Too much togetherness

Es gibt Menschen, für die nichts so wichtig und erfüllend ist wie eine Partnerschaft, in der Er und Sie alles gemeinsam machen – von morgens bis abends …

„Aladin“ war so einer. Wäre es nach ihm gegangen, hätten wir vermutlich nicht nur „immer schön zusammen“ gefrühstückt wie so vieles andere gemeinsam gemacht, sondern uns bei der Morgen- und Abendtoilette womöglich gegenseitig die Zähne geputzt und wären abends wie ineinander verknotet in den Schlaf abgetaucht – und uns während der Nacht höchstwahrscheinlich im gleichen Traum bewegt.
Kann man sich so etwas vorstellen?

Wilma hat’s erlebt

Eigentlich hatte sie es geahnt.
„[…] landeten wir in einem Restaurant, wo wir noch ein Bier tranken. So ganz langsam spürte ich eine Annäherung zwischen Aladin und mir. Ich wusste nicht, ob ich das gutheißen oder unterbinden sollte. Dennoch regte sich plötzlich das Bedürfnis, meine Hand in die seine zu legen.
Halt, halt, halt, schrieb mein Bewusstsein. Das hatten wir doch erst!!! Erinnere dich, es hat in einer Katastrophe geendet.
Stimmt, dachte ich.
Wie soll ich denn immer wissen, was richtig und falsch ist, fragte ich in Gedanken zurück. Ließ meine Händchen wie festgenagelt schön da, wo ich sie hatte und startete keinerlei Versuch, sie auch nur in die Nähe der seinen zu legen. Lassen wir’s! Besser ist das!
[…]“

Kluges Bewusstsein,

aber die Gefühle führen hin und wieder ein dreistes Eigenleben, vom oberschlauen Verstand ganz zu schweigen. Der olle Besserwisser!
Und so schlug sie sich mit dem Gedanken herum, ob man denn unbedingt Knall auf Fall und himmelhochjauchzend verliebt sein müsse, um eine Partnerschaft zu beginnen. Vielleicht, so überlegte sie, kann man ja auch mal vernünftig an diese knifflige Sache herangehen.
Und so ließ sie es drauf ankommen.

Und die Moral von der Geschicht

„…
Nein, mehr sag ich hier nicht. „
Wenn ihr euch für die Geschichte interessiert, die schon manchen Leser hat schmunzeln lassen, schaut mal rein in den Band I der Reihe „BEGEGNUNGEN – Wir alle mittendrin“ und fischt euch die Geschichte von „Aladin Wunderkännchen“ heraus.
Ich sag nur eins: Too much togetherness!

Foto von Sarah Richter Art (pixabay.com)

Eine erste Verabredung

Die Welt spielt verrückt. Ein unsichtbares Etwas hält künstlich alle in Schach.
Mir reicht’s! Deshalb konzentriere ich mich mal wieder aufs für mich Wesentliche: „BEGEGNUNGEN“. Ein Widerspruch in „diesen Zeiten“, da man doch Kontakte am besten vermeiden soll? Mitnichten. Denn zum einen pflege ich meine naturgemäß wenigen Kontakte nach Herzenslust, und zum anderen schreibe ich darüber.

Hier mal wieder ein Blick durchs Schlüsselloch in eine Geschichte aus „Komische Vögel und Zeitfreundschaften“, und zwar aus „Suddenly Bingbong“:

[…] „Schau mal ins Handschuhfach“, meinte Tommy und lächelte geheimnisvoll-schelmisch. „Ich hab dir was mitgebracht.“
Er lächelte noch breiter und offenbarte dabei eine Doppelreihe unschöner Zähne. Ich guckte schnell wieder weg und streckte die Hand schon aus, um das Fach zu öffnen.
„Das war aber so nicht vereinbart“, sagte ich verunsichert und war auch etwas erschrocken.
„Aber du glaubst doch wohl nicht, das ich zur ersten Verabredung mit einer Frau ohne ein kleines Geschenk komme“, gab er erstaunt zurück.
Ich fand im schmalen Handschuhfach ein kleines türkisfarbenes Päckchen mit goldener Schnurschleife. Den Aufkleber brauchte ich nicht mehr lesen, denn an Farbe und Schleife erkannte ich sofort, dass er bei Douglas gewesen war. Na, da wagte er sich aber auf ziemliches Glatteis, wenn er mir ein Parfum gekauft hatte, dachte ich, und am Horizont meines unaufgeregten Gemüts kam die Schadenfreude angeritten. Ich hatte nämlich einen speziellen Geschmack und wirkte auf manche Männer in Hinsicht auf die großen Düfte der weiten Welt recht anspruchsvoll.
Ein Duft von Onkel Armani! Donnerwetter! Ich war schon sprachlos und der „Bingbong“-Tommy registrierte es mit zufriedenem Gegrinse.
„Da hab ich wohl ins Schwarze getroffen, was?“ Er wackelte lustig mit den Augenbrauen. Keine Ahnung, wie er das machte.
„Mhm“, machte ich sprachlos.
„Ich hab der Frau bei Douglas genau beschrieben, für welche Art von Frau ich den Duft suche, und sie hat ohne Zögern als Erstes zu diesem Armani-Duft gegriffen. Ich sehe, dass mein Lieblingsdesigner mich auch in Sachen Damen-Duft nicht im Stich lässt“, erzählte er selbstzufrieden und fügte hinzu: „Ich trage nämlich ausschließlich für mich angefertigte Hemden von Armani. Wegen der Überlänge der Arme und dem schlanken Schnitt. Da gibt’s nix von der Stange.“
Aha. Musste ich das wissen? Was wollte er mir damit sagen? Wollte er mich beeindrucken? Das war ihm mit dem Parfum, das wirklich umwerfend gut duftete, ja auf Anhieb gelungen. Und was hieß: ‚anfertigen lassen‘? Überlänge der Arme? Schlanker Schnitt? – Na ja, dachte ich und betrachtete ihn verstohlen von der Seite, viel war nicht dran an ihm. Ob es am Niederrhein nur Grünfutter gab? Tommy war starker Raucher und Literweisekaffeetrinker. Solche Menschen waren meistens superschlank. Dabei hatte ich das dürre Knochengerippe aus der Anti-Raucher-Werbung vor Augen: Rauchen macht schlank! Der Mann neben mir bestätigte das voll und ganz.
Wir fuhren als Erstes zu einer Tankstelle. Das schnelle Pferdchen unter Tommys dürrem Hintern schluckte nämlich eifrig Sprit, weil sein Herr und Reiter ihm unterwegs auf knapp 250 Kilometern ordentlich die Sporen gegeben hatte. Er stieg aus und hievte sich aus dem tiefen Sitz.
Als er wenig später zum Bezahlen ins Büro ging, blickte ich ihm nach. Er hatte einen merkwürdigen Gang. Dabei schien er die Beine unabhängig vom übrigen Körper zu bewegen. Die Hüfte bewegte sich so gut wie gar nicht, während die Beine ihn schlackernd vorwärts beförderten. Die langen Arme – wirklich und wahrhaftig eine ordentliche Überlänge! – schlenkerten dabei ziellos neben dem Oberkörper her wie bei einer Marionette.
Irgendwie erinnerte er an Pinocchio. Nur die Nase ähnelte der Marionette gar nicht. Nicht deshalb, weil sie nicht lang und spitz war, wie nach einer Lüge, sondern weil Tommys Nase offensichtlich mal gebrochen war. Die Nasenspitze zeigte deswegen auffallend in eine andere Richtung als das übrige Gesicht, obwohl die Nasenwurzel korrekt zwischen den Augen saß. Dabei war die ganze Nase sehr kurz und die Spitze leicht nach oben gerichtet. Vielleicht hatte er mal einen Auffahrunfall? Hätte mich nicht erstaunt bei diesem Fahrstil.
Ich seufzte. Was mochte dieser Abend bringen? 250 Kilometer Anfahrt für ein Abendessen! Ein nicht gerade billiges Parfum seines Lieblingsdesigners Armani. Die erste Verabredung mit einer Frau? Die letzten Worte meines Gedankens hallten in meinem Geist mehrfach wider. War mir vorhin gar nicht so bewusst. Was meinte er denn mit der „ersten Verabredung“? Wollte er noch öfter kommen? Wäre mir das recht? […]“

