„Geschultes Personal“

Es ist geradezu faszinierend, was ich in den zurückliegenden beiden Monaten im Drive-In-Testzentrum beobachtet habe (Ort und/oder Adresse bleiben ungenannt). Für eine einzige Angelegenheit komme ich um diesen unangenehmen, blöden und m. E. sinnfreien Test leider nicht herum: die von mir heißbeliebten Proben mit dem Musik-Verein.

Vorsicht und Rücksichtslosigkeit

Mal davon abgesehen, dass ich aufgrund eines Traumas mit Gegenständen, die in meinen Körper sollen, ein höchst unangenehmes Problem habe und mich nur unter fachkundiger, sprich ärztlicher, Begleitung dieser Testprozedur des Nasepopelns nähern konnte, habe ich jedes Dame/jedes Mädchen – denn das sogenannte „geschulte Personal“ besteht vorwiegend aus weiblichen Menschen – prophylaktisch darauf hingewiesen, dass ich bei unvorsichtigem Vorgehen aus dem Auto springen werde.
Die erste Dame hatte, wie der Arzt zuvor, vollkommenes Verständnis und bestätigte mir, wie der Arzt auch, dass ziemlich viele Menschen selbst ohne bestehendes Trauma ein Problem mit dem Test haben. Sie beruhigte mich, sagte, was sie tun würde und bat mich, die Hand zu heben, wenn es unangenehm würde. In dem Fall hätte ich, wie beim Arzt, das Popeln selbst machen dürfen. Es war dann unangenehm, und ich spürte die Schabstellen in der Nase noch am nächsten Tag, aber es klappte immerhin, ohne dass ich die Flucht ergriff.
Die nächsten beiden Mädchen – schätzungsweise zwischen 16 und 20 Jahre alt, vielleicht. Schülerinnen, die sich in den Ferien etwas Taschengeld verdienen?, fragte ich mich – nahmen meine Bitte auch freundlich auf und gingen rücksichtsvoll zu Werke.
Danach verlief ein weiterer Test in einer Weise, die mich auf dem Weg zur Probe erstmals an der SCHULUNG des Personals zweifeln ließ. Mutig verzichtete ich auf den prophylaktischen Hinweis auf meine Angst aufgrund der bis dahin positiven Erfahrung und war recht entspannt. Die junge Dame trat an mein Auto heran, streckte die Hand mit dem Stäbchen aus, streichelte mein Naseninneres einmal kurz im rechten und dann im linken Nasenloch auf kaum spürbare Weise und verabschiedete mich: „Das war’s.“
Leicht irritiert fragte ich mich, warum sie nicht beispielsweise kurz über meine Stirn geschrubbt hatte. Das wäre sicher aufs selbe (negative Test-)Resultat rausgelaufen. Meinen Zweifel an der Schulung sowie die Klärung von Fragen, die sich mir dadurch stellten, verschob ich auf später.
Diese hatte ich allerdings bis zum nächsten Mal noch nicht geklärt. Ich verzichtete wieder auf meine Warnung und hielt meine Nase mutig dem Stäbchen entgegen. Diesmal traf ich auf ein anderes Mädel, schwarzhaarig, schlank, sportlich und – wie sich herausstellte – sehr enthusiastisch. Ehe ich mich versah und reagieren konnte, hatte sie mir das Stäbchen in meinen linken, ziemlich engen NasenGANG geschoben, sodass ich heftig zurückzuckte. Sie schaute irritiert, und ich warnte sie, dass ich flüchten könnte, danach war sie im rechten NasenLOCH vorsichtiger. Das Resultat: Ich fuhr aus dem Testzelt, parkte den Wagen in einer nahegelegenen Parktasche und hatte leichtes Nasenbluten. Ich ärgerte mich!
Und so ging das weiter. Meist sind die Mädchen relativ rücksichtsvoll, wobei „relativ“ immer RELATIV ist.
Zu guter Letzt … Nee! Nix „guter“, aber Letzt!
Vergangene Woche geriet ich zunächst mal in eine Autoschlange! Mir gingen vor Staunen die Augen über. Gab es bislang bestenfalls mal ein Auto, das vor mir im Zelt für einen Test angehalten hatte, erblickte ich nun mindestens 20 Fahrzeuge; um die Ecke konnte ich nicht schauen. Auf meine Frage, ob es etwas umsonst gäbe, meinte die resolut wirkende Dame – schätzungsweise Ende 50/Anfang 60, furchtbar geschminkt mit leerem Blick über dem Rand der Maske – „Nein, das ist hier immer so!“ Ich grinste innerlich, denn ich hatte diese Dame dort noch nicht einmal erblickt, wie ja das „geschulte Personal“ auch andauernd wechselte. Da zückte sie schon das Stäbchen und bohrte sehr tief und grob in den rechten Nasengang. Ich sprang fast auf den Beifahrersitz, was zu einem befremdlichen Blick meines Gegenübers führte. „Sie müssen schon ein bisschen vorsichtig sein“, bat ich höflich, aber erschrocken. Sie widersprach: „Ja, trotzdem muss ich da rein.“ (resolut) In der Hoffnung, sie wäre nun gewarnt und würde vorsichtiger in meinem linken NasenLOCH schaben, hielt ich still. Aber schon schob sie wieder mit der gleichen Grob- und Entschlossenheit das Stäbchen hinein. Mit einem „Autsch“ zuckte ich erneut zurück. „Sie müssen doch merken, dass es da nicht weitergeht. Der Nasengang ist verengt durch die Verwachsung der Nasenscheidewand“, erklärte ich (immer noch freundlich). „Nützt nix, ich muss da rein“, widersprach sie unwirsch. „Sie müssen überhaupt nix“, sagte ich nun recht entschieden. „Sie dürfen. Und wenn Sie nicht vorsichtig sind, werde ich Gas geben und diesen Ort verlassen.“
Die Vorsicht bestand letztlich darin, das sie im Innern meiner NasenSPITZE bohrte, mich feindselig über den Maskenrand anstarrte und mich grußlos wegfahren ließ.

Recherchen

Gruselig, dachte ich, als ich vom Testzelt wegfuhr, die Nase wieder leicht blutend und mit Wut im Bauch. Nein, grollte ich innerlich, ab sofort ohne mich.
Und dann fielen mir die Fragen wieder ein.
Am nächsten Morgen saß ich am PC und recherchierte …

  1. Wer sind eigentlich die Damen/Mädchen vom Drive-In-Testzentrum?
  2. Welche Eignung/Ausbildung muss man erfüllen/haben, um dort die Tests durchzuführen?

Zu 1.: Das kann eigentlich jede sein. Egal, ob Arzthelferin, Apothekenmitarbeiterin, Krankenpflegerin usw. aus med./pharm. Bereich oder: auch Schülerin (18 J.), Studentin, Rentnerin, Frisörin, Fitnesstrainer, Sekretärin, Hartz IV-Empfängerin, Bäckerin, Busfahrerin … (?) Tatsächlich habe ich Zweifel, ob der Anteil der Letztgenannten den der Erstgenannten eventuell deutlich übersteigt???

Zu 2.: Für Menschen aus Berufen, die einen Bezug zur Medizin/Pharmazie haben, kann ich mir den Einsatz in Covid-Testzentren gut vorstellen. Eigentlich erwartete ich auch, dass es solche Mitarbeiter sind, die dort diese so wichtigen Test durchführen.
Weit gefehlt!
Laut einem der vielen Personaldienstleister (Annonce im Internet) beispielsweise ist ein solcher Hintergrund zwar von Vorteil, aber nicht verpflichtend. Das Personal wird ja gründlich geschult. Das Ganze ist, je nach Anbieter der Jobs, auch ohne jegliche medizinische Vorbildung möglich, und zwar als Minijob wie auch in Teil- oder Vollzeit. Überrascht hat mich dabei die außerordentlich gute Bezahlung (zwischen 12 und 20 Euro). Aber das sei diesen Leuten gegönnt. Ich möchte mit ihnen nicht tauschen und den ganzen Tag anderen in Nasenlöchern popeln oder im Rachen kratzen.
Empathie und ein gutes Händchen für den Umgang mit Menschen ist eine weitere Voraussetzung … tja, darunter versteht das eingesetzte „geschulte Personal“, das ich und einige andere von mir Befragte kennenlernten, leider offenbar etwas völlig Falsches oder gar nichts, denn so etwas, wie es mir mehrfach passierte, darf einfach nicht sein.

