatz.
Keiner leugnet das Virus und seine Gefährlichkeit für bestimmte Menschen.

Nachtrag:
Und Ärzte machen mit. Hurra!!! https://youtu.be/qhWqATG7oFI

Spiegel

Dabei spiegeln die Schauspieler in ihren kurzen Beiträgen genau das, was in der Gesellschaft eben auch abläuft, mit Ironie bezüglich der Maßnahmen. Sie sprechen mit ihren Beiträgen für all jene, die auch leiden, obwohl sie nicht unmittelbar vom Virus betroffen, nicht infiziert und krank sind, aber unter den „Regeln“ von Abstand-halten, nicht arbeiten können/dürfen, Familie und Freunde nicht treffen dürfen, sich maskieren müssen, teilweise Denunziation und Anfeindungen ausgesetzt sind u. v. m. bis hin zur bedrohten bzw. bereits vernichteten Existenz, weil sie sich auch und trotz allem erlauben, anderer Meinung zu sein.
In ihren ironischen Beiträgen zeigen sie genau das, was ich beobachte und erfahre, wenn ich rausgehe. Und auch ich wurde auf offener Straße „angemacht“, weil ich an der frischen Luft eben keine Maske trage, in einer Art und Weise, wie es Schauspieler Martin Brambach treffend in seinem Beitrag unter #allesdichtmachen darstellt.
Und Ironie erscheint mir geradezu ein Muss, denn ich gestehe ehrlich, dass ich am Rad drehen würde, bediente ich mich nicht gelegentlich der Ironie, weil ich die Maßnahmen völlig daneben finde. Maßnahmen, die keine Veränderung der Situation herbeiführen, die im Gegenteil noch „verschärft“ werden, um weiterhin keine Veränderung zu erreichen.
Wenn ich mich da nicht ironischer Gedanken bediene, sondern mich ernsthaft frage, ob unsere Politiker noch alle Nadeln an der Tanne haben und wahrhaft guter Journalismus über die vergangenen Jahre/Jahrzehnte hinweg zu einer Illusion mutiert ist, müsste ich immer öfter schreiend über die Straße rennen, ob des intelligenzbeleidigenden Blödsinns, der verbreitet wird und den sinnlosen viel eher schädlichen Maßnahmen, die schon ein beträchtliches Maß an Schäden verursacht haben und weiterhin verursachen werden.
Es ist höchste Zeit, aufzustehen! Und ich danke diesen mutigen Schauspielern, genau das getan zu haben.

Eigentor der Kleinsparer

Den Ballon (massenweise Krankheiten physischer wie psychischer Natur infolge der Corona-Maßnahmen und Raub der Grundrechte) der gestartet wurde, sehen die sogenannten Verantwortlichen nicht, weil sie in ihrem Aktionismus nicht mal bis zum Tellerrand geschaut haben, geschweige denn darüber hinaus. Dieser kommt nämlich erst noch auf uns zu und trifft ganz besonders das in ihren Augen jetzt erst so schützenswerte Gesundheitssystem, das sie kurz und klein gespart haben und fortgesetzt kleinsparen. Wo es Engpässe gibt – und die gibt es lange schon viel, viel häufiger und ebenso hart wie jetzt unter „Corona-Bedingungen“ – fällt den „Sparern“ nun die Kiste auf die Füße. Selbst schuld. Ausgetragen wird das auf dem Rücken derer, die sich jetzt wie in den vergangenen ca. 20 Jahren immer schon unter Aufbringung all ihrer Kraft für sehr kleines Geld nicht nur auf Intensivstationen den Arsch aufreißen müssen.
Aber wie immer sind diese sogenannten Verantwortlichen auch großartig darin, keine Verantwortung zu übernehmen. Ein Schwarzer Peter lässt sich doch wunderbar über den grünen Tisch hin und her schieben.

Nachdenken

Ich vermisse das so sehr!!!
Ich bin betrübt darüber, dass selbst gute Freunde von mir scheinbar nicht in der Lage sind, kritisch nachzudenken. Sie glauben einfach, was über die Mattscheibe flirrt und aus den Lautsprecherboxen des Radios tönt. Nehmen widerspruchslos hin, was „jetzt eben sein muss, aber dann wird bald alles besser“. Dass möglicherweise gar nichts mehr besser wird, weder demnächst noch bald, ziehen sie nicht in Betracht.
Ist das Dummheit?
Gab es nicht schon mal Zeiten, in denen die „Schafe der Gesellschaft“ ganz genauso dachten und redeten?
Ich bin auch erschüttert über die Härte ihrer Sprache, ihres Wortgebrauchs.
Es spaltet Familie und Freundschaften.
Beispiel:
Ich hörte im Gespräch: „Dann sind wir ja alle geimpft und können mit dem Bus zur Veranstaltung fahren …“
Und ich fragte: „Und die, die nicht geimpft sind?“
Die Antwort: „Die kannste nicht einsteigen lassen.“ –
Mir war, als hätte ich eine Ohrfeige erhalten. Denn mit „Die“ fühlte ich mich angesprochen. Ich will dem Redner zugutehalten, dass er nicht wusste oder daran dachte, dass ich eine „Die“ sein werde. In seinem erschütternd simplen Denken geht er davon aus, dass sich alle impfen lassen müssen. Es kann gar nicht anders sein, als das Impfen zum Gesetz wird.
Ich weiß nicht, was mich trauriger machte. Dass er so kategorisch und eben simpel denkt oder dass ich demnächst als „Die“ ausgeschlossen werden könnte.
Schockiert hat mich der Ton seiner Stimme. Das schmerzte noch mehr.

Umdenken

Andere dazu zu bewegen, das habe ich lange genug versucht. Immer wieder habe ich viel Energie investiert, die kleinen Türen des angstblockierten Verstandes meines Gegenübers mit Argumenten zu öffnen. Aber Angst ist eine so mächtige Kraft, da braucht es mehr als Überzeugung. Umdenken werden diese Menschen leider nur durch Erfahrung.
Das wird bitter, denke ich. Das wird richtig wehtun. Aber wer bin ich, dass ich sie davor schützen müsste? Und wer nicht hören will oder angstbedingt nicht kann, muss fühlen.

Selbst denken

Ich denke selbst. Das lasse ich mir auch nicht nehmen.
Ich sage meine Meinung. Auch das lasse ich mir nicht nehmen/verbieten.
Weder stehe ich auf der einen Seite (Politik, Gesundheitswesen, Medien, Angst-/Panikmacher …) noch auf einer der anderen Seiten (Querdenker, Rechts, Links, Oben, Unten, Hinten, Vorne, Verschwörungstheoretiker, Schwarzmaler …).
Ich stehe einzig auf meiner Seite.
Es ist schwer genug, meinen Kopf über Wasser zu halten, mir eine, wie ich finde, gesunde Lebenseinstellung zu bewahren und im Dickicht von zahllosen Informationen die wenigen zu erkennen, die mir nützlich erscheinen. Ich halte Distanz zu den öffentlich-rechtlichen wie privaten Medien – ja, immer noch bleiben diese „Nachrichten“ ausgeschlossen bzw. abgeschaltet! Und das wird so bleiben.
Meine Seite sucht nicht, sondern erwartet die Wahrheit. Treue Freundin, die immer offenbar wird, wenn die Zeit gekommen ist. Der Weg bis dahin kann mühsam sein, aber er lohnt sich. Wahrheit ist das einzig Befreiende in unerträglichen Situationen.