Rückblickend auf das Leben werden die meisten Menschen feststellen, dass sie dem einen oder anderen „komischen Vogel“ begegneten, oder? Das Schöne an meinen Erinnerungen ist, dass ich heute das vorwiegend Positive, das Heitere, das Komische sehe und meinen Blick weniger auf das richte, was unerfreulich und/oder traurig gewesen ist.
Eines haben alle meine Begegnungen gemeinsam: Ich habe viel erfahren und gelernt. Jede Begegnung hielt ein zumindest kleines „Geschenk“ bereit, das mich in meiner persönlichen Entwicklung weiterbrachte und die Menschenkenntnis schulte.

Der oben zitierte Ausschnitt stammt aus der Geschichte „Suddenly Bingbong“, die ihr im Band II der Reihe „BEGEGNUNGEN“ mit dem Titel „Komische Vögel und Zeitfreundschaften“ findet.
Erschienen bei tredition, Hamburg und dort im Buchshop und/oder auch bei Autorenwelt.de erhältlich für nur 9,90 € als Paperback oder 16,90 € als Hardcover.
Ein hübsches unterhaltsames Geschenk oder Mitbringsel für alle Zeiten, auch für „Zeiten wie diese“, damit wir das Schmunzeln und Lachen nicht verlieren 😉

Foto von Denise Husted (USA) http://www.pixabay.com

Wofür Viren gut sind

Ich war krank

Oh ja, krank sein ist blöd. Ich mag es überhaupt nicht, durch einen Infekt komplett außer Gefecht zu sein. So ein Magen-Darm-Virus ist fies, und je nach aktueller Immunitätslage haut es einen mächtig um.
Seit gestern geht es mir deutlich besser, ich fühle mich frischer und irgendwie befreit …

Immunitätslage

Die ist ein bisschen wie das Wetter: wechselhaft. Man kann sich heute noch topfit fühlen und liegt morgen im Bett mit Husten-Schnupfen-Heiserkeit, Darminfekt oder derzeit mit Covid 19 (?vorzugsweise?ausschließlich?). Persönliche Anmerkung: Das in ( ) Stehende bezieht sich darauf, dass es momentan gefühlt gar keine anderen Krankheiten zu geben scheint.

Wer ein weitgehend ausgeglichenes Leben führt, sich ausgewogen ernährt, ausreichend bewegt, glücklich ist mit Partner und/oder Familie, Freunden, Bekannten, Kollegen, keine wirtschaftlichen Sorgen hat und obendrein das Geld für den Lebensunterhalt in einem Beruf verdient, der ihm Berufung ist … tja, der darf sich oft glücklich schätzen, über eine gute und stabile Immunitätslage zu verfügen. Herzlichen Glückwunsch!

Klar, was nun kommt: Die Kehrseite. Stress auf allen Ebenen.
Menschen, die von einem Ort zum nächsten, von einem Termin zum anderen hetzen, sich nicht mal Ruhe für eine Mahlzeit gönnen, sondern stattdessen unterwegs in den Döner beißen, den sie sich beim Imbiss um die Ecke gekauft haben, und vorwiegend Coffee to go konsummieren, womöglich auch noch rauchen („weil das angeblich beruhigt“) … die zu Hause Tohuwabohu mit einem nervigen Partner und nölenden Kindern erleben … die mit zusammengebissenen Zähnen einen Job machen, den sie selbst nicht gewählt haben, aber den sie brauchen, weil das Geld immer zu knapp ist und die Familie versorgt sein will … die womöglich Schulden haben, kranke Eltern, behinderte Kinder, oder völlig allein und vereinsamt leben, weil zwischen all der Hektik für nichts mehr Zeit bleibt und die Freunde „ausgewandert“ sind … – nein, ein solcher Mensch erlebt eher viele „Hurricans“ in seinem Immunsystem.
Die Gesundheit eines solchen Menschen ist mittel- bis langfristig sehr gefährdet. Und nicht nur anfällig für Viren.

Und …

es erwischt sie beide: den gesunden, vor Vitalität strotzenden Zeitgenossen wie den vielgeplagten Büroangestellten, Bauarbeiter, Straßenkehrer, Bäcker, Schreiner, Manager (der Beruf ist einerlei). Den Erstgenannten allerdings meist nicht so heftig, den anderen schon.
Viele Attacken der unsichtbaren, oft namenlosen Feinde bekommen wir aber alle gar nicht mit. Weil unser Organismus schon mal Bekanntschaft mit ihnen machte zum Beispiel, oder weil die Immunitätslage gut ist; beim einen grundsätzlich, beim anderen ausnahmsweise mal.

Viren sind wichtig

Mich hat’s also nun auch mal umgehauen. Das ist nicht schön, sondern sogar äußerst unangenehm und schmerzhaft, aber sinnvoll. Und ich will euch erklären, warum.
Während wir manchmal mit einem heftigen grippalen Infekt kämpfen, der uns sogar mit Fieber unter der Bettdecke hält, denken wir, dass es nur dieser Infekt ist, der uns plagt und ärgert. Doch weit gefehlt. Unser Körper nutzt jeden Infekt auch, um auf- und auszuräumen.

Eigentlich logisch. Wenn die Körperpolizei – also das Immunsystem – schon mal auf Hochtouren arbeitet, putzt es übrig gebliebenen „Infektmüll“ aus dem Körper. Nicht zuletzt deswegen ist auch Fieber so wichtig. Die Überwärmung auch der inneren Organe sorgt für einen entsprechend beschleunigten Stoffwechsel. Man sollte also Fieber, solange es sich in Grenzen hält und erträglich bleibt, nicht dämpfen mit Medikamenten.
Medikamente beeinflussen u. U. auch die so wichtige Funktion er Leber bei Infektionen. Kurzer sehr informativer Beitrag mit den wesentlichen Infos gibt es HIER.
Und ich hab genau das gerade wieder erlebt. Nein, Fieber hatte ich nicht. Aber seit zwei, drei Wochen hatte ich sowas wie einen, ich nenne es Möchtegernschnupfen. Keine wirkliche Erkältung, aber Niesen, die Nase ist ein bisschen verstopft, gelegentlich kratzt es im Hals, aber das Ganze will nicht in die eine und nicht in die andere Richtung. Das ist blöd. Aber kaum hatte ich die ersten zwei Tage mit Magenkrämpfen und Erbrechen hinter mir, löste sich das, was in den Nebenhöhlen so rumlagerte, und was Kratzen im Hals verursachte, löste sich mit ein wenig Verschleimung in Wohlgefallen auf. Auch die Ohren, die von der verstopften Nase etwas „beschlagen“ schienen, waren plötzlich frei. Rücken- und Nackenverspannungen ließen nach und sind inzwischen weg.

Dafür also sind sie gut …

die Viren. Ich hab es auch mal wieder nachgelesen. Man vergisst solche wichtigen Informationen ziemlich schnell, wenn es einem meistens gutgeht.
Und die Aussage eines Allgemeinmediziners aus der Schweiz, der vor allem der Naturheilkunde zugetan ist, besagt: Jeder Infekt ist für den Körper eine Chance.