Was die akkurate Durchführung dieser Tests betrifft, die ja letztlich Voraussetzung für ein korrektes Ergebnis ist, weshalb ja diese Testergebnisse zertifiziert sein müssen und der Vorgang nicht allein im stillen Kämmerlein durchgeführt werden soll … da hab ich noch eine kurze Episode, die einen nur den Kopf schütteln lässt.

Schulung

Ein Unternehmer (unbekannt, wir kamen eher zufällig ins Gespräch), dessen Monteure sich je nach Auftraggeber auch testen lassen mussten, beschloss, Zeit zu sparen, indem er sich in Sachen Covid-Test schulen ließ, um die Monteure nicht erst in ein Testzentrum zu schicken, bevor sie beim Auftraggeber aufschlagen durften, sofern dieser einen Negativnachweis verlangte.
Auf meine Frage, wie denn so eine Schulung vonstatten gehen würde, hörte ich dann in etwa Folgendes: „Im Wesentlichen wurde ausführlich das korrekte Überstreifen der Handschuhe und das Anziehen der Schutzkleidung sowie der richtige Sitz des Nasen-Mund-Schutzes erörtert. Das ist zwar auch wichtig, finde ich, aber der Anleitung für den eigentlichen Test wurde meiner Meinung nach zu wenig Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet. Da habe ich mich am Beipackzettel orientiert …“ Wo er diese Schulung machte und wer dafür verantwortlich ist, sagte er mir nicht.
Jedenfalls darf er nun seine Handvoll Mitarbeiter testen bzw. sie beim Selbsttest beaufsichtigen und ein Zertifikat ausstellen. Das spart definitiv Zeit. Und, wie er mir versicherte, sorgt er für die vorschriftsmäßige Durchführung der Tests, weil er sich an die Anleitung des Herstellers hält, „schließlich trage ich Verantwortung“ – anders als es in jenem Drive-In, das ich bislang frequentiert habe, gehandhabt wird – und wie steht es da mit der Verantwortung, fragte ich mich.
YouTube-Videos erklären es auch ganz klar, habe ich festgestellt. Das kann im Grund wirklich jeder!

Der Fehler beginnt im Drive-In schon beim Start der Prozedur: Das erforderliche Schnäuzen der Nase, um überhaupt testfähiges Material in den vorderen Nasenbereich zu befördern, findet gar nicht statt. Es wird vom „geschulten Personal“ nicht erbeten/gefordert, und ich habe in der Warteschlange bei niemandem außer mir selbst dieses beobachtet. Damit ist m. E. die ganze Testprozedur infrage zu stellen, von einem tatsächlich korrekten Ergebnis des Tests ganz zu schweigen. (Das erklärt ja vielleicht, warum manche Mädels so enthusiastisch und rabiat zu Werke gehen, oder?)
Und warum beaufsichtigt eigentlich niemand die Arbeit dieses „geschulten Personals“???

Fazit

Ich habe mir kürzlich 5 Testkits der Firma Biontech gekauft. Diese sind zugelassen vom BfArM §1 Satz 1 TestV der Antigen-Tests zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2. Es könnte ja immer sein, dass ich so einen Test im privaten Umfeld (diese Forderung finde ich furchtbar!) benötige, oder dass einer meiner Auftraggeber einfach ängstlich ist und möchte, dass ich diesen Test mache, dachte ich mir.
An die vorschriftsmäßige Durchführung halte ich mich absolut – selbst wenn mir der Sinn für den Test an sich immer noch fehlt und ich es lästig finde –, und so ist mein Ergebnis auf jeden Fall zuverlässiger (entsprechend den Angaben des Herstellers bis zu 99,5 %) als es im Testzentrum unter den beschriebenen und live erfahrenen Umständen sein kann.
Allerdings ohne Zertifikat.
Aber weil einem in Deutschland ohne Schein, Siegel und Stempel oder eben Zertifikat nichts geglaubt, also nicht vertraut wird, geht es wohl künftig nur mit einem Videotest.
Ins Testzentrum und in die Fänge vermeintlich „geschulten Personals“ kriegt mich keiner mehr!!!

Foto by myself

Drohung

Darf das sein?

Als ich nach der Beschlussverkündung des Bundeskabinetts einen Kommentar von Matthias Deiß in der Tagesschau darüber hörte, was diese Beschlüsse konkret für „die Menschen“ bedeuten, lauschte ich ihm erstaunt (eigentlich nicht, aber dann doch), erschrocken, erschüttert, verärgert und amüsiert. Er sprach von guten Nachrichten für alle bereits Geimpften, die keinen Lockdown mehr fürchten müssen auch bei hohen Inzidenzen und nicht in Quarantäne müssen.
Bisher Un-Geimpfte, die sich in den nächsten Wochen nicht „impfen“ lassen, werden hingegen massiv unter Druck gesetzt. „… tief in die Tasche greifen“, hörte ich Herrn Deiß sagen, „… die Beschlüsse sind eine erhebliche Verschärfung … sollen aber erst nach der Bundestagswahl gelten, möglicherweise damit sich der Unmut über dann selbst zu zahlende Tests nicht auf dem Stimmzettel niederschlägt … Strategie von Zuckerbrot und Peitsche … „
Dass man so offen eine Taktik durchscheinen lässt, ist ein starkes Stück. Der Glaube an die Wiederwahl scheint groß zu sein.

Warum erstaunt?

Weil die Zukunft von den Medien wie stets und ständig vorweggenommen wird. Die 4. Welle wird förmlich herbeigeredet, finde ich, obwohl das doch niemand sagen kann. Die Verschärfungen werden als Fakt dann schon mal in den Raum gestellt für späteren Gebrauch.
Wer hat denn da eine Glaskugel? Die Politiker? Die Damen und Herren der Medienberichterstattung? Oder die Pharmakonzerne?
Ich weiß ja, wie es seit langem läuft, aber das Staunen kommt immer wieder. Liegt vielleicht daran, dass die klitzekleine Hoffnung auf ein Umdenken in der Gesellschaft nicht schwinden mag.

Erschrocken

Ja, auch das. Ich bin ein grundsätzlich zuversichtlicher und optimistischer Mensch und versuche, mir eine Grundgelassenheit zu bewahren und mit ebendieser abzuwarten. Deshalb höre ich alle Seiten, lasse Informationen wirken und sehe in mancher Behauptung zunächst mal auch die Möglichkeit eines Gerüchts, das sich nicht unbedingt bewahrheiten muss.
Aber in diesen Beschlüssen gibt es keine Vermutung. Es scheint, dass alles so eintrifft, wie es von vielen „Seiten“ schon erwartet wurde. Einerseits.
Andererseits ist es jedoch so, dass „bestimmte Inzidenzen“, ab denen Un-„Geimpfte“ eben dies und jenes nicht ohne Test bzw. mit Test, aber bitte selbst zu zahlen, nicht dürfen sollen, ja nur eine Skizze ist, die „man“ mal eben grob an die Wand pinnt. Das „Bestimmte“ ist hier noch nicht genau erkennbar … bleibt abzuwarten, wie die Zeichnung ausschaut, wenn sie fertig ist. Inzidenz 35 oder 37,5 oder 23,3 oder vielleicht 41,9? Möglicherweise lässt „man“ aber auch diesen Inzidenz-Blödsinn fallen? Vielleicht orientiert man sich dann an Hospitalisierungen und Todesfällen?
Da hätte ich dann eine Bitte: JEDER, ausnahmslos jeder möge doch bitte diese Zahlen dann ins Verhältnis zur Gesamtbevölkerung in Deutschland setzen! Ich erinnere hier an meinen Beitrag über den Rechenspaß mit den Inzidenzwerten.
Jedenfalls bin ich hinsichtlich der Ankündigungen erstmal ent-schreckt worden. Das ist die Sache mit dem Abwarten. Wenn sich wirklich und konkret abzeichnet, wie es kommt, kann ich ja wieder erschrocken sein – und das hätte dann tatsächlich einen handfesten Grund.

