Ich denke, also frage, forsche ich

Also, nach dem Gehirn in meinem Kopf muss ich nicht suchen bzw. es auch nicht ersetzen lassen, um hier mal Bezug auf das Beitragsbild zu nehmen *smile*.

Deshalb bin ich in glücklichen Lage zu denken, zu fragen und zu forschen. Und heute früh „fiel“ ich aus dem Bett (die Uhr zeigte 5:30 Uhr!), weil mir viele Fragen durch den Kopf gingen. Und zu diesen Fragen gesellten sich verschiedene Gedanken, die als Antwort hätten dienen können, die ich aber unbedingt erst genauer betrachten und prüfen wollte.

PCR-Laborverfahren

Ein Stichwort hieß „Sputum“. Wie ich darauf gekommen bin? Nun, ich hatte aus dem Durst nach Wissen auf den Internetseiten verschiedener Labore nachgelesen, was es damit auf sich hat. Dabei habe ich überhaupt erst erkannt, dass es keinen „Test“ im eigentlichen Sinne gibt, sondern dass PRC ein Laborverfahren ist (vollständiger Name und einleitende Beschreibung: Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR) ist die wichtigste Labormethode zur Untersuchung der molekularen Feinstruktur der Erbsubstanz. Diese ist aus Desoxyribonukleinsäure (DNA) aufgebaut, die den genetischen Code des Menschen, aber auch von Tieren und Pflanzen aufbaut. (Quelle: Gesundheit.gv.at; öffentliches Gesundheitsportal Österreichs) Und dort steht noch sehr viel mehr zur Erläuterung. Ihr könnt bei Interesse dort mal reinschauen. Schlussfolgerungen sind selbstverständlich jedem selbst überlassen. Zur Feststellung von Infektionskrankheiten können auch andere Körperflüssigkeiten verwendet werden, steht da auch zu lesen. Eigentlich Blut, aber eben z. B. auch „Sputum“.
Okay, dachte ich. So ein Nasen-Rachen-Abstrich fördert ja Sputum zutage.
Dazu muss es aber erst mal vorhanden sein! Oder?

Was ist Sputum überhaupt?

Sputum ist einfach gesagt Auswurf.
Wenn ein Mensch z. B. erkältet ist, entzünden sich die Schleimhäute der Nase und des Rachens. Sie schwellen an, weil der Körper versucht, durch die vermehrte Schleimbildung die Krankheitserreger salopp gesagt „einzuschließen“ und mittels Niesen, Nase putzen und Abhusten abzustoßen. Was dabei den Körper verlässt, ist Sputum.
Ein nicht erkältetes Individuum hat kein Sputum, sofern es ansonsten gesund ist. Der Organismus entwickelt schließlich nichts, was er nicht braucht. Die Schleimhäute können aber trotzdem mit allerlei „Zeugs“ besiedelt sein, was ihn deshalb lange noch nicht krankmachen muss.

Ich war aber erschrocken …

darüber, dass Menschen sich nun massenhaft testen lassen können, auch wenn sie völlig symptomfrei sind.
Ich frage: Welchem Zweck dienen die Nasen-Rachen-Abstriche, wenn kein Sputum aufgrund fehlender Erkrankung (also keine Infektion) vorhanden ist?
Mein geistiges Auge zeigte mir die Erinnerung eines breit angelegten DNA-Tests, bei dem sich Männer einfanden, um zu beweisen, dass sie nicht in Verbindung mit einem Verbrechen standen, das in ihrer Stadt begangen worden war …
Und jetzt? Mir war ganz schaurig zumute!