Wie übrigens Covid 19 auch, sofern man nicht an einer anderen schweren Krankheit leidet, bereits alt ist und naturgemäß ein kaum noch vorhandenes Immunsystem hat.
Die Bekanntschaft mit dem Virus ohne Einfluss irgendeines Medikaments bzw. einer Impfung wäre für alle „normal“ Gesunden von uns (über-)lebenswichtig.
Doch leider verwehrt man uns, den Organismus selbst entscheiden zu lassen, ob er damit Bekanntschaft machen muss oder nicht – Letzteres, weil er diesen Corona-Abkömmling bereits kennt.


Image by congerdesign from Pixabay

Ein Blick zurück in die Geschichte …

Stichwort: Spanische Grippe

Es hat mich einfach gereizt, doch wieder zu recherchieren. Mein Wissensdurst kennt einfach keine Grenzen. Und das hat sich sehr gelohnt. Wenngleich ich einiges wusste – ihr müsst wissen, ich befasse mich auch seit über 35 Jahren mit Medizin – habe ich ein paar interessante Aspekte und eine Überraschung entdeckt.

Auslöser der Suche: Berichte über Nachwirkungen und Spätfolgen einer SARS CoV2-Erkrankung

Das wollte ich nochmal bestätigt wissen. Denn ich weiß von meinem Onkel Doktor, dass Grippeviren ein recht anhängliches Pack sein können. Auch wenn man sich wieder gesund und fit fühlt, soll man nicht meinen, sie hätten ihr Bündel geschnürt und seien „gegangen“. Ganz im Gegenteil. Sie nisten recht gern in Geweben, z. B. Knochenhaut, Bindegewebe u. Muskeln oder auch in Knochen.
Dass eine „richtige“ Grippe eine lange Rekonvaleszenz nach sich zieht, ihre Nachwirkungen nicht zu unterschätzen und belastend sein können UND dass manche Beschwerden gar nicht mehr verschwinden oder sich im weiteren Verlauf auch andere Krankheiten aus einer einstigen Grippe-Erkrankung entwickeln können, ist bekannt. Insofern fand ich die bisher und aktuell bezüglich einer Corona-Erkrankung entstehenden Folgen gar nicht neu, auch wenn sie von den Medien so dargestellt werden.
(Vergleich: Auch beim Wetter bzw. bezogen auf den Klimawandel zieht man nur etwa die letzten 100 bis 150 Jahre als Verlauf in Betracht. Besser wäre, man würde noch weiter zurückblicken. Wofür hat der Mensch Geschichtsbücher und Archive mit amtlichen Aufzeichnungen über Jahresgeschehnisse, Notizen zu schlechten Ernten z. B. wegen anhaltender Dürre und ausbleibendem Regen oder auch das Gegenteil davon?)

Mein Schüssel: Wikipedia

Einfach mal drauflos gegoogelt und, wie so häufig in meiner Arbeit, Wikipedia in den Suchergebnissen angeklickt. Bingo! Auch wie so häufig.
Da gab es 1918/1919 und teilweise bis 1920 hinein eine Epidemie. Manche sprachen von einer heftigen Influenza-Welle. Doch gab es ein neuartiges Virus aus der Gruppe der Grippeviren (auch Corona-Viren genannt … merkt ihr was?), ein Abkömmling, der ungewöhnlich virulent war. Name: AH1N1, ein Subtyp. Schlimme Sache damals!

Die Infektionen und Erkrankungen verliefen in 3 Wellen.
Berichten und Aufzeichnungen zufolge sollen etwa 500 Mio Menschen infiziert gewesen sein; 20 bis 50 Mio Patienten fielen der Erkrankung zum Opfer. Manche schätzten sogar bis 100 Mio Menschen.
Impfungen gab es nicht. Neben allerlei Maßnahmen zur Linderung der Symptome, weil man keine adäquaten Medikamente hatte, wurden einige fragwürdige Arzneien angewandt, u. a. verabreichte man auch Aspirin. Das alles mit wenig Erfolg.

Interessant: Die Symptome

  • plötzlicher Krankheitsbeginn,
  • ausgeprägtes Krankheitsgefühl im ganzen Körper: Kopfschmerzen und Gliederschmerzen, Rücken- und Kreuzschmerzen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Antriebsschwäche, Unfähigkeit zur Konzentration, Lustlosigkeit,
  • mitunter Frösteln oder Schüttelfrost,
  • trockener Husten, quälender Reiz- oder Krampfhusten, mitunter starke Reizungen im Hals- und Rachenbereich.
  • Darauf folgend Fieber, über ein oder zwei Tage hinweg Temperaturanstieg auf über
    40 °C.
  • Reduzierte Herzfrequenz auf 60 in der Minute oder weniger.
  • Krankheitsdauer im Durchschnitt drei, seltener fünf oder mehr Tage.
  • In schweren Fällen trat eine Lungenentzündung in Form einer Primärpneumonie durch die Grippeviren beziehungsweise in Form einer Sekundärpneumonie durch bakterielle Superinfektionen ein, mitunter begleitet von sich schnell entwickelndem hämorrhagischen Fieber und einer bläulich-schwarzen Verfärbung (Zyanose) der Haut, die vom Mangel an Sauerstoff rührte.
  • Der Tod trat in der Regel am achten oder neunten Krankheitstag ein, Ursache war zumeist die bakterielle Sekundärinfektion.

    Aus diesem „Katalog“ sind einige für Covid 19-Infektionen/Erkrankungen bekannt.

Schutz-Maßnahmen und prominente Opfer

Ja, gab es auch, man glaubt es kaum.
In dem Wikipedia-Beitrag ist ein Bild zu sehen, wo ein Schaffner Fahrgästen ohne MASKE den Zutritt in die Bahn verweigert – Gesundheitsschutz in Seattle/USA im Jahre 1918.
Behelfsmäßige Krankenhäuser wurden errichtet, meist unter Zuhilfenahme des Militärs, weil es anders nicht mehr zu bewältigen war.
UND: Es gab schon damals auch Anordnungen, wie z. B. das Tragen von Schutzmasken und einiges mehr … – Persönliche Anmerkung: Trotz dieses Wikipedia-Beitrages und der Parallelen bin ich immer noch der Ansicht, dass die HEUTZUTAGE in zivilisierter Gesellschaft geltenden Verhaltensweisen bezüglich (Alltags-)Hygiene (oft Hände waschen, niemandem auf die Pelle rücken, also Abstand halten, NICHT krank – egal womit – eine Großveranstaltung besuchen oder eine Geburtstagsparty feiern, sondern im Bettchen bleiben und gesund werden) für die jetzt herrschende Corona-Covid19-Grippe-Welle ausreichend wären. Ein Lockdown war und ist nach meiner ganz persönlichen Einschätzung hinsichtlich der wirtschaftlichen und daraus resultierenden gesellschaftlichen Folgen übertrieben und nicht erforderlich.
Protestiert hat damals niemand, jedenfalls steht bei Wikipedia darüber nichts. Es waren andere Zeiten, mit den heutigen nicht vergleichbar.

Wie auch zu lesen ist, sind damals einige prominente Menschen dem bösen Abkömmling AH1N1 zum Opfer gefallen. Zum Beispiel:

– Egon Schiele (Maler) und seine Frau Edith
– Franz Kafka (Schriftsteller)
– Karl I. (Österreichs letzter Kaiser)
– Max Weber (dt. Soziologe und Nationalökonom)
– und … Frederick Trump – der Großvater von Donald Trump (ob der das weiß?)

