10 Tage ohne Corona

Nein. Ich war nicht infiziert oder krank. Ich lebe seit 10 Tagen, als ob es diese leidige (für mich immer noch politisch inszenierte) Krise nicht gäbe. 10 Tage lang kein Bombardement mit „Fallzahlen“, kein mit unsichtbarem Trauerflor umwölktes Politiker-Gesicht, nicht einmal Gespräche über den kleinen Covid.

Drastische Maßnahmen

Die Sache mit dem „Schnitt“ (s. Beitrag vom 23.03.2021) klappt inzwischen sehr gut. Keine Nachrichten, keine Gespräche über Covid und seine kleinen frechen Geschwisterchen.
Es bedurfte allerdings einer doch drastischen Maßnahme: nix erste Reihe oder zweites Auge mehr. Zeitung lese ich schon seit Jahren nicht mehr, ich informiere mich aber in meinem direkten Umfeld; Letzteres hatte ich für sehr wichtig, weil die Dinge, die da passieren, mich sehr wohl betreffen (könnten). Die große weite Welt kann ich nicht im Auge behalten, selbst wenn ich zu meinen zwei Guckerchen auch noch ein drittes hätte und in der ersten Reihe Platz nehmen dürfte. Na ja, und über das sonstige Programm … reden wir nicht drüber.
Es ist übrigens gar nicht so schwer, Gespräche über dieses C-Dings abzuwehren, ohne es explizit sagen zu müssen, oder das Thema nach zwei Sätzen nicht zu vertiefen, ohne ignorant zu wirken.

Entspannung

Ich muss sagen, es ist erstaunlich, wie sehr einen so eine Geschichte belasten kann, obwohl es einem gutgeht, man gesund und munter ist. Für mich beweist sich wieder mal, dass wir alle doch EINS sind. Entspannung tut not. Und: eine dritte Kraft.
Ich hab’s ja schon geschrieben: Liebe und Vertrauen. Wie ich in einem Gespräch mit einer Psychologin erfuhr, bewegt sich da was. Der Mensch ist bestrebt in Liebe, Frieden und Harmonie zu leben. Danach sehnt er sich ganz unbewusst. Da dies nun seit einem Jahr erheblich sabotiert wird, rumort es im Gebälk. Zum einen erscheinen die Maßnahmen vielen Menschen – und es werden immer mehr – nicht mehr sinnvoll. Obwohl sie sich „brav“ verhalten, sinken die Zahlen nicht; auf den Trichter, dass die ganze Testerei natürlich die Zahlen hochhält, kommen die wenigsten. (Keine Tests – keine Pandemie!) Und da macht sich zunehmend Unmut breit. Und zum anderen wird das Bedürfnis nach Liebe, Frieden, Harmonie im Menschen immer stärker. Wie gesagt, es ist ein Grundbedürfnis, gegen das kein Kraut gewachsen ist.
Diese dritte Kraft muss sich durchsetzen. Die Hoffnung muss gepflegt werden, dass wir wieder normal leben können ohne Maskerade, ängstliches Umeinanderherumschleichen (uiiii, eine ohne Maske … „dass es immer noch Leute gibt, die ohne draußen rumrennen“ … wenn ich sowas höre, könnte ich kotzen und die Versuchung, die Tante zur Rede zu stellen, war keine kleine!), Abstandhalterei und Test- sowie Terminbuchungszwang für ganz Alltägliches.

Sich einfach mal verhalten wie sonst?

Da muss man sich wohl trauen, denke ich.
Oder abwarten, bis des Menschen natürliches Bedürfnis nach menschlich alltäglicher Lebensart so stark wird, dass möglichst viele, lieber noch alle die Reißleine ziehen und den Zirkus nicht mehr mitmachen.
Wer will schon ewig lange Unsinn in seinem Leben treiben?

10 Tage lang hab ich schon geschafft 😉
Bald sind’s 2 WOCHEN …

Foto von Pexels bei pixabay.com

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