Fragen nach dem Sinn

Nicht nur nach dem Sinn der zahllosen Tests, die eine Menge Geld kosten, die Labore an die Grenzen ihrer Kapazitäten führen und die „Fallzahlen“ (vor denen sich die Welt unfassbar fürchtet) in die Höhe treiben, frage ich mich. Natürlich (?) könnte ich die Nachrichtenmeldungen einfach mal so für bare Münze nehmen, und das als sinnvoll ansehen, was so berichtet wird. Aber das reicht mir einfach nicht, weil vieles mir unlogisch und widersprüchlich erscheint
Außerdem, und ich finde diese Fragen am wichtigsten: Wann hat man in den zurückliegenden 10, 20, 30 Jahren die täglich Verstorbenen einer Grippewelle in einer Nachrichtensendung auch nur erwähnt?
Wann hat man je eine Infektion mit einem Virus apokalyptisch als Bedrohung der gesamten Menschheit dargestellt? Die Spanische Grippe war vor gut 100 Jahren zwar eine furchtbare Epidemie, die zig Millionen Menschen das Leben kostete, doch die Möglichkeiten der Berichterstattung waren nicht in dem Umfang gegeben wie heute. Zudem nahmen Nachrichtensender keinen Cent mit Einschaltquoten ein (es gab sie ja noch nicht, also weder die „Sender“ noch messbare „Einschaltquoten“). Selbst bei HIV in den 1980er Jahren gab es keinen Hype; noch nicht mal beim Auftreten von Symptomen, Erkrankung und Todesfällen, als und weil die Welt im Dunkeln tappte hinsichtlich Ursache und Verbreitung.
Bei Vergleichen muss man freilich relativieren. Aber unter dem Aspekt von Profit …
Hier erübrigt sich jede Relativierung. Heute wird mit SCHLAGzeilen eine Menge Geld verdient; mit Pharmazie übrigens auch.

Die Frage danach, welchem Zweck diese ganze PCR-Sache dient, beunruhigt mich sehr. Und wenn man ein bisschen außerhalb dessen, was die öffentlich-rechtlichen Medien verbreiten, recherchiert, stößt man auf Menschen (Journalisten, Ärzte, Wissenschafter), die sich intensiv mit genau diesen und anderen Fragen befassen. Menschen, die teilweise oder gar vollständig dem widersprechen, was „man“ der Welt erzählt. Aber diese Menschen lädt „man“ nicht zu Lanz und Co. ein, „man“ zerrt sie nicht vor eine Kamera und bittet sie um ein sachlich-faktisches Statement. Das Warum lasse ich hier offen, da kann der neugierige Mensch nur spekulieren.
Gut, dass es die Meinungsvielfalt gibt, schlecht, dass sie offenbar nicht gewünscht ist.
Das kann doch nicht beruhigen!

Wird der Mensch verdummt (aus-)sterben?

Der Mensch hat, so lange er auf Erden wandelt, gelernt. Er hat sich weiterentwickelt, er hat wundervolle Dinge erforscht, geschaffen und stetig verbessert. Dinge, die das Leben in vielen Bereichen leichter machen. Sein Organismus hat sich weiterentwickelt. Bakterien, Parasiten, Viren … dieser wundervolle Organismus hat sich zu einem Wunderwerk gemausert und ist in der Lage, so ziemlich mit allem fertigzuwerden. Die Entwicklung von Medizin (pflanzlich, homöopathisch u. chemisch) und Heilverfahren schuf die Möglichkeit, die oft schlimmen Symptome einer Erkrankung zu lindern oder manche Krankheit sogar zu heilen.
Doch bequem wie der Mensch leider geworden ist, bedient er sich heutzutage lieber und schnell einer Tablette, um die zugegebenermaßen unangenehmen Symptome beispielsweise eines heftigen grippalen Infekts oder anderer häufig auftretender Erkrankungen nicht nur schnellstens zu lindern, sondern gleich komplett abzustellen.
Der Mensch hat die Notwendigkeit, krank zu werden und zu sein, vergessen.