Erschüttert

… bleibe ich aber doch, weil eine „demokratisch gewählte“ Bundesregierung mit ihren Kabinettsmitgliedern sich nicht erdreisten darf, jene, für deren Wohl sie sich verantwortlich erklärten und vereidigen ließen, in eine derartige Situation zu bringen. Eine Situation, die die Gesellschaft spaltet, die Teile ihrer selbst ausgrenzen soll und benachteiligen wird. Okay, diese Erschütterung ist inzwischen ein Dauer-Erdbeben der Stärke 9 geworden, denn die Dreistigkeit hält schon anderthalb Jahre an (wenn man sie allein an der Covid 19-Geschichte festmacht). Den Menschen, die gesundheitsbewusst um ihr Wohl besorgt sind und dieser sogenannten „Impfung“ daher kritisch gegenüberstehen, mit Ausgrenzung zu drohen, fühlt sich für mich wie ein Brandmarken an.
Erst recht erschüttert mich die deutlich spürbare Überzeugung (Überheblichkeit?) dieser Politiker, die sich offenbar schon jetzt in künftiger Regierungsverantwortung sehen, mit ihren Maßnahmen bereits über die Bundestagswahl hinaus planen und mit verschärften Maßnahmen drohen.
Wie sicher sind denn die, dass sie überhaupt wiedergewählt werden?
Und mit einem Hammer zu drohen, geht mal gar nicht. Herr Deiß sagte es ganz klar in seinem Kommentar: „… sollten die heute beschlossenen Maßnahmen aber nicht reichen, um die Impfkampagne wieder in Schwung bringen und die 4. Welle abzuschwächen, hält Gesundheitsminister Spahn hat den richtigen Hammer dazu ja schon bereit … die 2-G-Regel …“
Was heißt denn bitte: „den richtigen Hammer“?
Dass diese 2-G-Regel allein schon ein Hammer ist, leuchtet ein. Aber was daran soll „richtig“ sein, wenn ihn Herr Spahn schwingt?
Ein „Hammer“ ist es so oder so – und das bereits, so lange wir die Regeln ertragen müssen. Denn die scheinbar (?) irgendwie beabsichtigte Spaltung ist gelungen: in Freundschaften, in Familien, unter Kollegen und in Kopf und Herz zahlloser Einzelner sowie gesamtgesellschaftlich.

Amüsiert

Ja, in welchem Universum treibt sich Covid-Minister Spahn denn herum, dass er glaubt, er hätte nach den Wahlen noch ein Gesundheitsmysterium zu leiten??? Dieser Gedanke hat mich dann schmunzeln lassen. Kurz nur, aber immerhin. Was folgte, waren ernsthafte Gedanken.

Meine ganz persönlichen Beobachtungen und Gedanken:
1. Ich entdecke seltsam wenig Werbung der einzelnen Parteien für die Bundestagswahl 2021. Sonst sind Straßenlaternen mit dem Konterfei von Kandidaten beflockt und alle möglichen Flächen mit Plakaten beklebt.
2. Neben Herrn Armin Laschet erscheint mir kein anderer Kandidat überhaupt wählbar. Aber meine Stimme bekommt er nicht. Frl. Annalena Baerbock würde ich für überhaupt kein verantwortungsvolles Amt irgendeine Stimme geben. Herrn Olaf Scholz sehe ich als (vielleicht) so etwas wie eine graue Eminenz im Hintergrund, aber keinesfalls an der Spitze eines Staates.
Mir fehlen starke Persönlichkeiten, die aus sich heraus eine gewisse Autorität verströmen, die klar und deutlich und geradeaus auf Fragen antworten, die auch mal den Mund halten können, wenn sie noch überlegen oder auch mal schlicht nichts sagen wollen/können UND sogar imstande sind ein „das weiß ich nicht“ ehrlich zu äußern. Aber starke Charaktere wie Schmidt, Strauß, Wehner, Genscher … es gibt noch einige mehr, aber diese nur als Beispiele genannt, die sind ja tot. Nachgewachsen ist leider niemand. Diese Sorte Politiker hat auch nicht alles richtig gemacht, hat auch für Ärger in der Bevölkerung gesorgt, aber ich behaupte, sie hätten uns nie in einer Situation gebracht wie wir sie zurzeit ertragen müssen.
3. Die unfassbar überzeugte Gewinner-Haltung von CDU und GRÜNEN lässt mich Schlimmes vermuten. Vielleicht ist es aber auch nur eine Erscheinung?
a) Wer CDU nicht wählen mag, schwenkt möglicherweise auf die GRÜNEN um. Man hält es für das kleinere Übel (so hörte ich in manchem Gespräch, das ich im Vorübergehen mitbekam) im Vergleich zu Links, Rechts, Oben, Unten oder Sonstwowie (ich lasse hier bewusst die Nennung von Parteien aus).
b) Verzweiflungswähler geben ihre Stimme(n) den anderen „kleinen“ Randparteien, wie Tierschutz, Piraten … u. e. m., weil sie ihr Wahlrecht wahrnehmen wollen bzw. ganz bestimmt auch, weil sie von den Wahlprogrammen/Philosophien der „Kleinen“ überzeugt sind. Meines Erachtens leben sie den demokratischen Gedanken richtig, ganz gleich, mit welcher Intention sie ihr Wahlrecht ausüben, denn wenn auch kleine Randparteien Einzug in den Bundestag halten, stärken diese die Opposition, die eine wichtige Funktion innerhalb einer Demokratie innehat (auch wenn ich das in den zurückliegenden Monaten oft vermisste, das mit der „wichtigen Funktion“). ABER: Diese Wähler sind insgesamt leider in der Minderheit, und zwar deutlich.
c) Auch wenn die FDP inzwischen an Sympathie und Prozentpunkten gewonnen hat, erscheint sie manchem doch nicht als wirkliche Alternative.
Gleiches gilt – bis auf die Pluspunkte, die die FDP für sich verbuchen kann – für die SPD.

Meine mutige Vermutung und Fantasie:
Die überzeugte Haltung der jetzigen Minister rührt ggf. aus bereits vorhandenen Absprachen über eine künftige Koalition, die CDU und GRÜNE anpeilen könnten (dass Gespräche darüber erst nach den Wahlen erfolgen, dem widerspricht bei dieser Wahl mein Gefühl). Sie erreichen vermutlich eine knappe Mehrheit und damit die Zustimmung der Wähler für die Fortsetzung des Covidiotentums einerseits (ich fürchte, in Sachen Gesundheitspolitik wird es künftig über Covid 19 hinaus noch sehr viel verrückter … was wir zurzeit erleben, ist erst der Anfang …) und den Klimawandelwahn, mit dem man die Bürger fortgesetzt zur Kasse bitten wird, die Landschaften mit weiteren Windkrafträdern verschandelt, die Abschaffung des Verbrennungsmotors zugunsten der E-Autos vorantreibt (wer klug ist, informiert sich mal gründlich über die Produktion der Batterien und die Beschaffung der Rohstoffe hierfür …, ihre Entsorgung und die Gefahren, die mit ihnen verbunden sind, anstatt auf Prämien zu schielen, die er erhält, wenn er von der einen auf die andere Variante umsteigt …) und überhaupt lässt sich weiterhin herrlich Druck auf die Menschen ausüben …
Bei solchen Aussichten vergeht aber mir das Amüsiertsein endgültig.

