Wochenendpost

Corona … was war das noch? Neuer Name, oder? … Corinna … Carola … Carlo … Christian … 😴 … Aaah, Covid … mhm, gibt’s schon einen seltsamen neuen Doppelnamen für Neugeborene? … Covid-Leon oder umgekehrt? … 😴😴😴
Krise? *grmpf* … *gähn* … och, nööö … 😴💤💤💤 … Aufstand, Wirbel, Statistik, Sorge, Panik … … … 🙄 … an meinem Schlummerplatz???

Raus jetzt hier!!!

Ist mir alles gaaahnz egaaahl …

Aber ein schönes Wochenende wünsche ich allen und gaaahnz viiieeel Gelassenheit.

Bild von congerdesign be www.pixabay.com

Es darf nicht sein …

… und dennoch –

Fast geräuschlos glitt der letzte Nachtzug aus der Halle. Der Bahnsteig war leer, bis auf einen einzelnen Mann. Er hatte sich eine Zigarette angezündet und starrte dem Zug nach, dessen rote Schlusslichter rasch kleiner wurden. Schließlich waren 
sie ganz verschwunden, und zu sehen war nur noch der Umriss der riesigen, halbmondförmigen Ausfahrt der schwach­beleuchteten Bahnhofshalle.

Der Mann ließ die halbgerauchte Zigarette zu Boden fallen und trat die Glut mit der Schuhspitze aus. Er schlug den Mantelkragen seines Trenchcoats hoch. Es lag nicht nur am eisigen Wind, der über den Bahnsteig pfiff, dass ihm Tränen über die Wangen liefen. Er war traurig, aber er  fühlte sich irgendwie auch eigenartig befreit.

Während er die Treppen am Ausgang des Bahnhofes hinunter ging, suchte seine Hand jenen Fetzen Papier in der Manteltasche, den er im Hotel vom Nachtportier erhalten hatte.

Taufrisch waren seine Erinnerungen an jene erste Begegnung …

Textschnipsel aus „Lina“
Buch 1 der Reihe BEGEGNUNGEN

erschienen bei tredition
https://tredition.de/publish-books/…

Paperback nur 9,99 €

Bild von Free-Photos auf Pixabay

Ausgerastet

Die geduldigste Mutter wird oft genug auf harte Proben gestellt:

„Hey, Mum, ist ja schon gut!“
„Nein!“
Marlies‘ Verzweiflung verlieh ihr ungeahnte Kräfte. Die Aggressionen, die sie nicht mehr zügeln konnte, ließen sie wie von Sinnen auf ihren Sohn einschlagen. Abwechselnd mal rechts mal links prügelte sie auf ihn ein. Das Denken hatte ausgesetzt. Ihre Wut entlud sich in einem Trommelfeuer aus Schlägen und Boxhieben.
Klaus versuchte, sich mit den Armen zu schützen und wich Schritt um Schritt zurück. In seinen Augen sah Marlies wohl die Furcht, aber es kümmerte sie nicht.
„Mir reicht es endgültig. Mit dir, Bürschchen, mit deinem Vater, diesem Mistkerl. Ich habe sie so satt, deine ewigen Probleme und Frechheiten“, keuchte sie, „die kriegst du für die schlaflosen Nächte.“ Wieder ein Schlag! „Und die für deine Frechheiten, Lügen, für deine …“
Ihre Hände schlugen wieder und wieder zu, bis sie sie kaum noch spürte. Beim nächsten Schlag fiel Klaus gegen die angelehnte Kellertür und stürzte rückwärts die Treppe hinunter. Unaufhaltsam überschlug sich sein langer schlaksiger Körper, bis er unten anlangte. Dann herrschte unheimliche Stille …

Textschnipsel aus „Das Ende der Beherrschung“
Buch 1 der Reihe BEGEGNUNGEN

erschienen bei tredition
https://tredition.de/publish-books/…

Paperback für nur 9,99 €

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Stille überall

Es ist schon eigenartig, wie still es zurzeit ist. Obwohl in meiner Umgebung nicht weniger Menschen als sonst unterwegs sind, liegt eine besondere Stille über allem.

Wie jeden Tag war ich auch heute wieder spazieren. Ich mache das im Wechsel mit einer Tour auf dem Fahrrad und einem strammen Walking um die Felder. Als mir diese Stille wieder stark bewusst wurde, blieb ich stehen, schaute, lauschte … Ich hörte nur die Vögel im Wald und die Insekten.
So eigenartig es klingt, ich hatte das Gefühl, die Sonne, die Luft und auch diese Stille physisch spüren zu können. Wohltuend, beruhigend, Vertrauen schaffend.

Ich meine, so sollte es immer sein. Auch dann, wenn keine „Krise“ das ganze Land lähmt.
Vielleicht werden die Menschen ja nun vernünftiger?
Vielleicht hören sie auf zu hasten und sich unter Druck zu setzen und setzen zu lassen?
Vielleicht hören sie auch auf, unbedingt durch die Welt reisen zu müssen mit Fliegern und Riesenpötten von Kreuzfahrtschiffen?
Vielleicht sehen sie sogar ein, dass es unsinnig ist, gegeneinander zu kämpfen? Der Gegner ist ein Mensch wie man selbst mit Träumen, Wünschen, Bedürfnissen, wozu ihn ins Jenseits befördern für etwas, an dem nur wenigen gelegen ist und das nur jenen wenigen Profit bringt?
Vielleicht wird die Welt „danach“ auch friedlicher?

