Vereinsamung und emotionale Verblödung

Homeoffice für Menschen, die allein leben – und virtueller Schulunterricht und Online-Spiele für Kinder … schlimm, schlimm, schlimmer! Wenn der Mensch ohne den Menschen auskommen soll, wird es um die ohnehin Einsamen und die nächste Generation nicht gut bestellt sein.

Wer allein lebt und eigentlich tagtäglich ins Büro fährt, wird in „Zeiten wie diesen“ zu schätzen wissen, dass es das soziale Netzwerk von Vorgesetzten und Kollegen gibt. Der kurze Plausch am oder im Aufzug, die kleine Unterhaltung in der Teeküche und der wahrscheinlich auch privatere Austausch in der Mittagspause … und das alles freilich ohne Gesichtsbedeckung, was die Metakommunikation erleichtert. Doch das ist derzeit nicht möglich. Falsch! Es ist möglich, aber nicht ERLAUBT.
So ein Mensch, der inzwischen fast ein Jahr allein in seinem Homeoffice vor sich hin arbeitet, OHNE all diese menschlichen Begegnungen, wird „in Zeiten wie diesen“ leiden. Das mag dramatisch klingen, denn es gibt doch das tröstliche Internet, die Zoom- und Telefonkonferenzen … obendrein spart man sich den Weg zur Arbeit. Ohne Stress nur vom Küchentisch hinüber zum Schreibtisch laufen … null CO2-Produktion (sieht man mal vom eigenen Atem ab). Man muss sich noch nicht mal besonders kleiden. Auch im Schlafanzug kann man am heimischen Schreibtisch arbeiten, und für eine Zoom-Konferenz wirft man sich eben mal einen Pulli über und richtet das Haar.
Doch die menschliche Nähe ist durch nichts zu ersetzen. Ebenso wie die direkte zwischenmenschliche Kommunikation.
Ein allein lebender Mensch, der jetzt weder privat noch beruflich mit anderen Menschen in unmittelbaren, lebendigen Kontakt kommt, gerät in Gefahr depressiv zu werden.
Das ist keine Schwarzmalerei, das ist FAKT.

Mit Sorge blicke ich vor allen Dingen auf Kinder, die sich derzeit nur noch virtuell verabreden und statt auf dem Spielplatz an der frischen Luft zu spielen im Sessel sitzen und mit ihren Freunden Online-Spiele veranstalten. Nachdem sie schon vier bis fünf Stunden Online-Unterricht hatten, „treffen“ sie nach dem Mittagessen gleich die Freunde für irgendein Spiel, das sie mit Handy und Tablet veranstalten.
Keine Bewegung in der Natur. Kein Toben nach Herzenslust. Keine spielerischen Rangeleien, keine Nähe zu Kameraden.

Und nun soll nochmals VERSCHÄRFT werden. Die Maßnahmen zur Eindämmung, Eingrenzung, Kontrolle eines unsichtbaren Gegners unseres Organismus: Covid 19.
Ich denke, schärfer kann es doch gar nicht mehr werden!

Ich fürchte für allein lebende Menschen eine erhebliche Zunahme von Vereinsamung und Depression. Ich fürchte für Kinder, die in „Zeiten wie diesen“ – und sie sind noch lange nicht zu Ende und (ich befürchte weiterhin) werden es auch noch ewig lange Zeit nicht sein – die Gefahr emotionaler Verblödung.
Was nämlich nicht bedacht wird, ist die enorme Wichtigkeit von körperlicher Nähe nicht nur zu den Eltern und Geschwistern, sondern auch zu anderen Menschen im Umfeld: Verwandte, Freunde, Schulkameraden … hier lernt der junge Mensch empathisch zu werden. Empathie wird einem nicht in die Wiege gelegt, sie wird erlernt. Virtuell ist das nicht möglich. Wenn also emotionale Intelligenz künftig weiterhin Mangelware wird, nimmt vermutlich die emotionale Verblödung deutlich zu? – Zugegeben eine drastische These. Aber doch nicht abwegig, oder?

Der Mensch wird aus Erfahrung klüger?

Erst mal: ein kleines Rechenbeispiel: Weltweit haben wir ca. 1.994.000 an und in Verbindung MIT Covid 19 Verstorbene. Bei 7.800.000.000 Menschen weltweit ist das ein Prozentsatz von 0,025 % der Weltbevölkerung.
Vergleich Spanische Grippe von 1918–1920: Nimmt man den Mittelwert der geschätzt zwischen 20.000.000 bis 50.000.000 Toten, also 35.000.000, ergäbe das angesichts der damaligen Weltbevölkerung von (nur) 1.800.000.000 einen Anteil von 1,2 %.
Also relativ viel höher im Vergleich zu heute. Übersterblichkeit sieht anders aus.

Ja, ich sehe manchen Kopfschüttler, weil man ja die Zeiten nicht vergleichen kann. Aber Virus bleibt Virus. Auch damals, also 1918–1920, gab es Einschränkungen und Maßnahmen wie Maskenpflicht und Verbot von Großveranstaltungen (von Massen sprach noch niemand), und doch fand die Virusmutation Wege, Menschen krank zu machen und meistens innerhalb von 9 Tagen sterben zu lassen; vorwiegend übrigens die Altersgruppe der 20–40 Jährigen; also Menschen in ihren leistungsstärksten Lebensjahren, WIRTSCHAFTSFAKTOREN.
Heute trifft es die Alten … das ist höchst bedauerlich, aber FAKT.
Viren sind intelligente und natürliche „Feinde“, eine Möglichkeit der Natur, für eine „Auslese“ zu sorgen. Ja, ich weiß, ich bewege mich gerade auf ziemlich glattes Eis. Aber wer sich mit Menschheitsgeschichte und Natur befasst, wird erkennen, dass die Natur eine solche natürliche Auslese veranstaltet, um zu ÜBERLEBEN. Meine Meinung! Und im Übrigen auch die vieler anderer Menschen, die sich das eigenständige Denken nicht nehmen lassen und nicht einfach hinnehmen, was Medien an Informationen für lukrativ nutzbar halten.