Rechtsstaat

Ich habe schon einmal geäußert, dass Frau Kanzlerin bitte vor der eigenen Haustüre kehren möchte, wenn sie die fehlende Rechtsstaatlichkeit in anderen Ländern – beispielsweise in Belarus –anprangert, nach Sanktionen verlangt und Forderungen stellt. Im Grundsatz mag sie ja die jeweilige dortige Situation richtig erkennen, aber ihre Kritik wäre nur dann vollkommen berechtigt, wenn sie von ihrem Land sicher sagen könnte, dass es darin rechtsstaatlich zuginge.
Aber: Wo ist denn unsere Rechtsstaatlichkeit?
Wie kann es sein, ja DARF es denn sein, dass die Politiker unseres Rechtsstaates den Bürgern Verhaltensregeln diktieren, die ihnen Schaden zufügen (Distanz, Kontaktverbot, Ausgangssperre, Beschränkung der freien Entfaltung, freie Meinungsäußerung, Andersdenken)? Es konnte sein! Angst war das Mittel zur Manipulation, damit die Schafe ihren Hirten folgen; und das weltweit.
Jetzt wird einem gar nicht so kleinen Teil der deutschen Bevölkerung gedroht.
Drohung ist sträflich, ist menschenverachtend, ist m. E. Verbrechen – hat mit Rechtsstaatlichkeit nichts zu tun.
Drohung hat schon in meiner Erziehung nicht funktioniert. Daran wird sich nichts ändern!

Am schlimmsten finde ich, dass sich mein bisher noch gutes Bild von Deutschland in den zurückliegenden Monaten völlig zerbröselt hat.
Es tut weh, so zu denken, aber es ist, wie es ist.
Es fühlt sich so an, als ob wir den Rechtsstaat zu Grabe tragen. Ich fürchte, Politiker sind nur Marionetten. Wessen? Gefühlt regieren Pfizer, Moderna, AstraZeneca und wie sie alle heißen, die Welt.
Ist euch schon aufgefallen, dass Corona, Covid und selbst mancher Politiker-Name zeitweise deutlich seltener genannt werden als die Namen der Impfstoff-Fabrizierer? Eine sehr kostengünstige Werbekampagne für die beteiligten Unternehmen. Für so viel Aufmerksamkeit müssen sie sonst tief in die Tasche greifen, denn Sendezeit kostet Geld.

Traurig, traurig, und ich bleibe verständnislos darüber, dass die „breite Masse“ noch immer vor sich hin schlummert.

Nachtrag:
Eine entfernte Verwandte – Mitte 60, lebensfroh und vital und bis dato gesund ohne Vorerkrankungen, auch keine versteckten solche – ist einige Wochen nach 2. „Impfung“ schwer erkrankt. Sie leidet unter allen Symptomen einer Corona-Erkrankung, und z. B. auch mit kollabierenden Lungenbläschen und darüber hinaus hat sie Lähmungen in den Beinen. Und nein, es handelt sich nicht um die Delta-Variante! Es sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Impffolgewirkungen, sehr vermutlich durch eine Infektion mit „normalen“ Corona-Viren … eine Genesung ist laut der behandelnden Ärzte auszuschließen, denn kollabierte Lungenbläschen regenerieren sich nicht.
Diese Frau bekommt nur noch 25 % Luft und kann die Beine weiterhin nicht bewegen.
Es ist so traurig!!! Wenn ich so etwas höre, weiß ich, dass Zweifel und Skepsis bei allen gesundheitsbewussten Menschen absolut angebracht sind. Und das darf niemandem ausgeredet oder gar ausgetrieben werden mit einem Hammer von Drohung, Druck und Zwang!

Foto von stevepb/South-Africa www.pixabay.com

Alles DOCH politisch

weil sich Politiker („Gesundheits“-minister) über die Wissenschaft erheben

Bin fassungslos!
Es ist in höchstem Maße arrogant, dass sich Politiker jetzt die „Impfung“ für 12–17-jährige Kids anbieten lässt. „Mobile Impfteams“ werden also wie fleißige Bierchen in die Schulen ausrücken und „impfen“ was das Zeug hält – sofern Eltern es ihren 12–14-Jährigen erlauben. Ab 14 können die Jugendlichen das ja sogar selbst entscheiden.

Und selbst die Jugendlichen denken schon so: „Ich werde mich durch die Impfung freier fühlen.“ Eine Katastrophe, wenn junge Gemüter in einer Injektion den Weg zu ihrer Freiheit zu erkennen glauben.
Aber ich fürchte, jetzt knicken viele ein, die sich bisher noch skeptisch zurückgehalten haben. Mit einer ebenso gesunden wie angebrachten Skepsis, wie ich finde. In der Haut der Eltern möchte ich jetzt nicht stecken. Eltern wollen immer das Beste für ihre Kinder, und in Sachen Covid 19 wird ja ständig mit der Moralkeule zugeschlagen, Angst geschürt und inzwischen ja sogar massiver Druck ausgeübt. (Und da ist noch Luft nach oben, wenn ma sich mal im Ausland umhört, was da so abgeht …)

Das Nicht-Impfen ist in Sachen Covid 19 für die Kinder das Beste!
So wichtige Studienergebnisse wie das des Uni-Klinikums Heidelberg werden ja offenbar fortgesetzt ignoriert. Aus dem geht nämlich hervor, dass Kinder äußerst selten gefährdet sind und einen eigenen starken Immunschutz entwickeln. Doch das interessiert niemanden, der sich als „politisch Verantwortlich zum Schutz und Wohl des Volkes“ einsetzt. Die haben meiner Meinung nach den Sinn ihres Eides irgendwie nicht kapiert … Schutz und Wohlergehen sehen anders aus.

Ich hoffe, Eltern bleiben STARK für das Wohl und zum Schutz ihrer Kinder!!!
Auch wenn die einstigen Babies inzwischen in die Pubertät gekommen sind, bedürfen sie JETZT und „in diesen Zeiten“ des Schutzes ihrer Eltern ganz besonders. Sie werden ihn auch brauchen, wenn es in den Schulen möglicherweise-vermutlich-wahrscheinlich zu einer Spaltung zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften kommt …
Bin ich froh, dass meine Kinder lange erwachsen sind und ich sie nur schützen bzw. unterstützten musste, weil „Markenwahn“ unter den Jugendlichen in der Schule herrschte. Auf Marken haben meine Kids nie Wert gelegt, und ich konnte es mir auch nicht leisten, ihnen Marken-Klamotten zu kaufen. Gelitten haben sie dennoch unter blöden Bemerkungen und Ausgrenzung, da war ich gefordert. Heute würde ich mich ebenso einsetzen für ihr Wohl, und zwar GEGEN eine „Impfung“.

Foto smpratt www.pixabay.com

Kinder an die „Nadel“

„… die soll’n mal in die Gänge kommen …“

Zugegeben, der Titel wirkt irreführend. Aber ich will niemanden in die Irre führen, sondern nur provozieren. Und so, wie der Titel jetzt dasteht, kam er mir in den Sinn, als ich mit einigem Schrecken die darunter stehenden Worte von Robert Habeck (DIE GRÜNEN) hörte; er wurde am Rand einer Veranstaltung interviewt und beantwortete u. a. eine Frage zum Thema Impfempfehlung für Minderjährige und Weigerung der STIKO eine solche auszusprechen.
Dr. Thomas Mertens (Direktor der STIKO) beharrt nämlich darauf, dass die Datenlage eine solche Empfehlung nicht zulasse. Darüber hinaus verbittet er sich auch jede politische Einmischung, was ich äußerst begrüßenswert fand (s. „heute journal“ vom 28.07.2021 ab ca. 2:50 Min. – Diesen Beitrag sollte man ruhig auch darüber hinaus anschauen und gut zuhören!)