#allesdichtmachen

Meine Seite … #allesdichtmachen passt gut dazu.
Und dazu stehe ich und nehme auch in Kauf, dass Familienverbindungen und Freundschaften in eine Pause gehen, so traurig das ist.

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Klein-Wilmanum

Eine Insel. Egal, ob sie zwei Berge hätte oder fünf, „frei“ wünschte ich sie mir. Eine Insel, auf der allein die Natur die Gesetze macht, damit das Leben bestimmt und sich die dort lebenden Menschen darauf ganz und gar einstellen. Das wäre ein Leben in Achtung und Respekt vor dem Einzelnen wie dem großen Ganzen, frei von Argwohn, weil niemand dem anderen etwas neidet, denn alle hätten die gleichen Mittel in ausreichender Menge zur Verfügung …

Ein Traum

Ja, ich weiß. Es ist ein schöner Traum, der auf dieser Insel namens „Welt“ ziemlich ausgeträumt ist. Die Entwicklung der Menschheit hat rückblickend betrachtet eine falsche Abzweigung genommen bzw. die menschlichen Schwächen haben im Laufe der Jahrhunderte überhandgenommen. Die Folge davon erleben wir jetzt. Nur ein Beispiel von vielen: Der medizinische Fortschritt. Es ist wohl immer so, dass in allem ein Segen wie auch ein Fluch zu finden ist. Und entscheidend sind immer die Menschen, die – um beim Beispiel zu bleiben – in dem Bereich arbeiten. So habe ich durchaus in die Medizin Vertrauen, nicht aber in die Ärzte, erst recht nicht in selbst- oder mediengekürte „Experten“ und schon gar nicht in die Pharmaindustrie.

Das gallische Dorf

Ich schmunzle, sehe vor meinem geistigen Auge das beschauliche kleine gallische Dorf, das die Römer nicht unterjochen konnten. Ich sehe Asterix, Obelix und die vielen anderen Gallier und beneide sie.
Ja, es ist ein beständiger Kampf mit diesen habgierigen, nie was Gutes im Schilde führenden Römern. Doch die Gallier bleiben unverdrossen hartnäckig und wehren sich pfiffig, (schlag)kräftig und mittels ihres Zaubertranks sogar übermächtig und siegreich. Wo, bitteschön, liegt dieses gallische Dorf? Gibt’s nicht, wie wir von Goscinny und Uderzo wissen. Das Dorf ist reine Fiktion.

Aber …

Ist nicht jeder zurzeit ein bisschen wie jenes gallische Dorf und der Rest sind alles Römer?
Ein Gedanke, der mich gerade dazu reizt, leise in mich hinein zu kichern.
Wer „in dieser Zeit“ anders denkt, ist ein Gallier. In den Augen der sogenannten Verantwortlichen (Politiker und selbsternannte Gesundheitsexperten) gilt man als aufmüpfig, querulant, rebellisch, uneinsichtig, eben nicht bereit, sich solidarisch zu verhalten. Man wird als rücksichtslos, gar unethisch angesehen, weil man doch Virusträger sein könnte … Schon diese Unterstellung ist völlig daneben. Ich möchte gar nicht wissen, welche Viren ich im Laufe meines doch schon recht langen Lebens unter die Menschheit gebracht habe, ohne es zu wissen, weil ich mich gesund fühlte und mein Immunsystem beste Arbeit leistete. Jetzt zu unterstellen, man könnte … eine nicht nur dumme, sondern äußerst perfide Unterstellung. Das hat mit Mensch-sein gar nichts mehr zu tun.

Klein-Wilmanum

Heute früh war ich zum Walken raus. Leider ist es immer noch a…kalt, aber die Luft, das Zwitschern der Vögel, das Eichhörnchen, die drei Rehe auf dem Acker, die aufgehende Sonne sind es wert, ein paar Minuten zu frösteln, bevor ich warmgelaufen bin.
Auf dem Rückweg erhielt ich die Eingebung, die Antwort auf meine Frage von gestern Abend: Was kann ich tun? Wie kann ich andere Menschen davon überzeugen, dass uns etwas vorgegaukelt wird, das so nicht ist? Wie kann ich sie ermutigen, sich selbst zu vertrauen, kritisch zu sein, alles, was ihnen nicht klar ist, zu hinterfragen? Bisher habe ich mir so viel Mühe damit gemacht, und mich – trotz „Schnitt“ – in mittlerweile seltenen Unterhaltungen über das aktuelle Thema dabei doch aufgerieben. Zwecklos.
Aber, so dachte ich weiter, wer bin ich, dass ich das könnte, dass ich das müsste und vor allem: Wie kann ich so sicher sein, dass meine Sichtweise die richtige ist, wie auch mein Handeln aus dieser heraus? Bin ich nicht überheblich?
Ihr seht, ich bin also auch selbstkritisch und hinterfrage mein eigenes Denken, Fühlen, Handeln.

Die Antwort: Wir sind alle Individuen. Jeder denkt und handelt für sich selbst, trifft seine individuelle Entscheidung. Jeder trägt die Verantwortung für sich und die Folgen seiner Entscheidungen. Es steht mir nicht zu, die anderen wegen ihrer anderen Sichtweise zu kritisieren. Ich muss niemanden überzeugen. Denn das hieße ja letztlich, ihm mehr oder weniger meine Sichtweise aufzudrücken, oder zumindest zu hoffen, beim Gegenüber ein anderes Denken zu bewirken.
Nun könnte man ja sagen, solche Diskussionen sind wichtig, weil sich sonst nichts bewegt. Das mag sein. Aber wie schon vor einigen Wochen komme ich wieder an den Punkt, an dem ich loslasse und jedes Individuum seine eigenen Entscheidungen treffen lasse.
Allerdings beanspruche ich dieses Recht auch für mich. Die Quintessenz aus den morgendlichen Überlegungen ist folgende: Ich äußere mich nicht mehr zu meiner Weigerung, mich testen und impfen zu lassen. Denn meinem „Nein“ als Antwort auf Nachfragen, folgt unweigerlich ein „Warum nicht“. Ich trage die Verantwortung für meine Entscheidung, ich erkläre sie nicht (mehr), ich rechtfertige sie nicht und ich entschuldige mich auch nicht dafür. UND: Ich trage auch die Verantwortung für die Entscheidungen, die andere dann in Bezug auf mich treffen. So schwer sie auch sein können.
Ich habe mir mein eigenes kleines gallisches Dorf errichtet: Klein-Wilmanum. Und da fühle ich mich richtig wohl.

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Es gibt nicht mehr Tote als sonst

Was dieser Bestatter im Interview erzählt, ist mir nicht neu. Ich lebe in einem Landkreis, in dem von ansässigen Bestattern genauso geantwortet und argumentiert wird, und zwar schon seit dem vergangenen Jahr. Ganz ehrlich: Die wissen’s wirklich und brauchen keine Statistik für ihre Aussagen, denn sie erleben es Tag für Tag.