Krank sein ist nicht schön. An einer Krankheit trotz allen medizinischen Fortschritt zu sterben, ist schrecklich, aber manchmal unvermeidbar. Das Leben ist (eigentlich) schön, aber 100 % tödlich. Da führt für niemanden ein Weg dran vorbei.
Zurzeit aber reicht die reine Vermutung einer Erkrankung aus, die Menschen in innere Panik zu versetzen. Diese wird vertieft dadurch, dass es „keine wirklich adäquate Pille“ zur Rettung gibt. Noch schlimmer: Bilder von Intensivstationen mit Patienten an zahlreichen Schläuchen, Kabeln und Monitoren, die – woran auch immer – schwererkrankt und bewusstlos vor sich hin atmen (freilich künstlich beatmet) lassen die meisten Zuschauer sozusagen ihrem eigenen Tod ins Auge blicken. Man braucht schon ein dickes Fell auf der Seele, um sich davon nicht schockieren zu lassen.
Inzwischen sitzen manche die Krise schon „bequem“ aus, denn am Horizont leuchtet der Silberstreifen aus Millionen Impfdosen, von denen sie hoffen, dass dann alles wieder wird wie früher …

Wie Schafe, die ihrem Hirten folgen, während der „Hüte“hund sie vorantreibt, glauben sie den verbreiteten Meldungen und befolgen brav alle Anordnungen mit und ohne Murren, aber OHNE EINE KRITISCHE FRAGE ZU STELLEN. Und dass irgendwo ganz hinten ein Abgrund lauert (vielleicht an gleicher Stelle wie der Impfsilberstreifen), vermuten sie nicht mal. Sie folgen blind und taub einer dem anderen … *seufz*
Leider treffe ich auch auf Menschen, die sich lieber an den offiziell verbreiteten Meldungen und Meinungen richtig festkrallen. Sie haben sogar Angst davor, auch nur einen zweifelnden Gedanken nur zuzulassen. Rasch lenken sie ab, wenn man ihnen widerspricht und gute Argumente hat, sie zumindest zum Nachdenken anzuregen.
Information ist m. E. immer und besonders in solchen Situationen oberste Bürgerpflicht.
Und wir haben doch so viele Möglichkeiten!
Natürlich müssen wir dabei schon gründlich selektieren, denn besonders im Internet kursiert manch wirklich Abstruses.
Die ganz persönliche Objektivität zu bewahren ist nicht einfach, aber möglich.
Ich frage mich ernsthaft und besorgt: Mensch, wo hast du deinen Geist gelassen? Was machst du mit deinem Gehirn und deinem Denken? Weißt du noch, dass es da in deinem Schädel so etwas gibt und du die Fähigkeit hast, eigene Gedanken zu denken und weiterzuentwickeln?

Wenn wir, Menschen, nicht willens sind, uns auch zukünftig zu erhalten, und das heißt gleichzeitig, dass wir uns und anderen Fragen stellen und nach Antworten suchen bzw. sie einfordern, um uns Wissen anzueignen, das dafür sorgt, dass wir uns WEITERENTWICKELN, dann sind wir – befürchte ich – wahrscheinlich wirklich unwürdig, auf diesem schönen Planeten Erde fortzubestehen.
Schlussfolgerung: Falls das so ist, werden die allermeisten Menschen in nächster Zeit weiterhin wie in einer Schafherde dem Hirten folgen, auch in den Abgrund, in den er sie treiben lässt. Denn er springt selbstredend nicht vorneweg und auch nicht hinterher. Der Aufprall wird schmerzhaft und wird sie (vielleicht) noch einmal kurz wecken.
Zu wenig Zeit, dann noch wenigstens nach dem Warum zu fragen.