Interessant in diesem Zusammenhang auch Dr. Mertens‘ kurzer Dialog mit Herrn Walter Borjans (SPD) in der Talk-Runde bei Markus Lanz.

Eltern

Tatsächlich habe ich mich gefragt, was Herrn Habeck geritten hat, die Wichtigkeit der „Datenlage“ mit Füßen zu treten. Datenlage in Bezug auf eine Impfempfehlung für Minderjährige bedeutet für mich: Erfahrungswerte! Und die gibt es eben noch nicht. Wie auch? Blieb den Kids diese Nadel ja bisher erspart – und sie möge es auch fortgesetzt bleiben. Solange dieses Zeug, das da verabreicht wird, nicht hinreichend getestet ist, darf es keinem jungen Organismus zugeführt werden, so meine Meinung.
Wenn ein Politiker sich hinstellt und sich in der Weise äußert wie der GRÜNEN-Politiker Habeck, bin ich nicht nur erschrocken, sondern entsetzt. Ich fragte mich: Hat der keine Kinder? Kann er sich nicht in die Lage von Eltern versetzen, die die Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Sprösslinge und für die möglichen Folgen einer „Impfung“ dieser tragen? So ein Mensch, so ein Politiker will in Deutschland in die Regierungsverantwortung?

Keine „Impfung“ für die Kids!

Fast entsetzt war ich, als meine Enkeltochter gestern meinte: „Ja, ich glaube schon, dass ich mich impfen lasse. Ich würde mich freier fühlen.“ –
Das musste ich erstmal sacken lassen. Sie ist ein wirklich helles Köpfchen mit ihren bald 12 Jahren. Sie konnte die „Freiheiten“ definieren, von denen sie erwartet, dass sie stattfinden, wenn sie geimpft ist. Und weil sie so ein kluger Geist ist, wagte ich es, ihre Einstellung zu hinterfragen.
Ich finde es geradezu faszinierend, dass man mit einem so jungen Menschen auf einer Ebene sprechen kann, die frei ist von Angsterzeugung und jeglicher Manipulation. So haben wir sachlich, aber kurz nur, das eine oder andere Argument geäußert, ohne dass an ihrer oder meiner Meinung herumkritisiert wurde oder Überzeugungsversuche stattfanden. Obwohl ich es besorgniserregend finde, falls sie bei ihrer möglichen Entscheidung bleibt, bin ich mir bewusst, dass ich keinen Einfluss ausüben darf. Dies ist den Eltern vorbehalten!
Von denen weiß ich, dass sie verantwortungsbewusst und im Sinne ihrer schutzbedürftigen Kinder entscheiden und handeln.

Schule?

Wie das mal in der Schule wird, wenn ein Teil der Kids geimpft ist und ein anderer Teil nicht … das bleibt abzuwarten. Immerhin wurde bereits öffentlich angezweifelt, ob das Impfen der Kinder und Jugendlichen auch auf sozialer Ebene vertretbar sein wird.
„Ich bin geimpft, und du?“
„Ich nicht.“
„Aber wieso nicht? Du könntest mich ja krankmachen!“
???
So oder ähnlich könnten Dialoge demnächst auf dem Schulhof stattfinden.
Die Folge: Spaltung und Ausgrenzung?
Eltern empfehlen (oder ordnen an), sich von den gefährlichen „Ungeimpften“ fernzuhalten?
„Spiel nicht mit den …Kindern …“ ?

Was bleibt, ist ein dickes Fragezeichen …

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Es gibt immer einen Ausweg …

und Hintertüren

Törööö!!!
Nein, es wird keine Impfpflicht geben.
Nein, nein, nein, es wird auch keinen Impfzwang geben.
So hört man von Herrn Laschet, der gewählt werden möchte.
Nicht allerdings von Frau Baerbock, die ja nicht begreifen kann, warum Menschen sich nicht impfen lassen. Aber von ihr erwarte ich zunächst mal, dass sie erwachsen wird, und sonst eigentlich gar nichts.

Doch wer nicht bereit ist, eine Impfung aus dem nun reichlich und für jeden verfügbaren „Stoff“ in Anspruch zu nehmen, dem droht demnächst wahrscheinlich Diskriminierung.
Der „Ausweg“ wäre, sich schnell noch eine Injektion verpassen zu lassen. Man muss doch nur den kleinen Widerstand im Innern überwinden. Hey, die anderen haben’s doch auch geschafft; ihnen reichte schon die Aussicht, „ihre Freiheiten“ zurückzuerlangen. Und bedenke: Sie dürfen jetzt – weil geimpft – ohne Quarantäne aus Hochrisikogebieten, wo sie ihren heißersehnten und (natürlich) absolut unverzichtbaren Urlaub verbrachten, nach Deutschland zurückkehren und ihren Alltag wieder aufnehmen. Issesnichschööön?
Wenn das mal nicht schon ungeheuer viel Freiheit ist! Hurra!

Alle anderen, sofern nicht willens, sich den Pieks verpassen zu lassen, die dürfen das leider-leider nicht. Und demnächst reicht auch kein Test mehr, wenn es z. B. nach Herrn Kanzleramtsminister Braun (Tagesschau) und Herrn Ärztepräsident Montgomery (Einschränkungen für Nicht-Geimpfte) geht.
Ich nenne das Diskriminierung!
Politiker und sonstige „Leute“, zu denen für mich unfassbarerweise auch Ärzte gehören, die die Mär von der Supergefährlichkeit des Kleinen Covid verbreiten, nennen das Schutz der Volksgesundheit. Ungeimpfte sind Gefährder.
Frechheit sowas!
Tatsächlich bin ich inzwischen zu der Erkenntnis gelangt, dass diejenigen, die uns alle mit Zahlen bis zur Panik manipulieren und mit Schwachsinns-Regeln drangsalieren, die wahren Covidioten sind. Böse, böse, ich weiß es wohl. Aber es muss jetzt mal raus, sonst platze ich. Außerdem bin ich stinksauer und nicht mehr bereit, mir solchen Blödsinn weiterhin auftischen zu lassen. – Gesunder Menschenverstand sei Dank.

Die „Hintertür“ zur Aushebelung manch anderer Gesetze heißt Infektionsschutzgesetz.
Das haben sie doch fein gemacht, oder? Schritt für Schritt haben sie es modifiziert, optimiert, schlicht und ergreifend ihren Zwecken entsprechend angepasst.
Nein, ich bin immer noch kein Verschwörungstheoretiker. Ich sehe es einerseits rein monetär: Ziemlich viele Leute stopfen sich mit Test und Co und erst recht mit dem Impf-STOFF die Taschen voll. Andererseits … nun, Fantasie hab ich genug 😉
Volksgesundheit? Auch so eine Mär … oder?