Nachwirkungen und Spätfolgen

Die Rekonvaleszenz dauerte lange; wie auch heute noch. Man muss dem Körper schon genug Zeit geben, sich zu erholen von solch einer schweren Krankheit.
Damals – und ich schätze auch heute noch – waren die Menschen lange Zeit äußerst erschöpft, wurden von großer Müdigkeit geplagt und auch Depressionen wurden beobachtet.
Ich kann aus eigener Erfahrung ein Lied davon singen: Im Winter 2018 hatte mich eine Grippe erwischt. Es hilft wirklich nur eins: Bettruhe und genug Zeit für die Rekonvaleszenz. Noch 6 Wochen nach der Grippe erschien mir ein definitiv entspannter und gemütlicher Spaziergang wie die Besteigung des Mont Everest.

Die Nachwirkungen bzw. Spätfolgen, von denen ich inzwischen hörte, ähneln teilweise jenen von 1918/19 und 1920:

  • neurologische Funktionsstörungen
  • akute Enzephalitis
  • Lethargie
  • Hirnentzündung
  • unkontrollierte Schlafanfälle
  • Störungen ähnlich der Parkinson-Krankheit
  • und es gibt sicher noch einige, die hier nicht verzeichnet sind.

… lohnt sich

Soviel steht wohl fest, oder? Mir hat es nun geholfen, mich weiterhin in meiner Balance zu halten, von der ich kürzlich schrieb.
Wissen ist Macht. Wissen hilft. – Was ich mir jetzt noch wünsche? Dass wir nach Welle 1 und 2 vielleicht keine 3. erleben werden, und dass dann mindestens 100 Jahre wieder Ruhe herrscht, bis vermutlich dann doch mal wieder so ein Abkömmling versucht, die Weltbevölkerung zu dezimieren.

Den gesamten Wikipedia-Beitrag findet ihr unter diesem Link:
Spanische Grippe

Beitragsbild von silviarita auf pixabay.com

Sprachwandel

Seit Jahren beobachte ich teilweise fasziniert, teilweise entsetzt, wie unsere Sprache gewandelt wird.

Fasziniert finde ich es, wie insbesondere junge Menschen sich verständigen: mit einer seltsamen Art von Sprachhieroglyphen. „Geh ma Heumarkt“ oder „Komma S-Bahn“ sind zum Beispiel solche Äußerungen, die ich in meinem Umfeld von einem Mädchen hörte, vielleicht 15 Jahre jung, gesprochen in ein Smartphone. Tatsächlich brauchte ich ein paar Sekunden, um das zu „übersetzen“. Wenn ich ganz doll nachdenke, fallen mir sicher noch ein paar dieser komischen Sätze ein, aber ich will mich nicht erinnern, will nicht zulassen, dass unsere schöne, verständliche Sprache so verunglimpft wird.
Auch die Vermischung von Sprache ist interessant. Da unterhielten sich zwei türkische Frauen in ihrer Muttersprache, und mitten in manchen Sätzen fielen deutsche Wörter. Ich dachte erst, vielleicht gibt es keine Übersetzung dafür. Doch als ich ein anderes Mal zwei anderen Frauen lauschte, die – obwohl eindeutig türkischer Nationalität – sich in ausgezeichnetem Hochdeutsch unterhielten und hier und da ein paar türkische Satzteile einbauten. Nun, vielleicht gibt es dann für manche deutschen Wörter eben keine türkisch passende und verständliche Übersetzung. Es hört sich ebenso interessant wie lustig an
Soweit zu Faszination über Sprachwandel.

Ich bin tatsächlich froh, dass ich doch noch sehr viele Menschen kenne, die sich klar und deutlich, damit vor allem verständlich auszudrücken wissen. Und ich hoffe, das bleibt noch lange so.

Was nun das Entsetzen angeht, so höre ich zurzeit Seltsames z. B. in einer Nachrichtensendung. In einer Art Wahn, Gleichberechtigung offenbar auch in der Sprache walten zu lassen – wobei ich glaube, die meisten Menschen wären schon froh, wenn sich Gleichberechtigung als Gleichbehandlung insbesondere im Berufsleben durchsetzen würde, z. B. durch gleiche Entlohnung für gleiche Arbeit – höre ich so etwas wie „Unternehmer*schluck*innen“ oder „Teilnehmer*schluck*innen“ und „Minister*schluck*innen“.
Statt *schluck* hatte ich beim dritten oder vierten Mal Hören schon ein *hicks* eingesetzt.
Haben Moderatoren und Nachrichtensprecher was getrunken, geschnupft geraucht?
Ich fasse es nicht.
Was soll denn das? Stört sich tatsächlich irgendwer daran, dass man Wörter wie Unternehmer, Minister oder Teilnehmer u. a. m. einfach als Oberbegriff benutzt? Damit wird doch niemand herabgesetzt oder ausgegrenzt.

Ich kann nur den Kopf schütteln, und ich weiß, es schütteln viele mit mir. Kennt denn abstruses Denken keine Grenzen? Für mein Empfinden sind das unnötige Verrücktheiten, mit denen sich vielleicht jene, die sich über so etwas den mit Steuergeldern hochbezahlten Kopf zerbrechen, irgendwie meinen profilieren zu müssen.
Haben wir nichts wirklich Wichtigeres zu tun???

Ok, vermutlich kann ich es nicht ändern.
ABER: Ich muss es nicht mitmachen und werde es nicht mitmachen.
Fehlte noch, dass ich künftig auch in Geschichten und Romanen die *schlucks* und *hicks* einfügen muss, um allem und jedem gerecht zu werden.

Anders: Sollte es jemals so kommen, halte ich es mit dem guten alten Spruch „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“. Ich werde dann nicht mehr sprechen und schreiben.

Schmunzelt da wer?
Ja ja, ich weiß schon. Wie kann Wilma dann einkaufen gehen und sich verständlich machen? Ganz einfach: Mit der guten alten Zeichensprache!
In diesem Sinne: Vielleicht befinden wir uns bereits auf dem Weg „back to the roots“. Die Neandertaler verstanden einander doch auch, nicht wahr?

I<a href="http://Image by <a href="https://pixabay.com/users/graphicmama-team-2641041/?utm_source=link-attribution&utm_medium=referral&utm_campaign=image&utm_content=1460898">GraphicMama-team</a&gt; from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&utm_medium=referral&utm_campaign=image&utm_content=1460898">Pixabaymage by GraphicMama-team from Pixabay

Der Mensch – sein eigener Stolperstein

So lange Menschen Menschen „führen“ (es also „Regierungen“ gibt), laufen die Menschen Gefahr, manipuliert, dominiert und ihrer naturgemäßen Rechte auf Selbstbestimmung und Freiheit beraubt zu werden.
(.A7112020F.)

Das ist wohl so. Und warum?

Das Ego steht dem Menschen im Weg. Es ist beeinflusst von charakterlichen Schwächen, wie Habgier, Profitstreben, Neid, Missgunst, Besitzanspruch, also vom Haben-Wollen und einiger anderer unerfreulicher Wesenszüge mehr. Vor allem ist es männlich; vorwiegend jedenfalls. Denn Wettkampfgeist, d. h. immer der Bessere, Schnellere, Mächtigere sein zu wollen, liegen besonders den männlichen Wesen dieses Planeten im Blut. Vererbt seit Ur-Zeiten und einfach nicht zu therapieren. Was keinesfalls ein Vorwurf meinerseits ist.
Was in Ur-Zeiten aber wirklich noch wichtig war und sinnvoll, ja überlebensnotwendig, schützte das Leben und den Fortbestand der Gruppe. Man(n) brachte also diese (vermeintlich) negativen Charakterzüge im Sinne und zum Wohle aller zum Einsatz.
Womit auch bestätigt ist, dass nichts auf dieser Welt und am Menschen grundsätzlich schlecht und im Umkehrschluss ausschließlich gut ist. Auf die Dosis und die Mischung kommt es an. – Und auf die Ziele, damit angestrebt werden …

Wie steht es um die heutigen Ziele?