Ich bin ein sehr kritischer Mensch. Corona hat das sehr gefördert. Das ist auch wichtig.
Für mich zeigt ein Interview wie das hier verlinkte, wie immens wichtig es ist, sich

– umzuhören

– zuzuhören

– aufmerksam zu sein

– kritisch zu hinterfragen

und die Allmacht von TV und Co. zu brechen. Bilder sprechen eine mächtige Sprache, mehr noch als Worte, das wissen wir alle. Sie produzieren (und verändern) in uns (die gewünschten) EMOTIONEN …

Ich mache mir aber mein eigenes Bild. In diesem steckt von allem etwas drin, sofern es logisch nachvollziehbar und mit Fakten belegbar ist.
Außerdem: Niemand lügt ausschließlich, aber manche ganz viel.
Und an dieser Stelle möchte ich einen Beitrag von lachmitmaren verlinken. FAKTEN zu CHECKEN ist m. E. ein erster Schritt, (wieder) selbst zu denken, sich und andere zu fragen, zu hinterfragen und infrage zu stellen, um ein solches eigenes Bild entstehen zu lassen.

Mit hilft mein eigenes Bild, ob des teilweise haarsträubenden Blödsinns nicht den Verstand zu verlieren. Das Faktenchecken hilft mir, eine für mich gesunde Objektivität zu bewahren und mich distanzieren zu können, wenn mir z. B. jemand blöd kommt, weil ich an der frischen Luft keine Maske trage, damit ich mich nicht aufrege und womöglich unwirsch reagiere. Denn ich muss zugeben, dass die Reizschwelle zur Wut niedriger geworden ist.
Das ist schlimm, denn ich bin ein äußerst friedliebender Mensch.

Seit gestern glaube ich überzeugt, der ganze Zinnober gilt nur einer Sache: Geld und Macht, aber keineswegs dem Wohl des Einzelnen oder der ganzen Weltbevölkerung.
Wenn die Hersteller von Schnelltests und Impfstoffen endlich SATT sind, Aktionäre sich die Taschen nur genug vollgestopft haben auf unsere Kosten, wird die Stimmung in der Weltbevölkerung völlig im Keller sein. Viele werden sich aus lauter Verzweiflung geimpft haben lassen, nur um wieder „frei“ zu leben.
Vermutlich sammelt Herr Scholz gerade Wählerstimmen, weil er sich so engagiert dafür einsetzt, dass Geimpfte bald und vor allen anderen natürlich Lockerungen erfahren?
Frau Merkel kann im Grunde alles Wurscht sein, denn sie tritt ja demnächst in den Ruhestand, den wohlverdienten, und keine Frage, den gönne und wünsche ich ihr von Herzen.
Herr Söder …? Ich möchte immer noch, dass er Deutschland erspart bleibt.
Und einen Laschet kann ich mir als Kanzler definitiv nicht vorstellen.
Wen überhaupt? Rot? Grün? Rechts? Links?
Oh weia!!! Aber das führt nun zu weit.
MENSCH würde ich sofort wählen. (Alternativ eine „Hummelpartei“; kleiner Scherz.)

Übrigens wer in Sachen Impfung mal klug nachdenkt, dem muss klarwerden, dass diese NUR SELBSTSCHUTZ bedeutet, nicht die Eindämmung des Virus. Denn wie bei der Grippeschutzimpfung wird es auch bei Corona-Sprössling Covid 19 keine lebenslange Immunität geben, sondern immer nur eine zeitweilige. Die nächste Veränderung kann einen doch mit Kopfweh, Gliederschmerz und Fieber aufs Lager werfen. Und weiterhin werden die Alten, Schwachen und Kranken einer Spezies (Mensch ist eine) unter ungünstigen Umständen an so einem Virus erkranken und ggf. sterben. Das ist das Leben.

Ich geh dann mal ins Wochenende. Werde morgen Freunde besuchen. Wurde darauf hingewiesen, dass dort Ausgangssperre herrscht.
Na und? Ich könne übernachten …
Nein, das will ich nicht. So unsinnige Maßnahmen wie Ausgangsbeschränkung oder -sperre tangieren mich gar nicht. Um 5 Uhr morgens schlafe ich noch selig, nach 22 Uhr geh ich nicht aus, sondern kurze Zeit später schlafen.
Einen Hund hab ich übrigens nicht 😉

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Nachtgeflüster

Schon zum zweiten Mal innerhalb einer Woche wurde ich nachts wach und „hörte“ ein paar Sätze. Nein. Ich höre keine „Stimmen“. Es ist meine eigene, die innere, die ich wahrnehme.
Sie ist mir schon oft eine ausgezeichnete Beraterin gewesen. Anfangs erschien sie mir völlig fremd, und ich dachte, ich werd‘ vielleicht plemplem. Ganz ehrlich: Wenn plötzlich das Pferd, auf dem man sitzt, zu einem spricht … das erstaunt schon sehr, habe ich aber erlebt.
Auch habe ich Träume, die mir Zukünftiges zeigen. Mehr als eine Stunde bis etwa zwei Tage liegen nicht zwischen Traumbild und Ereignis. Kommt nicht oft vor, aber hin und wieder.
Nein. Ich bin wirklich nicht verrückt, ich bin lediglich sensitiv. Vor dreißig Jahren entdeckte ich dieses besondere Vertrauen in meine Intuition. Anderen in meinem Umfeld machte das Angst, und sie meinten, ich müsse mich doch fürchten. Allerdings sprach ich nicht mehr unbefangen darüber, behielt es lieber für mich.

Stimme der Nacht

„Wie ansteckend ein Virus für dich ist, darüber entscheidet nicht die Wissenschaft. Einzig der Zustand deines Immunsystems ‚entscheidet‘, ob du dich infizierst, ob du erkrankst und falls das passiert, wie schwer es dich trifft und ob du es überlebst.“ – Die Folge dieser Aussage war das warme Gefühl eines tiefen Vertrauens, das sich in mir ausbreitete, und mit dem ich wieder einschlief.
Ich erinnerte mich am nächsten Morgen daran. Die Worte erscheinen mir so klar, so einfach und wahrhaftig, dass ich sie nicht hinterfrage.
Und noch einmal hörte ich sie in der vergangenen Nacht: „Es bleibt dir überlassen, ob du dich impfen lassen möchtest oder nicht. Und du musst nicht fürchten, ausgeschlossen zu werden, weil du keinen Impfschutz hast. Du gefährdest niemanden, außer im Falle des Falles dich selbst. Deshalb wird dich niemand zur Impfung zwingen.“

Wozu lässt man sich impfen?

…, fragte ich mich heute Morgen.
Antwort: In erster Linie schütze ich mich selbst vor einer schweren Krankheit. Niemand hat mir je gesagt, dass ich mich gegen irgendwas impfen müsste, (auch) weil ich als Geimpfte andere schützen würde. Vielleicht ist das ja eine logische Konsequenz, aber grundsätzlich ist Impfung reiner Selbstschutz. Inwieweit sich der Mensch schützt, ist wiederum seine eigene Entscheidung. – Ich finde das sehr beruhigend. Denn das bedeutet für mich auch, dass jede Ausgrenzung von irgendwas, z. B. Restaurant-Besuch, Shopping, Urlaub etc., schlicht unrechtmäßig sein muss und sein wird.

Beweise

„Mit der Impfung werden Menschen „gechipt“,“ las ich. – Was für eine Behauptung! Es mutet an wie Science Fiction, aber kann technologisch nicht ausgeschlossen werden … es ist unheimlich.
Doch meine ich, so eine Aussage sollte und muss geprüft werden, bevor sie in die Welt gesetzt wird. Solange das nur behauptet wird und es niemand prüft – bleibt es eine Behauptung, vermutlich zu Propagandazwecken.