PCR-Tests und/oder Schnelltests sind plötzlich doch recht unsicher? Mhm, so so.
Sie sind aber nicht nur unsicher, sie sind für die Feststellung einer Infektion mit einem bestimmten Virus definitiv ungeeignet und bis zum heutigen Tag dafür nicht zertifiziert. Und das im regelgeilen und formulargierigen Germany? Na sowas!
Stolpern die Test-Verfechter jetzt endlich über ihre eigenen Füße? Hach, wie wäre das schön! Würde nämlich mit dem Test-Märchen endlich aufgeräumt und Klarheit auch in die wirrsten, aber regelfolgsamsten Köpfe gebracht, machte es zart, aber vernehmlich PUFF!, und die Wahrheit stünde im Scheinwerferlicht. Tadaaa!!!
Ich bin keine Hexe, aber ich würde ein Feuerchen anzünden und mit dem Schrubber drumherum hoppeln *lach*

Also, ich zahle für keinen Test. Da ich keine Notwendigkeit sehe, einen zu machen, weil ich gesund bin (he he he, in der 3-G-Regel fehlt das 4. G: nämlich G = GESUND).
In Köln sagt man: Wer bestellt, bezahlt.
Also, liebes Bundeskabinett: Da ihr die Tests vorschreibt, zahlt ihr sie auch. Basta!
Und falls nicht? Also ich kann auf ein Essen im Restaurant verzichten. Auch große Events brauche ich nicht. Kino? Ebenso wenig. Reisen? Nö. Hinge meine Lebenszufriedenheit und mein Glück davon ab, dass ich einmal im Jahr Urlaub auf den Balearen mache, eine Safari in Afrika oder einen Trip nach Asien, dass ich zum Essen ausgehe, dass ich „Party mache“, wäre mein Leben ziemlich armselig, finde ich. Und diese Meinung vertreten, wie ich inzwischen oft feststellen durfte, ziemlich viele andere Menschen auch.

Ausweg oder Hintertür … ich mag den direkten, den geraden Weg.
Für mich ist ein Ausweg immer dann vonnöten, wenn ich eine knifflige Situation lösen muss bzw. einen Weg finden will, um mit bestimmten Umständen, die ich zeitweilig nicht zu ändern vermag, für mich gut umzugehen.
Eine Hintertür verabscheue ich. Deswegen schaffe ich sie nicht. Und bietet sie sich, nutze ich sie nicht. Eine Hintertür zu schaffen und zu nutzen halte ich für feige und hinterhältig.

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Es lebe der Sport

Olympia ohne Zugucker, na und?

Mal ganz ehrlich: Wen interessiert eigentlich noch Olympia?
Die Sportler, ja, ganz sicher. Zumindest diejenigen unter ihnen, die noch wahrhaft ambitioniert und leidenschaftlich dafür trainieren. Die an ihren Triumph unerschütterlich glauben und ihre Ziele nicht mit diversen „Mittelchen“ zu erreichen suchen. Die Sportler und Sportlerinnen, die davon überzeugt sind, dass in ihnen eine besondere Kraft steckt, mit der sie gute Leistungen erbringen können.
Die Sponsoren, ja, auch ganz sicher. Die wollen was erleben für ihr Geld – vor allem: SIEGE. Und das oft auch nicht so ganz legal. Das ist die Sache mit den „Mittelchen“.
Das die Spiele ausrichtende Land, ja, das auch ganz sicher. Spülen die Besucher reichlich Geld ins Land, das der Wirtschaft guttut. Zudem richtet die Weltöffentlichkeit alle Augen auf das Land, es steht mehr im Fokus als sonst, was sich gewiss auch wieder auszahlt.

Aber ich? Nö. Spätestens seit mich Jan Ulrich nach Aufdecken seiner Doping-Sache herb enttäuschte und diesem Vorfall viele weitere folgten, habe ich mich von allen Doping-Veranstaltungen abgewendet.

Japan also ohne Zugucker

Für die Sportler ist das blöd. Wäre ich einer von ihnen, ich bliebe zu Hause.
Ich kenne das Gefühl, auf einer Bühne zu sein, den Gästen eines Konzerts oder einer Lesung etwas darzubieten. Diese Atmosphäre ist es, die beflügelt, geradezu berauscht und einen zur besten Leistung antreibt. Das Gefühl, vielen Zuschauern/Zuhörern etwas zu bieten, zu schenken und dann von ihnen mit Applaus und Jubel beschenkt zu werden, das ist es, was man braucht sowohl im Stadion wie auf einer Bühne.
Den Sportlern wird dieses besondere Erleben nun versagt. Schlimm, finde ich!

Im Fußball spielt das Geld eine Rolle – Scheiß auf Gesundheit

Dieser Eindruck entsteht sogar im Kopf meiner kleinen Enkeltochter, die mich bittet, den Fernseher auszuschalten, weil „die Fußballer kuscheln nach dem Tor und rotzen auf dem Rasen rum … Omi, mach das bitte aus, das kann man doch nicht mitansehen, was die da machen. Und wir dürfen nicht mal zum Tanzen“.
Ich schaltete ab.
„Und überhaupt“, meckerte sie stinksauer weiter, „die dürfen das bloß wegen den Millionen. Und wenn die sich Covid einfangen, haben sie wieder Publicity. Ich glaube, um Gesundheit geht das denen gar nicht.“
Ich schmunzle über „Publicity“ … sie ist halt ein kluges Mädchen 😉

Fakt ist: Die Kicker mögen ja alle getestet sein, aber … nee, über Sinn und Unsinn dieser Tests sag ich nichts mehr. Wer will, informiert sich auf seriösen Seiten über PCR usw.
Jedenfalls wird den „Corona-Regeln“ nur gelegentlich, fast wie zum Schein, gefolgt. Hier und da eine Maske bei den Betreuern, selbstverständlich bei den Sanitätern. Aber die Spieler fallen völlig schweißnass übereinander her vor Freude, gehen auseinander und spucken sich die Seele aus dem Leib, wenn’s mit einem „auf geht’s“ weitergehen soll.

Ich hörte Kommentare wie: „… die werden ja sehen, was sie davon haben, wenn sie nächste oder übernächste Woche todkrank im Bett liegen oder im Krankenhaus …“, das war bezogen auf die Zugucker im Wembley-Stadion. Und nicht zuletzt deswegen herrscht inzwischen die Meinung, dass die Japaner das völlig richtig machen. Der Delta-Tante muss der Garaus gemacht werden mit dieser drastischen Maßnahme: Olympia ohne Zugucker, wie es das noch niemals gab.

Wieder mal Andersmeinung

Dass ich das wieder mal anders sehe, ist wohl klar. Hätten wir Covid nicht so aufgebauscht, sondern ihn seiner natürlichen „Mission“ überlassen, müssten wir jetzt keine Mu-Tanten fürchten. Und ich fürchte sie auch nicht. Covid hat inzwischen rund 40.000 kleine „Tanten“ bekommen, eine ziemlich hohe Geburtenrate.
Covid wäre jetzt „durch“. Ich bin überzeugt, dass der Impfwahn nicht stattgefunden hätte, Delta eine Unbekannte geblieben wäre und die Japaner ein fröhliches Olympia hätten bieten können. Hätte, hätte, Fahrradkette …
Ok, vermutlich doch wieder mit diversen Dopingfällen, aber die sind ja für die Zugucker nicht gefährlich, weil nicht per Tröpfchen-Infektion übertragbar 😉

In diesem Sinne … schönes Wochenende!

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Deutsche Sprache, schöne Sprache

Manche Menschen brauchen eine „Bedienungsanleitung“

Tja jaaa, ich sehe die Fragezeichen. „Bedienungsanleitung“? Wie jetzt? Und nein, ich meine nicht so ein dickes schlaues Buch wie DUDEN oder Wahrig, denn die helfen erstens nicht in jedem und zweitens nicht in diesem Fall. Es geht darum, die schöne deutsche Sprache mittels Verstand, Verstehen und der Fähigkeit sinn- und geistvoller Vermittlung zu nutzen.