Ach, ihr Lieben, ich sorge mich. In den vergangenen Wochen habe ich gefühlt 10.000 Fragen durchdacht, viel recherchiert, unzählige Informationen erhalten und verarbeitet und bin zu einem Schluss gekommen, den ich nicht erwartet hatte.

Schauen wir mal kurz zurück: Als diese Covid 19-„Krise“ ausbrach (und nicht das Virus brach aus, sondern die, wie ich immer noch glaube, politisch-wirtschaftlich angezettelte Krise), wollte ich damit eigentlich nichts zu tun haben, obwohl mein Gefühl mir sofort sagte: Das passt nun einigen Leuten gut in den Kram. An dieser Meinung hat sich nichts geändert. Auch dass diese „Krise“ einem Plan folgt, also manipulativ herbeigeführt, zumindest aber benutzt wird, kann ich immer noch nicht aus meinen Gedanken kriegen. Beweise … nun, ich glaube, das wird sein wie immer: Erfahrung bringt Erkenntnis, Erkenntnis legt Beweise offen. Aber das wird noch dauern.
Im Zuge der Beschränkungen, die uns diktiert sind von demokratisch gewählter Regierung und ohne dass der Bundestag überhaupt die Chance bekam, hier mit zu prüfen, zu diskutieren und letztlich gemeinsam wirklich im Sinne und zum Wohle aller zu entscheiden, habe ich besorgt bis entsetzt beobachtet und erfahren, dass Selbstbestimmung und Freiheit futsch sind. Und ich halte es immer noch für eine selbstherrliche Aktion dieser Regierung. Seitdem sind meine Zweifel daran, ob hier noch Demokratie praktiziert wird, gewachsen. Die Einschränkungen sind m. E. nicht zu rechtfertigen damit, dass „man die Bevölkerung gesundheitlich schützen will“.

Den besten Schutz hat jeder Einzelne, wenn er gesund und ausgewogen lebt und den Organismus nicht übertrieben vor dem Einfluss von Viren und Bakterien schützt – so wie wir es zurzeit praktizieren müssen, was kompletter Unfug ist. Der SELBSTschutz ist der beste Schutz!!!
Und man blicke bitte nach Schweden, wo inzwischen lt. deren eigenen Fachleuten, Herdenimmunität erreicht ist. Die natürlichen T-Zellen – sogenannte Fresszellen des Organismus: Sie erkennen und Vernichten gesundheitsgefährdende Eindringlinge. Der Körper braucht keine Impfung, die Natur unserer Körper regelt das allein. Und Schweden hatte KEINEN LOCKDOWN, es gab und gibt nur allgemeine Empfehlungen, die offenbar auch befolgt werden, ganz ohne Bußgelder und Denunziation.

Was also mag das Ziel sein? Und natürlich nicht nur das Ziel der deutschen Bundesregierung, sondern der Regierungen auf fast der ganzen Welt? Geht es wirklich um eine neue Globalisierung? Ist das die „neue Welle“, die unsere Weltgesellschaft bedroht? Dient Corona hier als Feind, damit niemand in irgendwelchen Regierungen verantwortlich gemacht werden kann für den ganzen Zinnober, den wir uns momentan gefallen lassen? Und, verflixt noch eins, wer steckt dahinter?
Ich mag mich jetzt aber keinem „Lager“ all jener anschließen, die von wirklich nachvollziehbaren Intentionen bis hin zu Phantastereien alles in Betracht ziehen und ihre Ansichten überall verbreiten, insbesondere im Netz. Ich halte es lieber mit Journalisten, die Fakten sammeln, dabei Tag und Nacht recherchieren, die unterschiedlichste Standpunkte beleuchten und ihre Resultate mit entsprechenden Quellen belegt veröffentlichen. Leider kommen die in den öffentlich-rechtlichen Medien nicht zu Wort, im Gegenteil, häufig sind sie entweder inkognito tätig oder gar aus dem Job geflogen, weil sie zu kritisch (?) sind. Aber ein Vollblut-Journalist kann nicht anders: Er muss arbeiten, recherchieren und lässt sich von der Spur der Wahrheit nicht abbringen!!! Und ich halte es mit den Fachleuten (Ärzte und Wissenschaftler/Forscher), die sich auch kritisch äußern, aber die man vor keine Kamera zerrt. Fragt sich auch: wieso. – Ich weiß schon, die Frage beantwortet sich von selbst.

Die Sorge, dass in der Relation zur Weltbevölkerung einige Wenige das, was hier zurzeit abläuft, bewusst erzeugt haben und daran arbeiten … was auch immer zu erreichen (ich will einfach nicht spekulieren, obwohl ich so meine Ideen habe), wächst.

Manipulierbar auch …

… z. B. dadurch, dass man mit zu vielen Informationen, die einander ständig im Widerspruch stehen, überschwemmt wird und in Verwirrung gerät. Von mancher Seite ist so etwas gar beabsichtigt.
Das „Spiel“ spiele ich aber nicht mit.
Ein Resultat meiner nachdenklichen Spaziergänge war: Ich kann die Welt nicht retten. Wer hätte das gedacht? Es fühlt sich gerade so an wie damals, als meine Kinder wichtige Erfahrungen ihres Lebens machen mussten, und ich zum „Füße-stillhalten“ verdonnert war. Ich musste teilweise mitansehen, dass sie in eine Falle tappen, dass sie sich mit ihrer Kraft verzetteln, dass sie sich selbst Schaden zufügen könnten … Aber die Erfahrungen waren wichtiger als meine Sorge. Ich war ja da, wenn sie mich brauchten, aber vor den Konsequenzen ihrer Entscheidungen und ihres Verhaltens habe ich sie nicht abgehalten. Denn wisset: Mit meinen guten Ratschlägen wurde ich zwar gehört, aber Kinder schalten auf Durchzug. Erfahrungen lassen sich nicht verbal vermitteln.

Was also schon „im Kleinen“ für meine Kinder und auch für manche Freunde galt, ist auch in der heutigen (Welt-)Situation für mich schlicht nicht möglich.
Um es deutlicher zu erklären: Ich fühle mich auf einer etwas erhöhten Ebene und schaue auf das Geschehen. Ich sehe die Menschen, die ängstlichen, die besorgten, jene die einfach einer neuen „Ordnung“ folgen, ohne dass ihnen ihre Unfreiheit bewusst zu sein scheint, sehe die, die missmutig das Gesicht vermummen und mit finsterem Blick nur tun, was sie tun, weil sie nicht verantwortlich sein wollen, dass ein Einzelhändler ein Bußgeld zahlt, oder die ihre Maske tragen, weil sie niemanden anstecken und womöglich als Mörder dastehen– was ich ziemlich perfide finde. Denn Letzteres wird ja subtil von den „Fachleuten“ und Politikern vor laufender Kamera vermittelt.
Es scheint nicht möglich, dass sich das Kollektiv gemeinsam auf Tatsachensuche begibt.
Es scheint nicht möglich, den Menschen das Vertrauen in sich selbst, in ihren Körper zurückzugeben.
Es scheint, dass die Mehrzahl der Weltbevölkerung sich lieber in Angst halten lässt, anstatt das Hirn einzuschalten und kritische Fragen zu stellen, um zu einer eigenen Meinung zu gelangen. Warum? Weil es bequemer ist. Lieber haben sie ihre Ruhe (?) als sich auseinanderzusetzen.