„PCR-Tests sind ungeeignet, unzuverlässig, im Grunde für die Katz und ohnehin nicht für diagnostische Verfahren zugelassen.“ Auch wenn ich gemäß der Aussage des „Vaters“ dieses labortechnischen Verfahrens der Ansicht bin, dass mit einem PCR-Test keine Covid-Infektion festgestellt wird, bin ich der Ansicht, dass auch diese Behauptung mit entsprechender Prüfung bewiesen werden kann und muss. Wäre ich „Enthüllungsjournalist“, hätte ich längst Mittel und Wege gefunden, diese PCR-Test-Blase explodieren zu lassen.
Man stelle sich das vor: Keine PCR-Tests mehr … Die Pandemie wäre mit einem Schlag erledigt, und wer immer ggf. „Dreck am Stecken“ hat, wäre entlarvt.

Beweise müssen her, finde ich, wenn jene, die diese Behauptungen pausenlos in die Welt entlassen, das ernst meinen.
Solange nur geredet und getrommelt wird, bewegt sich nichts. Wer etwas verändern will, muss aufklären, und zwar nicht nur mit (kämpferischen) Worten, sondern mit Beweisen!

Intuition

Ich aber vertraue zurzeit meinem gesunden Menschenverstand, meiner Intuition und dem Nachtgeflüster. Zu oft schon haben sich „Botschaften“ und Traumbilder in meinem Leben bewahrheitet.
Dieses Vertrauen ist stark. Und dafür brauche ich keine Beweise. Meiner Intuition und ebendieser Stimme kann ich grenzenlos vertrauen.

Das andere ist die Wahrheit. Meine allerbeste Freundin, die immer ihren Weg ans Tageslicht findet. Manchmal lässt sie sich nicht so schnell erzwingen, denn sie hat ihr eigenes Zeitmanagement. Mir dauert es ja oft zu lange, weil ich nicht die Geduldigste bin. Aber DASS sie kommt, steht außer Frage.

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Die Falle

Testen ohne Ende

Es ist ja schon schlimm genug, dass es Geschäfte gibt, in die man nur mit einem gebuchten Termin hineingelassen wird. Aber in nicht wenigen wird auch ein aktueller PCR-Test gefordert.
Mal abgesehen davon, dass ich von diesen Tests gar nichts halte, habe ich keine Lust, irgendwo auf einer Terminliste zu stehen bzw. mir vor einem Laden wartend die Beine in den Bauch zu stehen. Einkaufen oder auch mal „shoppen“ geht anders.
Alles irgendwie doof, oder?

Herzensdinge

Richtig schlimm wird es aber, wenn ein negative Test die Voraussetzung sein soll, das Enkelkind zu besuchen.
Seit Oktober 2020 bin ich zum 4. Mal Omi. Hab mich gefreut wie Bolle. Zuerst bestanden die Eltern auf Maske beim Besuch. Hab ich respektiert und hätte ich so gemacht , obwohl auch das mich Überwindung gekostet hätte, weil die Maskerade mich immer belastet. Überwindung geht für mich nur, wenn ich weiß, dass ich nach spätestens 20 Minuten das Ding wieder entfernen kann und ich mich in diesen 20 Minuten sehr aufs Einkaufen fokussiere (die einzige Gelegenheit, wo ich die Gesichtstüte aufsetze).
Wehe, es dauert dann aber an der Kasse zu lange …

Nun „kann man sich ja kostenlos zweimal wöchentlich in Testzentren testen lassen“, so wurde mir gesagt. Und dann „sei es ganz easy und man könne sogar ohne Maske …“
Mein Herzschlag verdoppelte sich sofort, als ich das hörte, und mir wurde ganz übel.
Da gibt es leider ein Trauma in meinem Leben: Vor knapp 13 Jahren musste ich im Vorfeld einer größeren Krebs-OP allerlei Untersuchungen über mich ergehen lassen. Mal davon abgesehen, dass ich sowieso gleich nach Erhalt dieser Diagnose in einem Aufzug abwärts stand, hieß es dann von Doktorenseite „wir müssen hier mal reingucken und da und dort …“ Ich musste also … nein, ich will das nicht so detailliert schildern.
Jedenfalls kann ich mich seitdem nicht überwinden, mir von irgendwem irgendwelche Stäbchen oder Röhrchen oder Schläuche in irgendeine Körperöffnung schieben oder Nadeln in meinen Körper stechen zu lassen.

Das Enkelkind wird also auf seine Omi noch warten müssen.
Ich arbeite wirklich daran, dieses Trauma hinter mir zu lassen.
Aber selbst wenn ich das schaffe, und ich gehe schon davon aus, dass es mir gelingt, steht mir dann meine Überzeugung im Weg: PCR-Tests sind ungeeignet, für diagnostische Zwecke nach wie vor nicht zugelassen, daher obendrein nicht sicher und letztlich nur eine Pseudo-Versicherung, oder etwas, womit mancher sein Gewissen beruhigt bzw. andere in einer Sicherheit wiegt, die es eigentlich niemals gegeben hat, gibt und geben wird.
Mir wurde tatsächlich schon um die Ohren gehauen, es sei eine Frage der Ethik, „dass man sich gefälligst testen lasse. Man bedenke: Ich könnte infiziert sein und jemanden anstecken, der dann … Eine Anzeige wegen Körperverletzung (womöglich mit Todesfolge) wäre dann wohl unausweichlich …“ – Mit diesem Zeitgenossen rede ich seitdem nicht mehr!

Und was kommt noch?

Musik machen demnächst auch nur mit Impfung?
Oder zumindest mal schnell einen Test vor Probe und Konzert?
Ich fühle mich wie in einer Falle!
Das ist ein mir sehr vertrautes Gefühl von Ausgeliefertsein, von dem ich eigentlich glaubte, es in meinem letzten Lebensdrittel nicht mehr erfahren zu müssen. Aber es scheint sich zu bewahrheiten: Erstens kommt es anders, als man zweitens denkt.
Alles in mir schreit nach Weigerung und Protest.

Und ich bin sehr traurig.

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Free Spirit

Wer ist denn das? Oder besser: die?

Robina Hoodley steigt auf ihren treuen Schimmel Borderline und gibt ihm die Sporen. Die Vorräte sind aufgebraucht. ‚Nun‘, dachte sie, ‚essen muss der Mensch …‘
Der Weg durch die Wälder ist gewohnt schön und einfach. Vor allem erspart es ihr, die Grenze von Merkelforrest nach Orangewood unbemerkt zu übertreten. Meistens bemerkt sie es selbst nicht. Borderline kennt den Weg …

Mit dem Zug in die „Ost-Zone“

Merkelforrest erinnert mich gerade an Honnecker-Land …
Ich war 14 und reiste zu Verwandten in die DDR. Allein. Ich hatte einen dicken Koffer für einen 3-wöchigen Ferienaufenthalt bei meiner Cousine und mein großes Akkordeon als Gepäck dabei. Meine Eltern setzten mich vor der Grenze in den Zug, der mich nach Erfurt bringen würde.
Grenze.
Kontrolle.