Verstand und Verstehen und die Fähigkeit zu vermitteln

Anfangs erlernen die Menschen ihre Muttersprache. Erst einzelne Worte, dann die sogenannten Zweiwortsätze, und im Laufe der Zeit kommen immer mehr Wörter hinzu, bis beinah jeder in der Lage ist, sich mittels der Sprache verständlich zu artikulieren.
Weiter lernen die Menschen, Begriffe, Sachzusammenhänge usw. bis hin zu ganz komplexen Themen zu verstehen und darüber zu reden/schreiben. Mit dem Sprachschatz wächst auch der Verstand, und Menschen können sich umfangreiches Wissen in Bereichen aneignen, für die sie sich sehr interessieren.
Zusammen mit bestimmten persönlichen Fähigkeiten können sie später in der Lage sein, beispielsweise Wissen zu vermitteln. Sie werden vielleicht Lehrer in einer Grundschule, im Gymnasium, Dozent an einer Universität oder Ausbilder in einem Betrieb.
Voraussetzung bleibt: Denkvermögen, ein umfangreicher Sprachschatz, die Fähigkeit zu verstehen und zu vermitteln, indem sie sich treffend und verständlich ausdrücken.

Begriffsdefinitionen

Seit vielen Jahren leide ich darunter, dass unsere Sprache „vergewaltigt“ wird. Ich will das jetzt nicht im Einzelnen auflisten, ich denke, ihr wisst, was ich meine. Schlimmer noch: Zunehmend wird a) viel zu viel geplappert und b) in dem ganzen Geplapper nur selten z. B. eine Frage klar beantwortet, stattdessen wird meistens nichts (aus-)gesagt, das sinn- und gehaltvoll wäre oder eine Aussage vermittelt. – Insbesondere im TV bleibe ich nach mancher Nachrichtensendung, einem Interview mit einem großen Fragezeichen auf dem Sofa sitzen. Es (das Fragezeichen) schaut mich an und ist noch irritierter als ich.

Wer hätte es gedacht? Jetzt kommt – leider doch – wieder das elende C-Thema auf den Tisch. Gerade in dieser (m. E. immer noch hausgemachten, bewusst herbeigeführten) C-Krise treiben es besonders die von wem auch immer ernannten Gesundheitsexperten auf die Spitze. Und die Krönung lieferte aktuell sogar unsere Kanzlerin mit ihrer Definition (etwa ab 32:20 eines gut einstündigen Videos der Fragestunde im Bundestag). Sie antwortete auf die Frage eines Abgeordneten der AfD-Fraktion. Eine Frage, die berechtigt war und ist und von jedem anderen Abgeordneten gleich welcher Fraktion ebenfalls hätte gestellt werden können. Ich will damit sagen, hört auf die Antwort, die Frau Merkel lieferte und lasst außer Acht, wer da gefragt hat. (Schlimm, dass ich mich veranlasst fühle, darauf hinzuweisen; aber mit einer anderen als der Meinung von Bundeskabinett und Hauptmedien landet man zu schnell in der „rechten“ Ecke; wieso eigentlich „Ecke“? Der Platz wird einem zugewiesen, man wählt ihn nicht – wie vieles andere auch nicht. Das ist das Ding mit der „Freiheit“, über sein eigenes Wohl und Wehe entscheiden zu dürfen. Sorry, aber dieser Hinweis muss sein.)

Zurück zur seltsamen Definition von Begriffen mittels unserer schönen deutschen Sprache: „PCR-Werten“, „ct-Werten“ und „Infizierte“, Letztere definierte die Kanzlerin als „erkrankt“.
PCR = Polymerase Kettenreaktion oder engl. polymerase chain reaction, ist ein labortechnisches Verfahren zur Vervielfältigung von Erbsubstanz; Zitat wikipedia:
„Die PCR wird in biologischen und medizinischen Laboratorien zum Beispiel für die Erkennung von Erbkrankheiten und Virusinfektionen, für das Erstellen und Überprüfen genetischer Fingerabdrücke, für das Klonieren von Genen und für Abstammungsgutachten verwendet. Entwickelt wurde die Methode durch den Biochemiker Kary Mullis im Jahr 1983. 1993 wurde ihm dafür der Nobelpreis für Chemie verliehen. Die PCR zählt heute zu den wichtigsten Methoden der modernen Molekularbiologie, und viele wissenschaftliche Fortschritte auf diesem Gebiet (z. B. im Rahmen des Humangenomprojekts) wären ohne diese Methode nicht möglich gewesen.“
Der hier genannte Nobelpreisträger wies ausdrücklich darauf hin, dass dieses Verfahren ein labortechnisches, für Forschungszwecke geeignetes, aber für diagnostische Zwecke keineswegs geeignetes sei.
Nun, in ihrer weitschweifigen Antwort auf die Frage des Abgeordneten in der Fragestunde redete sich die Kanzlerin um Kopf und Kragen und landete dabei im Bereich von Medizin und Forschung. „PCR-Werte“ gibt es so schlicht nicht. Ehrlich: Von einer Person in einer Position wie sie unsere Frau Merkel bekleidet, hätte ich deutlich sehr viel mehr erwartet. Wer in dieser Position über so etwas Wichtiges wie „PCR“ spricht, sollte informiert sein; auch erwarte ich von einer ehemaligen Physikerin, dass sie sich selbst fachlich besser informieren kann. Aber u. a. Internet sei Dank! Und Dank den Wikipedia-Autoren, die ihr Wissen in einer Form weiterreichen, die ich (wie viele, viele andere auch) verstehen. Man bedenke, wir haben alle die Möglichkeit, uns zu informieren, tun offenbar aber vergleichsweise wenige Menschen.
An dieser Stelle möchte ich den ganzen Artikel von Wikipedia verlinken, weil die Informationen einfach gut und wertvoll sind, und ein weiteres Zitat daraus einfügen:
„Diese kurzen Fragmente häufen sich vor allem in den späten Zyklen an und können durch Fehlpaarung der Primer auch zu falschen PCR Produkten werden. Daher werden bei PCR Reaktionen meist nur etwa 30 Zyklen durchlaufen, damit vorwiegend DNA der gewünschten Länge und Sequenz produziert wird.“
Auch das weiß „man“ … über die Anzahl dieser Zyklen wird ja auch diskutiert …

Über die „ct-Werte“ musste ich selbst erst mal recherchieren. Mal davon abgesehen, dass sich Frau Merkel in ihrem Definitionsversuch schlicht vertan hat, ist es wie folgt mal verständlich erklärt, aber …
Zitat DocCheck Flexikon: „Der Ct-Wert stößt aktuell (2020) im Rahmen der COVID-19-Pandemie auf gesteigertes Interesse, da man versucht, damit das Ergebnis von positiven SARS-CoV-2-Untersuchungen weiter zu interpretieren. Ein niedriger Threshold Cycle spricht für eine hohe Viruslast, ein hoher Wert dagegen für eine geringe RNA-Konzentration. Dies könnte, abhängig von Anamnese und Symptomen, entweder für eine frühe Infektion oder für eine späte Krankheitsphase mit geringer Infektiositätsprechen. Da die Ergebnisse stark von der Qualität des Rachenabstriches abhängen und zudem bei verschiedenen Geräten und Assays unterschiedlich sein können,
ist dies aber nur ein Schätzwert.
Und weiter: „Viele Labore sind inzwischen dazu übergegangen, den Ct-Wert auf dem Befund der Realtime-PCR anzugeben. Laut Informationen u. a. des Robert-Koch-Institutes geht bei einem Threshold Cycle >30 die Anzüchtbarkeit des Virus zunehmend verloren.
Einfache Worte und Sätze, die jeder Mensch verstehen kann, behaupte ich. Oder?