Was ich damit sagen will: Ich werde wohl oder übel Füße stillhaltend zuschauen müssen, was passiert. Das ist schlimm, das ist eine Sache, die mir sehr schwerfällt. Weil sie nämlich damit verbunden ist, dass ich schweige, wo ich dem Gegenüber meine Argumente gern um die Backen hauen möchte. Aber ich bin es leid, das zu tun, denn meine Argumente bleiben meine Argumente, das Gegenüber mag es halt lieber bequem.
So schaue ich also zu, schweren Herzens. Zu denken, „sie werden dann ja sehen, wohin das führt und was es mit ihnen macht“, tut richtig böse weh.

Wieder in Balance

Tatsächlich muss ich aber gestehen: Es tut mir unendlich gut, wieder in meiner Balance zu sein. Seit ich erkannt habe, wie sinnlos es ist, Überzeugungsarbeit zu leisten bei Menschen, die offenbar – ich bitte um Verzeihung – ein dickes Brett vor dem Kopf zu haben scheinen, und ich die Entwicklung sich selbst überlasse, geht es mir einerseits besser. Andererseits bete ich dafür, dass die positiven Strömungen sich den negativen entgegenstellen.
Das Resonanzgesetz ist nämlich unumstößlich: Es wird geerntet, was man zuvor ausgesät hat. Und die Menschen, die zurzeit anscheinend nichts Gutes mit der Menschheit an sich im Schilde führen, werden anziehen, was sie gerade verbreiten und selbstredend auch ernten, was sie streuten …
Nennt es meinetwegen Gottvertrauen. Aber ich fahre damit schon seit Jahrzehnten gut. Nur bin ich in den vergangenen Wochen davon abgewichen, beeinflusst von allerlei Informationen und einem vielleicht übermächtig anmutenden Gefühl von „hier werde ich eine Änderung herbeiführen“. Wer bin ich, dass ich DAS könnte?
Eine kluge Frau sagte zu mir, als ich verzweifelt beklagte, wie hilflos ich mich fühle angesichts des Elends auf der Welt: „Wirke in deinem Kreis. Das genügt. Das Gute trägt sich weiter, darauf darfst du vertrauen.“

Vertrauen

Während sich die Menschen derzeit also lieber selbst im Wege stehen, pflege ich dieses Vertrauen. Ich bleibe ganz bei mir und wirke nur auf jene ein, die wahrlich bereit sind, die Dinge nicht hinzunehmen, sondern alle Informationen zu „Corona“ prüfen und kritisch hinterfragen, um für sich selbst (und im weiteren in ihrem Kreis) Klarheit zu schaffen und diese zu verbreiten.
Wissen bedeutete schon immer auch Macht. Macht im positiven Sinne, versteht sich. Dazu gehört, nicht blindlings dem zu lauschen und zu folgen, was in ARD und ZDF für die erste Reihe und für das Zweite propagiert wird, sondern auch andere Quellen zu befragen, sie auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen, um die eigene Meinungsbildung zu stabilisieren. Denn wer sich informiert und WEISS, wie z. B. der eigene Organismus funktioniert und welche Gefahren tatsächlich für sein Wohl und Wehe bestehen, kann diese …-Krise gelassen überstehen.

Fallzahlen … ich muss mal kurz hierauf zu sprechen kommen. Und auch das hat mit Vertrauen zu tun. Seit bei uns der Lockdown „light“ regiert, sage ich:
„Die Fallzahlen werden unaufhaltsam weiter steigen, selbst wenn wir uns alle im Keller einschließen. Der Grund: Es ist nun mal Hochzeit der Grippe-Viren. Es müsste in jedem Kopf ankommen, wie sinnlos und daher unnötig die verhängten Freiheitsbeschneidungen sind.
Wenn Politiker das jetzt nicht einsehen und gegensteuern, die Maßnahmen sofort zurückfahren und ihre Fehleinschätzung auch eingestehen (was grundsätzlich keine schlimme Sache wäre), dann lässt das wirklich tief blicken und bestätigt all jene, denen man vorwirft, Verschwörungstheoretiker zu sein.“

Das müssten doch auch Politiker wissen, oder?

Ich möchte es mit dem Filmhelden „Forrest Gump“ ausdrücken, der häufig im von mir heißgelieten gleichnamigen Film sagt: „Dumm ist der, der Dummes tut.“

Beitragsbild von Gert Altmann; pixabay.com

Das „Erin Brockovich“-Phänomen

Schon blöd, dass es mir nicht gelingen will, mich mit eigenen Dingen zu befassen: Schreiben. Also EIGENES, Geschichten eben, meine ich. Eigentlich sollte ja der 3. Band „BEGEGNUNGEN“ inzwischen fertig sein. Und obwohl ich im Februar/März dieses Jahres beschloss „Corona hat in meinem Leben keinen Platz“, jetzt hat es mehr Platz als mir lieb ist.
Vielleicht sollte ich mich der großen „Class Action“ anschließen, die in Deutschland unter der Federführung von RA Dr. Reiner Füllmich zusammen mit Kollegen/Kolleginnen im Land und weltweit in USA stattfinden wird? Schadenersatz könnte ich sehr wohl beanspruchen, denn weil das öffentliche Leben komplett eingeschränkt ist, habe ich keine Möglichkeit, draußen zu beobachten und zu recherchieren, da wo Menschen sind und meine Geschichten ihren Anfang nehmen. Da komme ich gerade nicht hin bzw. weil Gesichter sich hinter Vermummung befinden, kann ich die Gesichter nicht „lesen“. Keine Geschichten, keine Bücher, kein Umsatz. Sehr vermutlich wäre ich ein klitzekleines Lichtlein im Heer der Kläger, aber immerhin ein Licht.

Da las ich gestern im Netz einen Beitrag unter (tagesschau.de) zum Thema Sammelklage in USA vom 22.09.2020. Das las sich eher entmutigend. Deutsche Anwälte sehen die Angelegenheit nicht nur kritisch, sie warnen u. a. vor den immensen Kosten, die auf die Kläger zukommen, wenn das scheitert. Und scheitern wird es, so muss man es empfinden, wenn man die Wenns, Abers und Vermutlichs liest.
Die Wissenschaftler – welche sind das eigentlich? – warnen auch, denn nach ihrer Ansicht gibt’s am PCR-Test nichts zu rütteln. Allerdings sind die Laborverfahren nach meiner Information sehr kompliziert, und es bedarf hoher Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit, um zweifelsfreie Ergebnisse zu erhalten – wie soll das in der Kürze der Zeit funktionieren? Wie soll das bei der Masse an Testverfahren zurzeit möglich sein? Und ich frage außerdem: Was sind das für Wissenschaftler, was sind das für Anwälte, die einen wichtigen Hinweis der Hersteller dabei außer Acht lassen, dass nämlich PCR-Test-Verfahren zu Forschungszwecken vorgesehen und für diagnostische Zwecke eher ungeeignet sind. –(Die Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR) ist die wichtigste Labormethode zur Untersuchung der molekularen Feinstruktur der Erbsubstanz. Diese ist aus Desoxyribonukleinsäure (DNA) aufgebaut, die den genetischen Code des Menschen, aber auch von Tieren und Pflanzen aufbaut.  In der Humanmedizin wird die PCR zur Abklärung von Erbkrankheiten und genetischen Fragestellungen (Erkrankungsrisiko, Vaterschaftstest etc.), aber auch in der Diagnostik von zahlreichen Infektionskrankheiten eingesetzt. Quelle: https://www.gesundheit.gv.at/labor/laborbefund/polymerase-ketten-reaktion)
Wenn ich, als wissenschaftlicher Laie, diesen ganzen Beitrag lese, stoße ich häufig auf das Wort „Erbgut“, während ich „Infektion“ kaum entdecke … und in erster Linie braucht es offenbar Blutproben; andere Körperflüssigkeiten könnten auch verwendet werden. Mir scheint die Diagnose von Infektionskrankheiten eher eine zusätzliche Möglichkeit bei diesen Testverfahren zu sein, nicht aber der eigentliche Zweck..
Immerhin: Die Hersteller sind damit aus der Schusslinie, wenn die Pusher dieser PCR-Tests in USA zur Verantwortung gezogen werden.