Es war ein Horror für mich, und ich werde weder diesen Tag noch die Gefühle vergessen, die ich während dieser Kontrolle erlebte, und die mich über die Zeit meines Aufenthalts nicht verlassen wollten. Es war eine Frau, die in Begleitung zweier Grenzsoldaten forderte, dass ich 1. den Akkordeonkoffer öffne und 2. meinen schweren Reisekoffer Stück für Stück für Stück auspacke. Ich war völlig eingeschüchtert, ängstlich, aufgeregt und tat selbstverständlich, was sie von mir verlangten. Jedes Kleidungsstück holte ich heraus, legte es auf die gegenüberliegende Sitzbank und war die ganze Zeit den Argusaugen dieser Frau in Uniform ausgesetzt. Als im Koffer nichts mehr lag, fragte sie mich nach Zeitschriften. Die Frage hatte ich schon anfangs verneint. „Ja, dann“, meinte sie nur, „können Sie die Sachen wieder einpacken.“

Erleichtert war ich nicht.
Es war heiß draußen und im Zugabteil, und ich musste alle Sachen, die meine Mutter sorgfältig in den Koffer gepackt hatte, möglichst so wieder einpacken, dass ich den Koffer schließen konnte. Ein fast unmögliches Unterfangen, das mir bis zur Einfahrt nach Erfurt eher schlecht als recht gelang. Schweißgebadet kämpfte ich mich mit dem schweren Gepäck aus dem Zugabteil.
Mein Onkel holte mich ab. Immer noch keine Erleichterung, denn der war auch wie ein Soldat, eher furchteinflößend. Ich vermied meistens den direkten Kontakt, und ein persönliches Gespräch sowieso.

Es folgten zwei Wochen (nur) von geplanten drei, die ich mit meiner Cousine nicht wirklich genießen konnte. Ich schrieb mehrfach an meine Mutter, bat darum, früher nach Hause kommen zu dürfen. Ich schrieb von Heimweh. Aber Heimweh war das nicht. Ich hatte nackte Angst, man würde mich aus Honnecker-Land nicht mehr rauslassen.

Zeiten ändern sich – manche kehren wieder

Diese wahre Geschichte kann ich nie vergessen, und gerade in diesen Tagen (was sage ich „TAGEN“???) ist sie frisch belebt und triggert die alte Angst des Eingesperrtseins.
Man kann aus Merkelforrest ausreisen, aber man wird (ggf.) daran gehindert, wieder einzureisen, falls man nicht bereit ist, sich dem Diktat von Test und/oder BeSCHEINigung zu unterwerfen. Weil man sich seines gesunden Menschenverstandes bedient, der einem sagt, dass dieser ganze Zinnober völlig übertrieben, absurd, und schlicht blöd ist. Aber das haben zu Honneckers Zeiten in der DDR nicht wenige Menschen gedacht, hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen oder flüsternd in den eigenen vier Wänden, wenn sie sicher sein konnten, dass die Anwesenden genauso dachten und keine Spitzel waren … Das haben auch Soldaten der Volksarmee der DDR (hießen die so?) mitunter gedacht. Das ist keine Vermutung, das weiß ich sicher.
Jetzt begreife ich noch einmal deutlicher, welche Befreiung die Wende für die Menschen der DDR bedeutete.

Wann gibt es bei uns die „WENDE“?

Robina Hoodley hat Vorräte beschafft und ist nach Hause zurückgekehrt.
Sie musste nicht Wegelagern wie einst ihr sagenumwobener Cousin… aus dem Weg gehen. Den Ausflug mit ihrem Schimmel Borderline genoss sie, denn die Sonne schien durch die noch nicht ganz belaubten Baumkronen. Die Orangewood-Bewohner waren wie stets freundlich, aufgeschlossen und entspannt. Der Rückweg fiel dem nicht mehr ganz so jungen Borderline ein bisschen schwer, weil Robina die Satteltaschen so vollgestopft hatte. Aber sie hatte es ja nicht eilig …
Vor allem begegnete sie nichts und niemandem, der sie aufhalten wollte.

Borderline steht wieder im „Stall“.
Die Vorratskammer ist gefüllt. Mindestens zwei Wochen reichen die Lebensmittel.

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10 Tage ohne Corona

Nein. Ich war nicht infiziert oder krank. Ich lebe seit 10 Tagen, als ob es diese leidige (für mich immer noch politisch inszenierte) Krise nicht gäbe. 10 Tage lang kein Bombardement mit „Fallzahlen“, kein mit unsichtbarem Trauerflor umwölktes Politiker-Gesicht, nicht einmal Gespräche über den kleinen Covid.

Drastische Maßnahmen

Die Sache mit dem „Schnitt“ (s. Beitrag vom 23.03.2021) klappt inzwischen sehr gut. Keine Nachrichten, keine Gespräche über Covid und seine kleinen frechen Geschwisterchen.
Es bedurfte allerdings einer doch drastischen Maßnahme: nix erste Reihe oder zweites Auge mehr. Zeitung lese ich schon seit Jahren nicht mehr, ich informiere mich aber in meinem direkten Umfeld; Letzteres hatte ich für sehr wichtig, weil die Dinge, die da passieren, mich sehr wohl betreffen (könnten). Die große weite Welt kann ich nicht im Auge behalten, selbst wenn ich zu meinen zwei Guckerchen auch noch ein drittes hätte und in der ersten Reihe Platz nehmen dürfte. Na ja, und über das sonstige Programm … reden wir nicht drüber.
Es ist übrigens gar nicht so schwer, Gespräche über dieses C-Dings abzuwehren, ohne es explizit sagen zu müssen, oder das Thema nach zwei Sätzen nicht zu vertiefen, ohne ignorant zu wirken.

Entspannung

Ich muss sagen, es ist erstaunlich, wie sehr einen so eine Geschichte belasten kann, obwohl es einem gutgeht, man gesund und munter ist. Für mich beweist sich wieder mal, dass wir alle doch EINS sind. Entspannung tut not. Und: eine dritte Kraft.
Ich hab’s ja schon geschrieben: Liebe und Vertrauen. Wie ich in einem Gespräch mit einer Psychologin erfuhr, bewegt sich da was. Der Mensch ist bestrebt in Liebe, Frieden und Harmonie zu leben. Danach sehnt er sich ganz unbewusst. Da dies nun seit einem Jahr erheblich sabotiert wird, rumort es im Gebälk. Zum einen erscheinen die Maßnahmen vielen Menschen – und es werden immer mehr – nicht mehr sinnvoll. Obwohl sie sich „brav“ verhalten, sinken die Zahlen nicht; auf den Trichter, dass die ganze Testerei natürlich die Zahlen hochhält, kommen die wenigsten. (Keine Tests – keine Pandemie!) Und da macht sich zunehmend Unmut breit. Und zum anderen wird das Bedürfnis nach Liebe, Frieden, Harmonie im Menschen immer stärker. Wie gesagt, es ist ein Grundbedürfnis, gegen das kein Kraut gewachsen ist.
Diese dritte Kraft muss sich durchsetzen. Die Hoffnung muss gepflegt werden, dass wir wieder normal leben können ohne Maskerade, ängstliches Umeinanderherumschleichen (uiiii, eine ohne Maske … „dass es immer noch Leute gibt, die ohne draußen rumrennen“ … wenn ich sowas höre, könnte ich kotzen und die Versuchung, die Tante zur Rede zu stellen, war keine kleine!), Abstandhalterei und Test- sowie Terminbuchungszwang für ganz Alltägliches.