Infiziert oder krank? Dieses „oder“ ist unter den Tisch gefallen oder hat sich in Luft aufgelöst. Wer heute infiziert ist, ist krank. Basta! Selbst in einer e-Mail von einer guten Freundin bekam ich diese, ihre Definition bedeutungsvoll in Klammern gesetzt mitgeteilt „infiziert = krank“. Ich glaub, mich knutscht ein Elch! Wo bleibt der Aufschrei der Mediziner? Nur weil ich mal Windpocken hatte und deshalb das Herpes Zoster Virus in mir trage, erkranke ich nicht. Erst wenn Symptome des Herpes auftreten und ich meine, jemanden knutschen zu müssen mit der dicken Blase an der Lippe, übertrage ich das Virus möglicherweise bis bestimmt.
Also selbst die asymptomatische (lustig, die Auto-Korrektur kennt das kleine „a“ vor symptomatisch gar nicht *lach*) Ansteckung ist höchst zweifelhaft und ihre Wahrscheinlichkeit gemäß einer großen Studie auch so gering, dass der Aspekt „vernachlässigbar“ ist.
Infektion ist nicht gleich Erkrankung. Basta, Frau Merkel und wer sonst noch sich zu einer anders lautenden und völlig falschen Definition hinreißen lässt und sie öffentlich für alle hörbar hinausposaunt.

Wirrwarr in der deutschen Sprache

Oh ja, so ist es. Den unerfreulichen Gedanken, dass eine Absicht dahinter steckt mal außer Acht lassend: Es ist einfach nicht einfach, dabei einen klaren Kopf zu behalten. Es ist mächtig anstrengend geworden, konzentriert zu denken und das Gedachte dann in möglichst wenigen klaren, verständlichen Worten und Sätzen über die Lippen zu bringen. Dabei sollten dann alle unsinnigen Aspekte und falschen Fakten in einen imaginären Mülleimer entsorgt werden; natürlich erst nach Durchdenken, was brauchbar und was nicht brauchbar ist. *soifz*
Wenn ich unter Druck stehe, muss ich mich noch mehr konzentrieren. Wird der Druck zu groß, muss ich mich an einem bestimmten Punkt zurückziehen, muss erst wieder (geistige) Reinigung betreiben in meinem Hirn, durchatmen und zur Ruhe kommen, Abstand gewinnen, um dann wieder sinnvoll reflektieren zu können … und erst DANN bin ich wieder in der Lage, deutlich, unmissverständlich und sinnvoll zu reden und zu schreiben. Denn mir liegt sie sehr am Herzen, unsere gute, schöne deutsche Sprache, mit der wir fabulieren, dichten, erörtern, dozieren können. Wir geben mit ihr Menschen, Dingen, Zusammenhängen … einen Namen, erklären Grund und Sinn und Funktion … In meinem Leben lasse ich nicht zu, dass die Sprache verzerrt, vergewaltigt und verquert wird. –
Wichtigkeit der Sprache!
Wichtigkeit der WAHRHEIT!
Beides geht für mich Hand in Hand.

Foto von Willi Heidelbach (Herne) www.pixabay.com


Wahre Worte

Soeben gelesen:

„… die Erfahrung ist selten ein überzeugendes Element in den Köpfen der Menschen.“

(Zitat aus: „Die Welt aus dem Gleichgewicht“ von Gustave Le Bon; veröffentlicht in der französischen Originalfassung 1923)

Es schadet nicht, ein bisschen in die Geschichte zurückzureisen, um zu erkennen, dass diese Worte wirklich wahr sind …

Auch wieder was zum Nachdenken … Doping fürs Denken 😉

Das Foto befindet sich bei wikipedia und ist gemeinfrei.

Die Kinder – wirklich (k)ein Risiko?

Informationslust und -frust und selbstständiges Denken

Sie leiden, die Kinder, die nicht in die Schule, in die Kita oder sonstige Betreuungsgruppen durften. Sie litten während der „Aussperrung“ auch unter der „Einsperrung at home“. Sich nicht mit Freunden treffen zu können, es nicht zu dürfen, weil … wir wissen’s ja!

Nun las ich das Dokument unter dem nachfolgenden Link:
Stellungnahme Anhörung Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestag am 17. Mai 2021 9 Uhr, zum Thema „Infektionsschutzgesetz“

Das Denken und Reflektieren

Ja ja, das Denken … erst recht das kritische, das reflektierte und der Wille, sich dann (auch) „alternativ“ zu informieren, alles miteinander abzuwägen, sowie letztlich der Mut, eine eigene Meinung, die aus der Reflektion entstehen kann, auch zu vertreten.
Ich stelle wieder fest, dass im Zeitalter von Internet mit Google & Co. und der Tatsache, dass es in den meisten Haushalten einen Computer mit Internetzugang gibt, die Menschen sich offenbar NICHT weitreichend genug informieren. Der Grund: Die sinnvolle Nutzung des Internets, der Suchmaschinen und die persönliche Auswertung gefundener Informationen setzt DENKEN, also GEIST voraus.
Fazit: Es scheint einen argen Mangel an letzterem zu geben.
Noch ein Fazit: Vielleicht aber auch „nur“ einen Überfluss von Desinteresse, Lustlosigkeit, Faulheit und last but not least: viel zu viel EGO.
Wer nach Informationen sucht, findet auch die hier verlinkte. Ganz abgesehen davon, dass nichts aus diesem Papier in der breiten Öffentlichkeit bekannt zu sein scheint, kann allein der Inhalt ein Doping fürs kritische und reflektierte (Nach-)Denken sein.

Doch vielleicht ist das Denken und Reflektieren nur noch die Eigenschaft von wenigen „Dinos“, jenen Menschen, die das eigene Denken noch lieben und leidenschaftlich praktizieren, die tiefer blicken wollen und können und sich nicht mit der Oberfläche abgeben/zufriedengeben, die ihnen gezeigt wird.

Von den Kindern jedenfalls geht – und davon war ich von Anfang an überzeugt – ein höchst (!) geringes Risiko aus. Es verdient nicht einmal das strenge Wort: Risiko.

Foto von Parker West http://www.pixabay.com
(der Schriftzug ist Eigenbau)

Rechen“spaß“

Kleiner Augenöffner

83.020.000 (Einwohner Deutschland) : 100.000 (Basiszahl Inzidenzwertberechnung)
= 830,2
830,2 x 16,6 (aktueller 7-Tage-Inzidenzwert; 14.06.2021) bedeutet
= 13.781,32 (Infizierte i. Deutschland innerhalb 7 Tagen)

x % = 13.781,32 Infizierte von 83.020.000 Einwohnern Deutschland?

Ergebnis: 0,0166 %


Auslöser für dieses Rechenbeispiel waren die aktuellen Nachrichten, in die ich doch hin und wieder hineinlausche. „Delta“-Variante … mhm. Die „indische Variante“ (war das eine andere?) ist ja mehr oder weniger vom Markt, denn wie ich hörte, forderte Indien, dass die sozialen Netzwerke die Informationen über die wahnsinnige Gefährlichkeit dieser Variante löschen sollten, da sie nicht den Tatsachen entsprächen.
Und jetzt „Delta“?

Maskenpflicht ade? Ooooh, Vorsicht! Schon wird wieder gemahnt und Angst verbreitet. Aber ich lasse mir keine Angst machen. Stattdessen sprangen meine Hirnzellen in ihre Sprintschuhe und begannen mit der Arbeit. Sie erdachten das oben stehende Rechenbeispiel.

Es geht um RELATION

Um sich z. B. in einer Gefahrensituation darüber klar zu werden, wie groß die Bedrohung ist, braucht man Basiswerte.
1. Basis: Einwohnerzahl
2. Basis: Anzahl von Infizierten
3. Basis: Anzahl von Erkrankten … (man kann sicher noch mehr Werte einbeziehen)
Und diese Basiswerte setzt man ins Verhältnis zueinander, man ermittelt die Relation.
Eine Relation von 0,0166 % der deutschen Gesamtbevölkerung bei den Infektionen mit Covid, stellt m. E. keine wirklich große Bedrohung dar. Jedenfalls nicht in der Größenordnung wie man sie uns weismachen will.

Denke ich zu einfach? – Nein. Das komplizierte Denken, das uns täglich injiziert wird, ist irreführend.
Ich hingegen meine: Je einfacher, desto besser!

Die Rechenmaschine hat Bernd aus Volkmarsen fotografiert www.pixabay.com