Tja, liebe Politiker, ob alle Menschen aus Erfahrung wirklich klüger werden, das bezweifle ich seit rund 30 Jahren doch sehr. Irgendwie haben wir uns alle verlaufen trotz aller Wissenschaft, oder vielleicht gerade wegen dieser?
Wir könnten uns in den Keller sperren, die Wirtschaft völlig plattmachen, und doch würde sich Covid 19 eins ins Fäustchen lachen, so er eines hätte. Viren sind intelligente Kleinstzeller, die sich weitaus flexibler anpassen, als uns Menschen das recht und lieb ist.
Ihr seht nicht, was ihr für die Zukunft an Schaden anrichtet, indem ihr gerade versucht, die Alten unter allen Umständen auf Kosten des großen Ganzen schützen zu wollen, indem ihr sie und alle anderen wegsperrt und isoliert, anstatt ausschließlich sie, die wirklich Betroffenen dieser Pandemie, zu schützen. Die nachfolgenden Generationen werden es euch sicher nicht danken, da sie die Last eurer wenig weitsichtigen Entscheidungen auszubaden haben.
Meine Enkel tun mir jetzt schon leid. Von den Entwicklungsbeeinträchtigungen, die sich zwangsläufig ergeben, mal abgesehen, werden sie auch den wirtschaftlichen und finanziellen Schaden eines Tages zahlen müssen.
Wenn ihr das unter Generationenvertrag versteht, wird mir schon wieder mal speiübel.

Die Impfung als Heilsbringer?

Ein großer Trugschluss.
Wer jetzt mal beobachtet, wie sich das Verhalten der Menschen bereits verändert hat, wie sie einen Bogen umeinander schlagen, wie sie sich anschauen … „ist der andere infiziert?“ … „kann der oder die mir gefährlich werden?“ … wie aggressiv sie über den Rand ihrer Maske blicken, weil einer die seine etwas unter Nase trägt oder die Maske kurz „lüftet“, um wieder vernünftig atmen zu können … dem kann nicht entgehen, dass die Menschheit deutlich GESPALTEN ist.
Verhalten zu ändern, dauert lange. Und ich kann aus Erfahrung sagen, dass der Weg zurück zu einem „normalen“ Verhalten mindestens doppelt so weit ist, wie der zu diesem unnatürlichen Verhalten, das wir derzeit aufgezwungen bekommen. Daran ändert und hierbei hilft keine Impfung.

Psychologen gefragt wie nie

Viele werden nicht ohne Hilfe aus ihrer Isolation heraus- und zu einem gesunden, normalen Miteinander mit anderen Menschen finden, in die sie die Maßnahmen gezwungen haben.
Manche haben ihrem Elend bereit ein Ende gemacht, doch über diese Zahlen wird nicht berichtet. Dennoch gibt es sie.
Gleiches gilt für Kinder, bei denen sich die Schäden erst in einigen Jahren offenbaren.
Psychologen werden gefragt sein, mehr denn je, dessen bin ich sicher.

Eine Welt ohne Gefühle?

Undenkbar? Bei weitem nicht. Wenn alles nur noch robotermäßig virtuell abläuft, keiner mehr seine Hütte verlassen muss/darf, alle möglichst weit auf Abstand bleiben … Es würde viele Probleme lösen, die unseren Planeten belasten. Wer mal genau hinschaut und zuhört, wer sich in die Vogelperspektive begibt und kritisch hinterfragt, wird erkennen, dass solche Gedanken nicht wirklich so daneben sind, wie sie von den sogenannten Verantwortlichen dieser Welt gern als „Verschwörungstheorie“ oder „Spinnerei“ oder in die Kiste von „Fake-News“ gepackt werden.
Unser Organismus wäre empfindlich, weil er sich nicht mehr natürlich trainiert, aber er wäre nicht mehr gefährdet, womöglich könnte man auftretende Ausnahmen „ausschalten“.
Auseinandersetzungen wären rein virtuell und würden nicht mehr in Kriege ausarten.
Leider würde die Liebe aussterben, die Leidenschaft, das Mitgefühl … virtuell bedingte emotionale Verstümmelung … keine natürliche Fortpflanzung … keine Überbevölkerung …

Grausige Aussichten

Nein, so muss es nicht kommen.
Und tatsächlich hoffe und bete ich dafür, dass auch bei anderen Menschen wieder ein DENKEN einsetzt. Ich bin entsetzt darüber, dass vermeintlich intelligente Menschen der Einschränkung unserer Grundrechte mit Kopfnicken zustimmen, es für richtig erachten, welchen Blödsinn wir derzeit treiben. Vermeintlich intelligent … aber vielleicht auch schon zu träge, um eigenständige Gedanken zu formulieren und kritisch zu hinterfragen, was das soll.
Tatsächlich überlege ich, mich dem Maskenzwang zu widersetzen.
Was kann schon passieren?
Die Aussicht, mich zu infizieren ist bei einer „Rate“ von ca. 0,53 % (Anteil Infizierter in Deutschland zur Gesamtbevölkerung in Deutschland) ziemlich gering.

Es wir ja immer wider Viren und ihre permanenten Mutanten geben.
Was werden wir demnächst wohl veranstalten, um diesen wichtigen, für uns notwendigen „Freunden“ Herr zu werden???

Foto von Free-Photos pixabay.com


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