Sich einfach mal verhalten wie sonst?

Da muss man sich wohl trauen, denke ich.
Oder abwarten, bis des Menschen natürliches Bedürfnis nach menschlich alltäglicher Lebensart so stark wird, dass möglichst viele, lieber noch alle die Reißleine ziehen und den Zirkus nicht mehr mitmachen.
Wer will schon ewig lange Unsinn in seinem Leben treiben?

10 Tage lang hab ich schon geschafft 😉
Bald sind’s 2 WOCHEN …

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Schnitt

Während medizinisch ungebildete, zumindest unerfahrene, Politiker weiterhin ihren Abstands-Masken-Isolations-Verbots-Bestrafungs-Kurs fahren, habe ich in den vergangenen zwei, drei Wochen viele Menschen getroffen, die das alles fast nicht mehr ertragen. Menschen, die ich überwiegend gar nicht kenne, die mich einfach ansprachen. „Ob man ganz offen mit mir reden könne“ … so eine Frage lässt tief blicken, hat mich nicht überrascht, aber doch erschreckt angesichts der Angst in den Augen des Fragenden.
Andere wiederum fragen nicht, sie reden drauflos, machen sich Luft. Sie grübeln, sie zweifeln, sie sind wütend und vor allen Dingen verständnislos und sehr irritiert.
Ich glaube, Politiker reden nur davon, dass sie wissen, was sie den Bürgern zumuten.
Aber sie reden nicht mit den Menschen „draußen“. Deshalb haben sie überhaupt keine Vorstellung davon, was „draußen“ abgeht.

Die Menschen „draußen“ verlieren auch das Vertrauen in ihren gesunden Menschenverstand

Und ich denke, es ist das Wichtigste zurzeit, dieses Vertrauen zu stärken und damit die Ängste abzubauen, die unnötig geschaffen wurden und fortwährend vertieft werden. Zwischen den „Lagern“ – hier die Regierung mit ihrem Ratloskurs, der vor allem die persönlichen Grundrechte der Menschen nicht nur einschränkt, sondern sie in schädlicher Weise mit Füßen tritt, ein dem Menschen übergestülptes Verhalten, das kontraproduktiv für die generelle Gesundheit ist und dessen Folgen sich in ein, zwei, drei Jahren bitter rächen werden, und dort jene die ganz Böses vermuten und auf ihre Weise für Unruhe und sogar Hetze sorgen – braucht es eine starke DRITTE KRAFT: Liebe und Vertrauen.

Nun, ich kann sagen, ich habe es in den vergangenen Wochen oft versucht, genau dies den Menschen im Gespräch zu vermitteln. Ihr Vertrauen zu stärken, sie zu ermutigen, bei sich zu bleiben und ihrem Bauchgefühl zu vertrauen. Ob es mir gelungen ist, weiß ich nicht, da ich die meisten eben nicht kenne und nicht wiedersehe.
Aber so was kostet viel Kraft. Es hat mir einen Stress bereitet, den ich nun nicht mehr ertragen will. Für solche Aktionen bin ich einfach zu empathisch. Mehr noch als das Gesagte fühle ich, was die Menschen fühlen. Und das hat mich sehr belastet.

Deswegen habe ich nun einen Schnitt gemacht. Ich lehne Gespräche über dieses Thema, wenn irgend möglich, ab. Ich schalte aus, wenn im Radio oder TV das Thema auch nur ansatzweise zur Sprache kommt. – Danke für die Off-On-Taste an den Geräten!!!

Ich lebe ohne Covid 19 und seine „Kinder“

Mein Tag beginnt mit einer halben Stunde Power-Walking an der frische Luft. Nach dem Frühstück geht es weiter mit einer schönen Meditation (Tipp: YouTube, Nature Helling Society). Bilder von herrlich grünen Landschaften, Aufnahmen vom Meer mit seiner unendlichen Weite, stille Seen, Sonnenaufgänge, Mond am Nachthimmel und das Ganze begleitet von zauberhafter, langwelliger Musik … Balsam für die Seele. Der Anblick von Grün beruhigt den Geist.
Ich darf arbeiten und habe dabei das unfassbare Glück, nicht aus dem Haus zu müssen, weil ich Freiberufler und gut beschäftigt bin. Ich lese, ich schreibe, ich handarbeite und male die Fantasiegärten von Johanna Basford aus.

Die derzeit chaotische Welt ist ausgeschlossen

Aber „Welt“ ist für mich nicht „Erde“.
Mutter Erde ist, sie ist wie immer, sie wirkt heilsam und … Mutter Erde ist in Ordnung. Weil sie ihre eigene Ordnung hat, die flexibel auf Veränderungen reagiert, sich anpasst und immer ausgleicht, wo es nötig ist. Ganz auf ihre eigene besondere Art und Weise tut sie das. – Sie funktioniert wie unser Immunsystem auch … ständige Herausforderung und Anpassung … Gesundheit und Erkrankung wechseln einander ab und stärken den Organismus – Dem vertraue ich. Und das ist gut so.

Gedanklich einen Schnitt zu machen habe ich in meinem Tagebuch symbolisiert mit einer komplett leeren Seite, die ich bewusst umblätterte, glatt strich und mich gedanklich von allem, was vorher war, distanziert habe. Ein kleiner, für manch anderen vielleicht unbedeutender, für mich jedoch besonderer Akt.
Es geht mir gut.

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Jetzt wird der Schwachsinn musikalisch

Bin fassungslos! Wer jetzt nicht seine fünf Sinne beisammen hält und sich der Hirnwäsche entzieht, der könnte demnächst irre werden.

„Vierklang“

Mehr sage ich dazu nicht.
Nachlesen kann es, wer es nicht anderweitig gehört/gesehen hat, hier, allerdings ist das nicht musikalisch und erst recht nicht schön:
https://clubderklarenworte.de/wp-content/uploads/2021/03/2021-03-03-mpk-data.pdf

Ich dachte, wie viele andere Menschen auch, Deutschland sei ein „gelobtes“ Land. Aber die Zeiten der Dichter und erst recht der Denker sind vorbei.
„Der erste Schritt zur Wahrheit ist der Zweifel“, schrieb einst Denis Diderot.
Die Zweifel mehren sich, und so machen immer mehr Menschen immer mehr Schritte. Die Wahrheit liegt vielleicht schon um die nächste Ecke. Und sie kommt, dessen bin ich sicher.

Und wenn es länger dauert?