Die Stille lässt mich Frieden fühlen und ein tiefes Vertrauen ins Sein. Auch Hoffnung …

Danke fürs Bild an Devanath http://www.pixabay.com

Verliebter Flaschengeist

Lachen, schmunzeln, fröhlich sein – JEDERZEIT und jetzt erst recht 😉

… Da war es wieder! Das stachelige Band um meinen Hals, das mir die Kehle ganz allmählich zuschnürte, mir den Atem nahm und meinen Puls gefährlich in die Höhe trieb. Am liebsten wäre ich aus dem Fenster gehopst.
Meine beiden Besucher waren einigermaßen überrascht, dass ich auf die Zusendung einer roten Rose derart anders und ganz heftig anders reagierte, als man es aus kitschigen Liebesfilmen und Heftromanen kennt.
„Der ist wie eine Mutter zu mir“, entfuhr es mir. „Der umsorgt und behütet mich. Und nun ist er verliebt.“ –

Textschnipsel aus „Aladin (k)ein Flaschengeist“
Buch 1 der Reihe BEGEGNUNGEN

erschienen bei tredition
https://tredition.de/publish-books/…

Paperback für nur 9,99 €

Danke fürs schöne Bild an Peggy Choucair http://www.pixabay.com

Jetzt ist es so weit.

Jeden Morgen dasselbe.
Wach werden, meditieren, sämtliche Fenster aufreißen.
Kaffeemaschine anwerfen, und während der Duft frischen Kaffees meine geliebten Hallen erfüllt, husche ich mal eben ins Bad.
Mit Müsli und Kaffee setze ich mich gemütlich aufs Sofa und schalte das Morgenmagazin ein. Einmal Nachrichten für den Tag plus Wettervorhersage von Donald Bäcker oder Benjamin Blümchen gucken – ups! Verzeihung. Ich meinte natürlich Benjamin Stöwe. Deren Wetteraussichten lasse ich mir wochenwechselweise morgens gerne präsentieren. Danach gibt es bei mir nur noch Musik aus der Dose. Grund: Ich kann die viele Werbung mancher Radiosender nicht mehr ertragen. Und stündlich Nachrichten muss ich auch nicht haben.

Doch zurzeit, in diesen schweren Zeiten *seufz*, erlebe ich jeden Morgen dieselben Berichte und ich fühle mich, als grüße mich das Murmeltier.

Jetzt habe ich es getauft: Es heißt Corona.

Möge die Macht mit uns sein, dass diese Krise schneller vorüber geht als befürchtet. Es ist übrigens immer noch KEINE Seuche, sondern nach wie vor eine Virusinfektion, deren Weg per mikrofeiner Tröpfchen zum gesunden Menschen klar definiert ist. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil, und Information ist Macht über die eigene Gesundheit und die anderer.
Alle Informationen sind sachlich und mit relativ wenigen Maßnahmen auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit nachzulesen. Wer das liest, braucht die täglichen „Murmeltiernachrichten“ eigentlich nicht, wenn er gelassen bleiben will.


Vor allem hoffe ich sehr, dass bei der überwiegenden Mehrheit der deutschen Bevölkerung der (hoffentlich dann genesene) Menschenverstand wieder einsetzt. Ich möchte mir beim derzeitigen Verhalten der breiten Masse nicht gedanklich ausmalen, wie sie reagieren würde, wenn tatsächlich ein Krieg ausbräche … was niemals passieren darf!

Das hübsche Murmeltierchen stammt übrigens von Francis Rey pixabay.com

Ich bin es wirklich

Aller Anfang ist gar nicht schwer. Lediglich die Überwindung, endlich anzufangen, die fällt mir schwer. Aber jetzt hab ich mich überwunden, und hier bin ich.
Heute nur mit einem Statement zu „Wer ist Wilma“ bzw. zu dem Foto auf dieser Website.
Ist Wilma ein Kind? Ja. Sowohl auf dem Foto als auch heute, denn dieses „Wesen“ existiert ja weiterhin.
Klar, bin ich nicht mehr die kleine Wilma, die auf dem Foto so fragend (?) nachdenklich (?) neugierig (?) – das dürft ihr gern selbst interpretieren – in die Fotolinse guckt. Zwischenzeitlich bin ich erwachsen geworden. Die kindlich unbeschwerten Anteile meiner Persönlichkeit waren lange Zeit eingesperrt (?) verbarrikadiert (?) ignoriert (?), aber sie sind selbstredend da und leben.

Die Wilma heute nimmt kein Blatt mehr vor den Mund. Ups! Nein, das ist nicht ganz richtig. Mit der direkten verbalen Meinungsäußerung stehe ich bisweilen noch immer auf dem Kriegsfuß. Auch stehe ich manchmal ein bisschen auf dem Schlauch in der unmittelbaren Unterhaltung, bin nur selten schlagfertig. Aber wenn ich schlagfertig bin, dann richtig. Nicht immer ganz erfreulich, es tut anderen auch schon mal ein bisschen weh. Aber nur ein bisschen, Ehrenwort.

Warum schreibe ich?
Erstens, weil ich Talent dafür habe und mit Worten zeichnen und Emotionen vermitteln kann. Zweitens, weil ich etwas zu sagen habe, das auch andere interessiert. Drittens, weil es mir Freude bereitet!

Wenn ihr Lust habt, hier ab und zu oder (viel lieber noch) regelmäßig reinzuschauen, könnt ihr den Blog abonnieren. Darüber würde ich mich kolossal super-riesig freuen.
Ach so, fast hätte ich’s vergessen: Ich schreibe auch Geschichten. Kurzgeschichten. Storys die so oder ähnlich passiert sind oder passieren könnten über Menschen, die es so oder ähnlich tatsächlich oder gar nicht gibt. Jeder wird sich ein bisschen in der einen oder anderen Geschichte wiederfinden oder jemanden entdecken, den er/sie kannte oder kennt.

Die kleinen Bücher gibt’s natürlich in drei Formaten: Hardcover/Paperback und e-Book.
Natürlich bei tredition.