Aber die verantwortlichen Politiker schenken ihnen Vertrauen

Die Tests brauchen Zeit? Was ist Zeit heutzutage? Sie rast. Sie überholt uns fast. Und der Takt, mit dem uns die öffentlich-rechtlichen Medien mit neusten Informationen bombardieren, ist schon atemberaubend. Und alles konzentriert sich auf die Zahlen vermeintlich rasant steigender (ich sage das unter Hinweis auf die oben erwähnte Genauigkeit und den Link) Neuinfektionen von Tag zu Tag. Niemand gibt bekannt, wie hoch die Zahl falsch-negativer Test ist, niemand äußert sich zu Zahlen tatsächlich erkrankter und auch nicht zu den tatsächlich aufgrund dieser Infektion mit Covid 19 verstorbener Menschen. Die geringe Mortalitätsrate würde die Menschen beruhigen, so traurig es ist, wenn Menschen aus dem Leben scheiden.

Aber die Politiker müssen Entscheidungen treffen.
Punkt.
Und da sie, wie ich und die meisten anderen Laien sind, WISSEN sie selbst wenig. Aber blindes Vertrauen in die Aussage weniger …? Nein, da kriecht mir schon wieder dieses gewisse Unbehagen in die Magengrube.

Ich rede, trotz Corona und der Anordnung zur Vermummung mit Menschen.

Die überwiegende Zahl äußert sich skeptisch hinsichtlich der Maßnahmen, und je länger ich sie reden lasse, umso größer werden ihre Zweifel an der tatsächlichen Gefährlichkeit des Virus.
Wie ich neulich schrieb, sind manche Menschen auch skeptisch hinsichtlich ihrer eigenen Wahrnehmungsfähigkeit oder zweifeln gar an ihrem Verstand, weil die Berichterstattung für Sorge, ja für Panik sorgt und über die Maßen verunsichert. Ein solcher Mensch bedankte sich bei mir, dass ich seinen ausgesprochenen Gedanken nicht nur zuhörte, sondern mich seiner Sichtweise und Vermutung anschloß.
Und dann gibt es einige Menschen, die sich bei allen (unausgesprochenen, aber in ihren Augen lesbaren) Zweifeln lieber an der geltenden „Ordnung“ festhalten und geradezu mit dem Finger auf jene Zeigen, die durch Verweigerung einer Mund-Nase-Bedeckung ihre eben andere Meinung äußern. Sie beklagen die Verantwortungslosigkeit Andersdenkender und verurteilen sie, fordern gar Bestrafung. Und tatsächlich gibt es immer noch eine Internetseite, auf der Bürger andere Bürger denunzieren sollen, die sich nicht an die Corona-Beschränkungen halten (https://www.essen.de/formular/ordnungsamt/coronaschutzverordnung__melden_eines_verstosses.de.html). Ist vielleicht nicht die einzige Seite dieser Art.
In was für einem Staat leben wir inzwischen???

Aber es keimt zurzeit das „Erin Brockovich“-Phänomen.

Wer den Film nicht kennt, ich kann ihn wärmstens empfehlen. Worum geht es?
Erin Brockovich – ich schildere jetzt nicht ihre Lebensumstände, das führt zu weit – ist Mitarbeiterin (eigentlich eher Bürohilfe) in einer Anwaltskanzlei. Sie erkennt bei der Bearbeitung von Akten einer Immobilienangelegenheit eine Reihe von medizinischen Gutachten und geht – zunächst unerlaubt und auf eigene Faust – dem für sie nicht nachvollziehbaren Zusammenhang zwischen Immobilien und Gesundheit auf den Grund. Wie sich herausstellt, wurden die Menschen einer Region durch hochgiftig verseuchtes Grundwasser schwerstkrank, starben oder standen kurz davor.
Zuerst scheuen sich die Betroffenen, sich dem zur Wehr zu setzen. Sie wollen nicht glauben, dass die Firma, die ihnen doch die teuren Arztrechnungen, Behandlungen und Medikamente so großzügig bezahlte, ihnen auch gute Preise für ihre Grundstücke anbietet, etwas so Menschenverachtendes und Tödliches antut. Erin Brockovich und der Anwalt leisten Wochen und Monate rund um die Uhr Recherche- und vor allem Überzeugungsarbeit, bis schließlich – in Kooperation mit einer großen Anwaltssozietät – die Sammelklage steht UND zugelassen wird.
Diese Geschichte ist tatsächlich passiert, und war ist nicht die letzte, denn dieser Klage schloss sich gleich eine weitere an. Es ging um die gleiche Firma … Übrigens wurde der Klage nicht nur stattgegeben, den Klägern wurden auch Entschädigungen in Millionenhöhe gezahlt.

Und nun kommen hier Anwälte und Wissenschaftler daher, die behaupten, eine solche Sammelklage sei gefährlich und potenziell aussichtslos (das hörten auch Brockovich und ihr Anwalt zunächst). Und hier zweifeln die Menschen daran, dass der Staat ihnen Böses will. Sie halten es für völlig ausgeschlossen, dass „man“ die Wirtschaft in Grund und Boden plattmacht, massenhaft „Gelder“ raushaut und eine Inflation verursacht, Menschenleben in Kauf nimmt … (ich sprach kürzlich mit einer Psychologin, die ernsthaft Sorge hat, manchen ihrer Patienten zum nächsten Termin nicht wiederzusehen, weil sich unter Corona ihre Verfassung dramatisch verschlechtert habe und Suizid bei manchem nicht auszuschließen sei; und diese Patienten sind nicht verrückt, sondern seelisch angeschlagen oder depressiv, viele waren schon auf gutem Weg … dann kam Corona mit Shutdown und Kontaktbeschränkungen … noch Fragen???).
Zugegeben, es ist schwer zu glauben, dass Menschen, die einen Eid geschworen haben, für das Wohl des Volkes zu sorgen, eben genau dieses Wohl derzeit eher gefährden. Und das aufgrund der Aussage, dass PCR-Tests eine Covid 19-Infektion nachweisen, und diese Diagnose dann zu sofortiger Quarantäne zu führen hat.
Aber es ist so, denn es läuft gerade so.

Das „Erin Brockovich“-Phänomen …

Ich hoffe, dass die Anwälte, die eine Class Action zurzeit vorbereiten, Erfolg haben werden.
Ich hoffe, dass deutsche Anwälte und Wissenschaftler mutig ihren Verstand gebrauchen und es wagen, WIDERSPRUCH zu leisten, sich danach auch zu verhalten und sich der panikverursachenden Macht von Politik und Medien entgegenstellen.
Es hat schon viele solcher „Brockovich-Geschichten“ gegeben, und viele profitgierigen Unternehmer sind gestrauchelt oder vernichtet worden, die glaubten, mit dem Wohlergehen von Menschen große Geschäfte zu machen und/oder Macht an sich zu reißen, um sich selbstherrlich zu verwirklichen (was, wie ich finde, einem Wahn gleichkommt, der weggesperrt gehört).
Ich bin gespannt, wie diese Corona-Story ausgeht …

Bild von Mylene2401 pixabay.com

Wo ist die Opposition in diesem Land?