Dann, so fürchte ich, könnte alles noch schlimmer kommen … In diesem Fall wäre Wilma bereit, das „gelobte“ Dichter- und Denkerland zu verlassen. Denn auch wenn uns suggeriert wird, dass in anderen Ländern ähnliche Maßnahmen mit vergleichbaren (Mist-)Erfolgen existieren und man sich auch daran orientiere, so ist das nicht die ganze Wahrheit. Es gibt gar Länder ohne Einschränkung der Menschenrechte, und dort sterben nicht mehr und nicht weniger Leute. Also noch ein Zweifel …

Mir reicht es jedenfalls

Der Schwachsinn tut richtig weh, und ich füge mir absichtlich weder solchen Schmerz noch Quarantäne noch Test und erst recht keine Impfung mit irgendwelchem Zeug zu, das nicht ausgegoren ist und dessen Wirksamkeit sogar von medizinischen(!) Fachleuten und Nutznießern derzeit noch infrage gestellt wird.
Ich guck grüne Wiesen, weite Ozeane, erwachende Natur, Wolken am Himmel … das alles ist Wirklichkeit. Ja, ich blende die Realität aus, weil sie konstruiert ist, weil alles, was geschwätzt wird, nicht plausibel und logisch nachvollziehbar ist.
Mir tun die Kinder leid, die diesem Zirkus ausgesetzt sind, die nicht für sich sprechen dürfen, weil Eltern meinen, es besser zu wissen und natürlich auch das Beste tun wollen. Aber weil auch Eltern derzeit unter dem Einfluss des herrschenden Informations-Chaos stehen, weil viele von ihnen sich nicht mit den angebrachten kritischen Fragen auseinandersetzen, weil alle ANGST haben, tun sie vielleicht/vermutlich/eventuell/wahrscheinlich doch nicht (ganz) das Beste.
Ich habe meine Enkelin ermutigt, für sich selbst einzustehen. Sie ist fast 12, hat Angst vor Corona-Tests und möchte das nicht über sich ergehen lassen. „Du darfst dich weigern!“, habe ich ihr gesagt, denn wären meine Kinder noch klein, ich würde ihre Furcht respektieren und ihnen nichts aufzwingen. Ich hoffe, ihre Eltern tun das genauso.

Das schwache Ego

Es ist so leicht zu verführen … Es reist gern, es feiert gern Partys, es besucht gerne Restaurants, es liebt Geselligkeit … Und wenn es nicht anders geht, WILL ES GEIMPFT WERDEN.
Mit solchen Argumentationen, dass die „Grundrechte wieder zurückgegeben werden, wenn …“ leistet niemand Überzeugungsarbeit. Zum einen lasse ich mir die Grundrechte nicht nehmen von Menschen, die sie mir gar nicht gegeben haben und zum andern ziehen bei mir solch diktatorische Argumente nicht. Und wer noch bei Trost ist, lehnt das Flüstern seines Egos tunlichst ab und nutzt seinen gesunden Menschenverstand samt dem Bauchgefühl.
Und im Vierklang des selbstherrlichen Bundeskabinetts vermisse ich derzeit Kultur und Musik … kommt das erst ganz am Schluss? Oder vielleicht gar nicht? Und wenn, dann nur mit Testreihe, Maskerade und Abstandhalten???

Wieder ein Zweifel: Ich glaube fast nicht mehr daran, dass Musizieren mit Konzert-besuchern in NORMALER und gewohnter Weise irgendwann wieder möglich sein wird.
Ich frage mich ernsthaft, ob man Menschen, die solchen Schaden anrichten, die Blödsinn verkünden und massiv durchsetzen, nicht wegsperren müsste, um die Welt und die eigentlich normalen Menschen zu schützen.
Aber das schwache Ego ist eben schrecklich bequem und leider auch nicht musikalisch. Es ist ihm einerlei, welche Musik spielt, Hauptsache: Es hat seinen Spaß, oder wahlweise seine Ruhe! Denken strengt ja an, Widerspruch ist lästig, Angst hat es nicht – außer um seine Bequemlichkeit – und was ist schon ein kleiner Pieks, wenn hinterher wieder Spaß an der Reihe ist? Aufregung mag es eben gar nicht.

IST DAS DAS LEBEN???

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Tütengesichter

So nenne ich inzwischen die Gesichter mit Maske. Diese seltsamen FFP2-Dinger sehen aus wie eine Papiertüte. Was dahinter gesprochen wird, verstehe ich oft nicht, muss nachfragen. Reaktionen ablesen? Fehlanzeige. In den Augen passiert so wenig. Zum Lächeln gehören doch auch Mund und Wangen.

Vielleicht brauchen wir keine Gesichter mehr?

Obwohl es Wissenschaftler gibt, die nicht bestätigen, dass die politisch und medial verbreiteten Mutationen ansteckender seien, dafür würden Nachweise fehlen – und eine Virologin äußerte sich kürzlich im TV auch anders, sinngemäß etwa so: … Viren verändern sich ständig, von einer Mutation muss man nicht immer gleich ausgehen …, aber mir scheint, mittlerweile ist es den Politikern recht. Wenn es nach ihnen geht, tragen wir wohl immer Tüten im Gesicht. Dann werden wir Menschen ohne Gesicht. Gruselige Vorstellung.

Politiker, Diäten, Jobs in Unternehmen

Jetzt hat es einen aus der Spur gekippt. Ein Herr Nüsslein, der hatte was mit Herstellern von Schutzkleidung (auch FFP2-Masken) zu tun. Komische Sache. Jetzt hat er die Immunität verloren (vielleicht hätte er sich impfen lassen sollen?) und sein Büro wurde durchsucht. Peinlich!
Politiker beziehen aus unseren Steuergeldern hohe Diäten (wieso das Diäten heißt, obwohl das doch Gehälter sind, weiß ich nicht), und sie dürften meines Erachtens für kein weiteres Unternehmen arbeiten; schon gar nicht, wenn sie persönliche Vorteile davon haben. Und da kursieren ja seit vielen, vielen Jahren nicht nur Gerüchte, dass Politiker sich neben ihren fetten Diäten auch in diversen Aufsichtsräten z. B. ordentlich Geld in die Tasche stopfen.
Lobbyismus nennt man das. Und ich halte es da gerade mit der Partei Die Linke, die fordert, dass Abgeordnete sowas nicht tun dürfen.
Unsereins muss den Arbeitgeber um Erlaubnis fragen, wenn er einen Nebenjob antreten möchte. Politiker fragen nach nichts, jedenfalls nicht ihre Auftraggeber: UNS.

Na, wo einer ist, da sind noch mehr …

Wenn’s um das eigene Wohl geht, das eigene Portemonnaie, liegt die Gier schon vor der nächsten Ecke. Wir werden das in nächster Zeit vermutlich noch öfter erleben, denke ich …
Es ist eine Frage eben der Zeit, wann die Suppe hochkocht. Ich glaube nicht mehr, dass wir alle stillhalten, während man uns immer noch täglich mehrfach mit Zahlen quält, unsere Freiheit stiehlt und „Impfstrategien“ ausbaldowert. Alles zu statisch. Alles konstruiert. Alles völlig entmenschlicht, finde ich.
Die Argumentation der Politiker ist dürftig geworden, und „aus dem Volk“ höre ich vermehrt Zweifel am ganzen Geschehen, es mehren sich die Gedanken und Ideen darum, dass wir ordentlich verschaukelt werden. Tatsächlich gibt es Menschen, die sich fragen, ob das ganze irreführende Chaos samt der oft unlogischen Berichterstattungen sowie manche blödsinnige Äußerung diverser Fachleute/Politiker sie absichtlich irre machen sollen.
Ich kann da immer nur schwer widersprechen.
Die Folge solcher Verunsicherung und Verärgerung: Die Phantasien blühen … diejenigen, die schon lange anders denken und dies auch offenkundig machen, erhalten viel Zulauf.