Keine „Titanic-Stimmung“

Ich möchte nicht missverstanden werden, dass ich hier Untergangsstimmung prophezeie. Wer bin ich, dass ich das könnte? Und eine Glaskugel hab ich auch nicht.
Was ich unter der Kategorie „Wilma live“ schreibe, sind meine Gedanken und Gefühle, sind Überlegungen hinsichtlich mancher Problematik, die mir schlicht nicht logisch erscheinen. Mich stören und ärgern die Widersprüche und viele (derzeit zahllose) ungenaue Äußerungen, die als Vermutung, vorwiegend auch noch weitere dicke Fragezeichen aufwerfend, veröffentlich werden.
Ich bin eine Freundin von FAKTEN. Und ich habe gelernt, dass Journalisten sachlich und faktenbezogen, frei von ihrer persönlichen Meinung und unabhängig von anderen Einflüssen (Politik, Wirtschaft, Wissenschaft …) berichten. Wenn sie in ihrem Job gut sind.
Da ich weiß, wie enorm schwierig das ist, bin ich keine Journalistin!
Ansonsten, halten Journalisten mit ihrem Wissen so lange hinter dem Berg, bis sie mit Fakten das dann öffentlich zu Machende BELEGEN können, also das in der Hand haben, mit dem sie ihre öffentlichen Mitteilungen BEWEISEN können.
Mir wird heute zu viel nur vermutet und spekuliert. Nicht zuletzt deswegen bin ich auf meine eigenen Gedanken, meine Intuition und eigene Recherchen angewiesen. Es wird heutzutage selten nach Wahrheit gesucht. Und das nicht erst seit SARS CoV 2. Wobei ich ja davon überzeugt bin (und das ist meine Lebenserfahrung), dass die von allein ans Tageslicht kommt, denn sie ist sehr zuverlässig darin.
Nur manchmal lässt sie sich Zeit, es sei denn, man kommt ihr entgegen.

Foto von aytuguluturk http://www.pixabay.com

2 Kommentare zu „Ich denke, also frage, forsche ich

  1. Schlussfolgerung: Falls das so ist, werden die allermeisten Menschen in nächster Zeit weiterhin wie in einer Schafherde dem Hirten folgen, auch in den Abgrund, in den er sie treiben lässt.

    Leider ist das so, sie schauen ihre Serien, Nachrichten, warten auf den black friday und auf die Impfung.

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    1. Vielen Dank für den Kommentar, und ich stimme dem voll und ganz zu. Die Serien, die Du meinst, nenne ich seit Jahren „Blöd-TV“. Was bei „Familien im Brennpunkt“ & Co. gezeigt wird, habe ich als Kind in der Nachbarschaft erlebt; dass so etwas heutzutage teure Sendezeit wert ist und in die heimischen Wohnzimmer getragen wird, wo sich jeder als Schlüssellochgucker betätigen kann … ich weiß nicht, wer dümmer ist: die Produzenten oder die Zuschauer. Jedenfalls wirkt die Zeitverschwendung an der Glotze einschläfernd. Die Dauergucker sind abgelenkt und brauchen über nichts nachzudenken. Und sie schauen nicht, sie konsumieren. Auch die Nachrichten. Ein Black Friday ist dann ein Highlight, wow! Ach, ich darf diese Gedanken eigentlich gar nicht vertiefen, weil’s mich sowohl traurig als auch wütend macht. – Ich schaue zurzeit häufiger in die Weltgeschichte zurück und stelle ziemlich fassungslos fest: Der Mensch lernt rein gar NICHTS aus den Erfahrungen früherer Generationen.
      Was gibt dem Menschen das Recht, sich über irgendwen und irgendwas zu erheben, sich für etwas Besseres zu halten? Der weißhäutige Mensch über jene mit schwarzer, rötlicher oder sonst einer Hautfarbe. Der Christ über jede andere Religion, ebenso wie umgekehrt. Reiche über Arme. Mann über Frau. Mensch über Natur …
      Wäre ihm BEWUSST, dass alles EINS ist, wäre die Welt wahrscheinlich ein wahrlich friedvoller Ort.
      Und ein Impfstoff mag manches Leben retten, aber er wird den Menschen nicht vor der eigenen Dummheit schützen.

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