Ups! bei UPS

Ha ha ha … ich krieg mich immer noch nicht ein. In „Zeiten wie diesen“ soll eine bitter-lustige Begebenheit auch mal erzählt werden. Die Heiterkeit ist ja derzeit auf Reisen. Witz mit Ironie gewürzt, wenn er gut ist, wird scharf kritisiert; man landet rasch in einer Ecke, in die man gar nicht wollte … Die meisten halten es derzeit für angemessener, wenn man den Trauerflor um die Stirn mit vielen Lauterbachs am Bande tragen würde, darunter ein ängstlich-besorgter Blick angesichts … aber lassen wir das 😉

Mein kleines Erlebnis mit dem Ups!

Für mein kleines MacbookAir benötigte ich zwecks Verbindung per LAN-Kabel für ein besonderes Vorhaben einen Adapter. Kein Problem. Mal eben bei Apple bestellt, so zügig wie gewohnt geliefert – ich schätze hierbei immer die sorgfältige, keineswegs übertriebene und sichere Verpackung für die wertvollen Apple-Produkte – aber: halt.
Vollbremsung!
Ich hab das falsche Adapterlein bestellt. Wie blöd kann Frau sein, fluche ich, packe das gute Stück wieder ebenso sorgfältig ein, drucke das Rücksende-Etikett aus und muss es leider zurückschicken. Was doof ist, denn ich brauche das Teil dringend.

Access-Point

Zurzeit habe ich Klein-Wilmanum nach Niederkassel verlegt, wo ich die (gefährlichen *kicher*) Stubentiger meiner Tochter bewache, während sie ein paar Tage abwesend sein muss. Aber, alles null Problemo, auch hier gibt es einen UPS-Access-Point für mein Anliegen, das falsche Teil zügig zurückzuschicken. Tolle Sache.
Eigentlich.
Vorgestern Morgen starte ich also Richtung Elektronik-Laden, in dem sich der AP befindet, und werde gleich vor der Eingangstüre erneut ausgebremst. Auf nicht zu übersehendem Schild erwarte ich den üblichen Hinweis, dass man nur maskiert in den Laden darf, doch nein! Da ist stattdessen zu lesen: Zutritt nur mit negativem PCR-Test!
Mhm. Geht’s noch??? Denke ich und schaue ratlos die beiden anderen Leute an, die vor dem Laden an der herrlich frischen Luft stehen, die sie gefiltert durch ihre Masken atmen.
„Warten Sie? Sind Sie vor mir dran?“, frage ich höflich.
„Ja, aber rufen Sie den Mann da drinnen, der kommt dann raus“, erhalte ich zur Antwort.
Ich schätze die Entfernung von meinem Standpunkt, ca. 2 m vor der Türe, bis zur Theke im Ladeninnern …: „Ich könnte ihm das Päckchen auch grad zuwerfen“, sage ich ganz ernst.
Die beiden lachen vergnügt. In ihren Blicken erkenne ich Übereinstimmung mit meiner Meinung zur Situation.
„Hallo!“
„Ich komme.“

Beinah kontaktfrei

Tatsächlich kommt der Mitarbeiter sofort hinter der Theke hervor. Ich bleibe in für ihn sicherer Entfernung auf meinem 2 m-Point vor dem Access-Point stehen und strecke ihm meinen Arm entgegen, an dessen Ende ich das kleine Päckchen halte. Buchstäblich mit spitzen Fingern nimmt er das kleine Etwas entgegen, liest die ID ein und fragt nach meiner Handy-Nummer für die Bestätigung.
Danke und danke und tschüss. Alles fast (!) kontaktfrei abgewickelt.
Ich überquere die Straße, steige in mein Auto und fahre kopfschüttelnd weg, nachdem ich mir die Maskengummis von den Ohren gezogen und das Ding wieder im Handschuhfach verstaut habe.
Eigentlich ist es ja lustig, so ein Ups!-Erlebnis, denke ich. Eigentlich …

Foto von PantheraLeo1359531 Wikimedia Commons

P. S. … noch ein Lacherchen: Auf dem Foto gibt es einen Fehler. Lachen ist gesund, entspannt und hebt die Laune. In diesem Sinne wünsche ich euch einen fröhlichen Tag trotz oder besser erst recht wegen der unerfreulichen Umstände in diesem unserem Land.


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