Das kann nicht gutgehen

Pleiten im Einzelhandel ziehen ein Heer von Arbeitslosen nach sich. Der Mittelstand wird in Grund und Boden gelockdownd. Das viele Geld, das zurzeit gedruckt wird und das noch nicht mal bei denen ankommt, die es brauchen, weil wir es in unserem Bürokratie-Wahn schlicht unmöglich machen – dieses Geld wird seinen Wert verlieren. Das ist keine Unkerei, Schwarzmalerei oder Verschwörungstheorie, sondern logisch, die Geschichte hat es uns doch gezeigt. Und dann? Inflation?
Wohin das wieder führt, wissen wir auch. Forward to past??? Scheint so.
Der Mensch lernt eben doch nicht aus der Geschichte, oder er ist einfach zu dumm oder zu gierig, oder beides.

Es ist unmenschlich – es ist unrecht

Mir ist schleierhaft, dass die deutsche Kanzlerin noch in den Spiegel gucken kann. Sie beklagt, dass man in anderen Staaten die Menschenrechte verletzt und rügt sowas teilweise mit Sanktionen, aber dass wir auch längst kein Rechtsstaat mehr sind, in dem Menschenrechte geachtet und gewahrt werden, scheint sie vergessen zu haben. Dabei hat sie einen Eid geschworen, nur zum Besten des Volkes zu entscheiden, zu handeln und Schaden von ihm abzuwenden.
Das ist gründlich schiefgegangen – für uns, das Volk.
Für die Politiker scheint es hingegen gut zu laufen, so mein Eindruck. Nicht zuletzt deswegen redet Frau Kanzlerin wohl auch die 3. Welle schon herbei. Und ich vermute sicher nicht zu Unrecht, dass gerade die Zahl der Tests wieder stark steigt, so gibt es folglich steigende „Fallzahlen“, und mit der Inzidenz von 35 ist’s Essig – falls die unter den derzeitigen Umständen überhaupt erreicht werden kann. Aber die „Fallzahlen“ liefern wieder den Grund, weitere Sperenzchen mit uns zu machen. Und der brave Befehls-empfänger, der nun mal dem deutschen Naturell innewohnt, SPURT.
Stramm gestanden, geradeaus geschaut, Arschbacken zusammenkneifen, Maske auf!
Zudem hat sie bereits gesagt, dass „die Pandemie erst besiegt ist, wenn alle Menschen in der Welt geimpft sind“ … Da muss man nicht herum spekulieren, da liegt klar auf der Hand, worauf das rauslaufen soll, wird …
Und wie war das mit dem Lobbyismus? Wer verdient außer den Pharmakonzernen noch am Impfstoff – an den Aktien beispielsweise?

Ich bleibe dabei: Die öffentlichen Zahlen sind geklöppelt. Nicht, dass sie falsch sind, aber sie werden konstruiert. Über das Wie muss man nicht lange nachdenken. Wenn ich bedenke, dass es Klagen wegen falsch ausgestellter Totenscheine gibt, dass es Verstorbene gibt, die posthum auf Covid 19 getestet werden, obwohl ihre Todesursache ein einfacher Herzinfarkt oder die Folge einer langwierigen schweren Krankheit war, aber beim Toten Covid 19-Spuren gefunden wurden, und der dann die Statistik der „an und mit Corona Verstorbenen“ bestückt … da wundert einen doch nichts mehr.
Das habe ich mir im Übrigen nicht ausgedacht oder irgendwo aufgeschnappt. Nein, ich spreche mit Menschen, z. B. mit Altenpflegern. Auch mit Menschen, die einen geliebten Großvater infolge eines plötzlichen Herzinfarkts verloren haben; Letztere wurden tatsächlich gefragt, ob man als Todesursache … Die Familie hat selbstverständlich abgelehnt, erst recht, als die Übernahme der Bestattungskosten in Aussicht gestellt wurden. Tatsächlich habe ich das erst nicht glauben wollen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Menschen, die einen schweren Verlust betrauern, sich so etwas aus den Fingern saugen.

Wenn DAS, was uns hier gerade in Daueratem hält, unsere Zukunft wird, kann ich verstehen, dass mein Optimismus zurzeit häufiger seine Reisetasche schnappt und für Tage über alle Berge verschwindet. Er hat leider immer die Zuversicht im Schlepptau, die sich nur allzu gerne dem Hallodri anschließt.
Jo! Das klingt alles düster, nicht wahr? Es ist aber nur die eine Seite der Medaille. Und auch wenn ich um die Rückkehr des Herrn Optimismus und seiner Gespielin Zuversicht geradezu betteln muss, die Hoffnung bleibt. Sie ist treu. Liegt gemütlich eingekuschelt auf dem Sofa und lächelt.
„Die Wahrheit kommt ans Licht, meine Liebe“, flüstert sie. „Und dann wird auch Gerechtigkeit herrschen.“
„Ja, aber hoffentlich passiert das bald! BALDIGST!“, erwidere ich.
Dazu kann sie leider nichts sagen. Das liegt in unserer Hand.

Widerstand

Aber es sind auch andere Kräfte am Werk. Sie mehren sich und äußern sich z. B. in Verweigerung, in Rechtsklagen, Widerspruch und Widerstand. Manche Menschen lassen sich hinter ihrer Tüte im Gesicht, sofern sie diese noch tragen, den sehr wohl noch vorhandenen Mund nicht verbieten, vertreten ihre freie Meinung – und das nicht nur beim Treffen mit mehr als zwei Leuten, wobei sie NICHT woanders parken, damit denunzierfreudige Nachbarn petzen. Widerstand lässt sich auch nicht wegimpfen. Widerstand ist ein Virus, gegen den kein Kraut gewachsen ist, außer Gewalt. Und das sollte Angst machen, vor allem den derzeitigen sogenannten Verantwortlichen in diesem Land.
DAS können sie doch nicht wirklich wollen, oder?

Deshalb bete ich. Ich hab immer mal Zeiten in meinem Leben gehabt, in denen ich betete. Und mit Erfolg. Es ist unglaublich, dass mitunter sehr schnell ein Resultat da ist, wenn ich bete, wenn ich um Hilfe bitte.
Ich bete für die Wahrheit.
Ich bete für die Gerechtigkeit.
Ich bete für gerechte Bestrafung; die natürlich nicht in meiner Hand liegt und auch nicht in den Händen irgendwelcher aggressiver Individuen, sie erfolgt ordnungs- und gesetzestreu auf anderer Ebene.
Ich bete für die Liebe, Einsichten und den Frieden, denn bei aller Aufregung und schwelender Aggressivität muss der Frieden gewahrt bleiben und Gewalt unterlassen werden. Es gibt viele Möglichkeiten friedlichen Widerstands.

Und für die Abschaffung der Tütengesichter bete ich ganz besonders. Ich kann sie nicht mehr sehen, und ich ertrage die Maske selbst auch nicht mehr (Kindheitstrauma).
Es ist Zeit. Abschaffen. Besser: ABLEGEN.
Wenn’s nur eine/r tut, kommt der Ordnungsdienst. Oder die anderen Einkaufswilligen erledigen das Problem auf ihre Weise; wer weiß, irgendwann wird man vielleicht mit faulem Gemüse gesteinigt?
Wenn’s alle tun, ist Schluss mit Maske!

In diesem Sinne … betet doch mit. Ich denke, wenn es ganz viele tun, wird die Kraft stärker, und Wahrheit und Gerechtigkeit kommen früher.

Foto von Alexandra Koch http://www.pixabay.com