Verreist?
Eingeschlafen?
Oder sitzt sie womöglich im selben Boot mit der Bundesregierung?

Nein, ich bin immer noch kein Verschwörungstheoretiker. Weil: Hier ist nichts mehr theoretisch! Wir erleben es hautnah. Fallzahlen werden wie Rekorde verkündet und jagen dem Großteil der Bevölkerung den Angstschweiß auf die Stirn. Bilder von Isolierstationen – sag mir mal jemand, seit wann in diesem äußerst sensiblen Bereich einer Klinik TV-Teams Zutritt erlangen – mit astronautenähnlich verhüllten Pflegern und Schwestern, mit Intensivgerätschaften und der Anblick scheinbar lebloser Patienten tut sein Übriges, damit die Menschen überzeugt sind, sie werden die nächsten sein. Und dann gibt es womöglich keine Beatmungsgeräte mehr … dabei hat sich Beatmung (insbesondere bei älteren Menschen) inzwischen als kritisch ggf. sogar kontraindiziert gezeigt.

Immer häufiger spreche ich mit Menschen, die dem Ganzen misstrauen. Ihre Angst, dass „da noch was ganz anderes“ kommen könnte, was auch immer … ist größer als die, an Covid 19 zu erkranken. So hatte ich vorgestern eine Begegnung mit einem Menschen, der mir besorgt anvertraute, dass er manchmal fürchtet, den Verstand zu verlieren. Der Grund: Was er im TV hört und sieht, ist das ganze Gegenteil von dem, was er tagtäglich von seinen Kunden („aller Altersklassen“) hört und – was er spürt. Er kann sich des Gefühls nicht erwehren, dass wir (sorry) verarscht werden.
Ich habe ihn ermutigt, weiterzusprechen, und er offenbarte mir das, was man derzeit nur allzu gerne in die Kiste „Verschwörungstheorie“ ablegen möchte. Aber ich konnte ihm nicht widersprechen. Im Gegenteil: Er sprach aus, was auch ich glaube.

Heute verfolgte ich ein interessantes Interview mit Buchautor Paul Schreyer bei KenFM zu seinem neuen Buch „Chronik einer angekündigten Krise: Wie ein Virus die Welt verändern konnte“. Ich musste dabei an den Mann denken, der an seinem Verstand zweifeln wollte, weil er der Ansicht war, so etwas könnten sich doch frei gewählte Regierungen nicht ausdenken … Wie sehr er sich gar nicht irrt.

Wenn der eigene klare Geist, das ungute Gefühl und Fakten aufeinander treffen, wird Theorie Realität. Und so sage ich mir, es ist was faul im Staate Deutschland und in der Welt.
Als ich die Rede der Kanzlerin gestern hörte, wartete ich auf deutliche Proteste der Opposition. Hier und da gab es zwar Zwischenrumoren, doch von Protest keine Spur. Die Opposition übt „Kritik“, aber sie tut nichts. Das enttäuscht mich.
Ist das noch Demokratie?

„Man“ geht natürlich davon aus, dass die Beschränkungen nur zu unserem Schutz dienen. Kaum jemand wagt es, dieses Ansinnen in Zweifel zu ziehen – bis eine inzwischen rasch wachsende Zahl denkender Menschen, die endlich auch andere Informationsquellen als die öffentlich-rechtlichen Medien nutzen, Informationen vergleichen, hinterfragen, recherchieren, abwägen und sich mit anderen austauschen.
Meines Erachtens müssten die oppositionellen Parteien im Bundestag energisch darauf drängen und beharren, dass jedwede Beschränkungen, die die Freiheit des Volkes beschneiden oder gar unmöglich machen, diskutiert werden. Aber wie Se sehn, sehn Se nix: Die Opposition übt nicht nur Kritik, sie übt sich vor allem im Nichtstun.

Tja, auf die Opposition ist nun auch kein Verlass.
Und nächstes Jahr ist Bundestagswahl …
FALLS sie stattfindet.

Bild von Jörn Heller auf Pixabay

Finger weg von Impfungen

Nein, ich bin kein genereller Impfgegner. Aber …
Ich möchte mal auf die Vergangenheit hinweisen, die nur allzu schnell in Vergessenheit geraten scheint. Da ich weder detailliert wiederholen will, noch wort-wörtlich zitieren möchte, füge ich hier einen Link zu einem aufschlussgebenden Artikel von Corona Transition ein:

https://corona-transition.org/alte-und-neue-geschichten

Ich bin keine Freundin von Panikmache irgendwelcher Art. Aber auf dieser Seite habe ich ein paar interessante Informationen entdeckt, von denen man hier durch die Medien nichts erfährt, und die helfen, alles einmal auch von anderen Standpunkten aus zu betrachten, vor allem auch einmal kritische Fragen zu stellen.
Die Informationen in unserem Land erscheinen mir zunehmend sehr einseitig.

Merke:

Das Virus hat keine Angst vor Masken und schert sich einen Teufel um unsere Vorsicht.
Ja, die Infektionszahlen steigen, und sie werden noch sehr viel höher steigen. Es ist schließlich Erkältungszeit. Corona-Viren – SARS CoV2 gehört dazu – sind schon immer in dieser Jahreszeit äußerst aktiv.
Selbst die WHO hat inzwischen geäußert, dass Covid 19, also SARS CoV2 nicht infektiöser ist als eine „normale“ Grippe. Sie schließt sich damit den Ergebnissen von Untersuchungen einiger Wissenschaftler namhafter Universitäten an, die allerdings vor keine Kamera geholt werden, um dies zu äußern.
Ich wiederhole auch gern und gebetsmühlenartig: Infizierte sind keine Kranken und erst recht keine Toten. Die Sterblichkeitsrate liegt bei 0,0… irgendwas Prozent.
Krankheitsverläufe sind sogar laut RKI mild, wie bereits vor ein paar Wochen in den Nachrichten zu vernehmen war.
Den besten Schutz schaffen wir Menschen uns schon seit Jahrzehnten: durch Hygiene, respektvollen Abstand zueinander (zumindest Fremden gegenüber) und eine ausgewogene, gesunde Lebensweise.

Ich bin überaus geschockt, dass unser „Gesundheitheits“-Minister den Menschen in ihrer Angst (für deren Verursachung er in hohem Maße (mit)verantwortlich ist) nun eine m. E. äußerst kritisch zu sehende „Hoffnung“ macht auf einen Impfstoff, der quasi aus der Hüfte geschossen auf den Markt kommt. Andere Impfstoffe benötigen Jahre der Forschung und Entwicklung.
Aber ich gehe davon aus, dass es noch ein paar denkende Menschen gibt, die ihren Verstand nutzen und endlich gegensteuern. Auch gegen das m. E. unsinnige Maskentragen, gegen „sich selbst isolieren“ (so äußerte sich die SPD Gesundheitsministerin Berlins Dilek Kalayci, über das ich höchst entsetzt war) und vieles mehr, das Menschen verängstigt, vereinsamen und erst recht krank werden lässt.
Der Mensch braucht den Menschen!

Und merke noch etwas:

KEIN Virus ist beherrschbar oder lässt sich vertreiben.
Es ist wichtiger Bestandteil menschlichen Daseins, das unser Organismus entweder besiegt, indem er sich damit arrangiert, oder es eben nicht besiegen kann und ihm zum Opfer fällt.
Ob uns das passt oder nicht, es ist so. Es ist ein Naturgesetz, dem sich auch der Mensch in seiner selbstverliehenen Rolle von Allmächtigkeit nicht entziehen kann.

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